Männerhaus

Berlin

 

 

 

Zuflucht für Männer in Krisen und bei familiärer Gewalt

 

 

 

 

Zuflucht für 

 

Männer, die Schutz vor psychischer und physischer Gewalt suchen

Männer, die von sexueller Gewalt betroffen sind.

Männer, deren Kinder von der Partnerin misshandelt werden

Männer, die keinen Ausweg mehr für sich sehen

 

 

Aufnahme so lange wie die Notwendigkeit dafür besteht.

Auch ohne Geld können Sie zu uns kommen. Wir versuchen dann sofort eine Übergangsfinanzierung durch das Sozialamt, das Jobcenter oder die ARGE zu organisieren.

 

 

Sie können uns im Bedarfsfall persönlich, telefonisch oder per Mail kontaktieren,.

 

Telefonische Erreichbarkeit in der Regel werktags 10 - 12 Uhr.

Telefon (030) 49 916 880 (Beratungspraxis)

 

Außerhalb dieser Zeit ist ein Anrufbeantworter und Fax geschaltet.

 

E-Mail (auch anonym möglich): info@maennerberatung.de

 

 

Eine ausführliche thematische Einführung zum Thema Männerhaus, unsere Konzeption und den Finanzierungsplan sowie den aktuellen Planungs- und Realisierungsstand finden Sie unter:

 

 www.maennerberatung.de/maennerhaus-konzeption.htm

 

 

 

Das aktuelle Angebot

Das Projekt "Männerhaus Berlin" bietet derzeit eine Zufluchtswohnung  im Berliner Bezirk Lichtenberg an. 

In unserer Zufluchtswohnung können wir derzeit einen Mann unterbringen, gegebenenfalls kann dieser als Vater  auch ein bis maximal zwei Kinder mitbringen, wir kümmern uns dann schnellstmöglich darum, für den Vater und die Kinder eine größere Wohnung bereitzustellen. 

Wir organisieren keine Rundumbetreuung für den Mann. Jeder Mann der bei uns ist, muss sich also um seine privaten und sonstigen Belange auch eigenständig kümmern, wobei wir ihm dabei unterstützend zur Seite stehen.

Bis zur Finanzierungszusage durch den Berliner Senat haben wir für die Nutzung der Zufluchtswohnung ein Tagespauschale von 30,00 € kalkuliert. In diesem Betrag ist auch eine durch uns geleistete Grundbetreuung und der zwischen den einzelnen Nutzungen entstehende zeitweilige Leerstand der Zufluchtswohnung enthalten. Der Betrag ist von dem hilfesuchenden Mann zu übernehmen. Bei niedrigem Einkommen des  Mannes kann das Jobcenter - in Berlin unter http://www.berlin.de/jobcenter/ zu erreichen, oder die örtliche ARGE, im Internet zu finden unter http://www.arge-sgb2.de/, eine Kostenübernahme bewilligen.

30,00 € sind im Verhältnis zu den Platzkosten in einem Frauenhaus von über 100,00 € je Tag vergleichsweise sehr billig. Möglich ist dies nur durch die derzeit ehrenamtliche Tätigkeit der beim Projekt Männerhaus engagierten Fachkräfte, die dafür lediglich eine Aufwandsentschädigung erhalten.

 

Allerdings ist es auf Grund des allgemeinen Diskriminierungsverbotes nicht hinzunehmen, dass wegen einer ausbleibenden Senatsförderung in Berlin Männer weiterhin schlechter behandelt werden als Frauen. Hier sollten sich die Betroffenen mit einer Beschwerde an die Antidiskriminierungsstelle des Bundes und den Berliner Senat wenden.

 

Antidiskriminierungsstelle des Bundes

Glinkastraße 24

10117 Berlin

Tel.(Zentrale): 03018 555-1855

Tel. Beratung bei Diskriminierung: 03018 555-1865 (Mo bis Fr 9-12, 13-15 Uhr)

Fax: 03018 555-41865

E-Mail: poststelle@ads.bund.de

Jeder Mensch, unabhängig von ethnischer Herkunft, Geschlecht, Behinderung, Religion, Weltanschauung, Alter und sexueller Identität, ist gleich wichtig und hat die gleichen Rechte.

http://www.antidiskriminierungsstelle.de

 

 

 

Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen

Frau Dilek Kolat (SPD) Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen

http://www.berlin.de/sen/aif/index.php

 

Ein seltsamer Titel, angeblich eine Senatsverwaltung für Integration bei gleichzeitigem Ausschluss der Männer. Da sollte man diese Senatsverwaltung doch besser als "Senatsverwaltung für Arbeit, Desintegration und Frauen" nennen.

Der Berliner Senat steht in der Pflicht, die grundgesetzwidrige Diskriminierung von gewaltbetroffenen Männern gegenüber Frauen durch das Land Berlin schnellstens zu beenden.  

 

 

 

 

 

 

Wenn Sie zu uns kommen, bringen Sie bitte folgendes mit: 

 

- wichtige persönlichen Dokumente

Geburtsurkunde

Personalausweis, Reisepass

Versicherungsausweise und Chipkarte der Krankenkasse

Heiratsurkunde

Mietvertrag

Kontokarte und Kontoauszüge

Impfausweise

wichtige Adressen / Telefonnummern

 

 

Wenn Sie mit Ihren Kinder kommen, bringen Sie nach Möglichkeit auch die vorhandenen Urkunden und Dokumente bezüglich der Kinder mit, wenn vorhanden auch Gerichtsbeschlüsse um Umgangs- oder Sorgerecht.  

 

 

 

- Persönliche Dinge

Kleidung

Waschzeug

usw.

 

 

- Für die Kinder

Schulsachen

Lieblingsspielzeug

 

 

 

Bevor Sie Ihre Wohnung verlassen, legen Sie nach Möglichkeit an einen geeigneten und gut sichtbaren Platz die Nachricht: 

Ich / Wir sind in Sicherheit. Nachricht wegen unserer gemeinsamen Kinder erfolgt in den nächsten Tagen.

 

 

 

 

Der Alltag im Männerhaus

 

Im Männerhaus verpflegen Sie sich und Ihre Kinder selbst, tragen Sie weiterhin die Verantwortung für sich und Ihre Kinder.

Das Zusammenleben mit den anderen Bewohnern des Männerhauses können Sie gleichberechtigt mitgestalten.

Wir unterstützen Sie bei der Suche nach Lösungsmöglichkeiten und helfen Ihnen Ihre rechtlichen Ansprüche durchzusetzen und stellen - wenn nötig - den Kontakt zu juristischen, pädagogischen u.a. Beratungsstellen her.

 

Besuche von Angehörigen oder Bekannten sind im Männerhaus in der Regel nicht gestattet. Ausnahmen besprechen Sie mit dem pädagogischen Mitarbeitern. Außerhalb des Männerhauses können Sie selbstverständlich die Ihnen wichtigen Kontakte wahrnehmen.

 

 

Unsere Mitarbeiter stehen Ihnen während Ihres Aufenthaltes im Männerhaus beratend und unterstützend zur Seite, 

Wenn Sie aus dem Männerhaus wieder ausziehen, ist eine Nachbetreuung durch unsere Mitarbeiter möglich.

 

 

 

 

 

Achtung!

Unser Angebot wird zur Zeit auf ehrenamtlicher Grundlage geführt. Eine Aufnahme kann daher nicht in jedem Fall garantiert werden. Gegebenenfalls werden wir uns bemühen, Ihnen bei Bedarf andere Möglichkeiten aufzuzeigen.

Gewaltbetroffenen Männern bieten wir eine kostenlose telefonische Erstberatung an, bei der wir die aktuelle Situation und Möglichkeiten der weiteren Hilfe und Unterstützung besprechen können. Eine weitergehende kostenlose Beratung und Begleitung können wir zur Zeit nicht garantieren und müssten gegebenenfalls eine Kostenübernahme durch das Sozialamt oder eine private Honorarvereinbarung treffen.

 

 

 

 

Kontakt 

 

Beratungsgespräche finden in der Beratungspraxis Wollankstraße 133 in Berlin Pankow statt. 

Eine telefonische Voranmeldung ist unbedingt erforderlich. 

Telefonische Informationsgespräche mit uns sind generell kostenlos. Wenn Sie möchten, können Sie dabei auch anonym bleiben. In dem Gespräch können wir erste Fragen besprechen.

Bei Bedarf vermitteln wir kompetente Anwälte mit den Arbeitsschwerpunkten Familienrecht und Strafrecht.

 

Telefonische Erreichbarkeit in der Regel werktags 10 - 12 Uhr.

Telefon (030) 49 916 880 (Beratungspraxis)

 

Außerhalb dieser Zeit ist ein Anrufbeantworter und Fax geschaltet.

 

E-Mail (auch anonym möglich): info@maennerberatung.de

 

 

 

 

 

 

Ansprechpartner/innen für Männerfragen beim Senat von Berlin

Harald Wolf 

Telefon (030) 9013-8100

E-Mail: Harald.Wolf@senwtf.berlin.de

 

Helga Hentschel 

Telefon: (030) 9026-8900 

E-Mail: Helga.Hentschel@senwtf.berlin.de

 

Marianne Rühl-Andresen 

Telefon:  (030) 9013-8924

E-Mail: Marianne.Ruehl-Andresen@senwtf.berlin.de

 

 

 

Hier beim Berliner Senat können auch Förderanträge zur Finanzierung eines  Berliner Männerhauses gestellt werden.

 

 

 

 

 

Weitere Adressen für die Aufnahme von Männern in Krisensituationen und bei häuslicher Gewalt:

 

 

Krisenhaus 

Hilfe für Menschen in Krisen

Manetstraße 83

13053 Berlin (Hohenschönhausen)

Telefon: 030 / 986 49 01

 

 

 

 

Männer-Wohnhilfe Oldenburg

 

www.maennerwohnhilfe.de

info@maennerwohnhilfe.de


Funk: 0162-8783013

 

 

 

Übergangshaus für wohnungslose Männer

Grabbeallee 63, 13156 Berlin

Informationen unter: (030) 486 70 21 und www.gebewo.de

 

 


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