Ejakulation

 

 

 

 

 

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Peter Thiel - Systemischer Berater und Therapeut  (DGSF

Stand 14.12.2013

 

 

 

 

 

Schlüsselwörter:

Abspritzen, ausbleibende Ejakulation, Beckenbodenmuskel, Dauererektion, Ejakularche, Ejakulation, Ejakulationsangst,  Ejakulationsreflex, Ejaculatio praecox, Entspannung, Erwartungsangst, Kavaliersschmerzen, Leistungsdenken, Leistungsdruck, Musculus pubococcygeus, orale Ejakulation, PC-Muskel, Pollution, Pubococcygeus-Muskel, retrograde Ejakulation, Scheidenkrampf, schwache Ejakulation, Spannung, Sperma, Vaginismus, vorzeitiger Samenerguss, vorzeitige Ejakulation

 

 

 

 

 

Ejakulation - Ausspritzung der Samenflüssigkeit (Ejakulat) beim Orgasmus; Samenerguss

 

Hören sie gerne Musikkassetten und drücken die "Eject"-Taste, um eine neue Kassette einzulegen? Prompt wird die Kassette ausgeworfen. Oder sie stehen als Tourist oder Touristin in sicherer Entfernung vom Ätna entfernt und beobachten die "Ejektion", das explosionsartige Ausschleudern von Materie aus dem Vulkan. Ejakulat ist demzufolge nichts anderes als "ausgeworfenes" oder herausgepritzes Sperma (sogenannte Samenflüssigkeit). Der Anteil der Samenfäden (Spermien) am Sperma beträgt höchstens 5 Prozent, die anderen 95 Prozent sind Sekrete des Nebenhodens, der Samenbläschen, Prostata und Bulbourethraldrüsen.

 

Ablauf einer Ejakulation:

Mit steigender Erregung kommt der Mann in die sogenannte Plateauphase. In der Prostata vermischen sich die Spermien mit den Sekreten der Prostata und der Bläschendrüsen zum Sperma. Die Harnröhre wird unwillkürlich am unteren Rand der Prostata verschlossen, damit das Sperma nicht ausläuft. Dadurch entsteht gewissermaßen eine Art Druckkammer, die sich immer mehr mit Sperma füllt. Ab einem bestimmten Punkt ist die Prostata so prall gefüllt, dass ein unwillkürlicher Reflex ausgelöst wird. Innerhalb weniger Sekunden ziehen sich der Penis, die Harnröhre, die Samenleiter, die Bläschendrüsen, die Prostata und der After mehrmals zusammen. Durch das mehrmalige Zusammenziehen der Prostata kommt es zur Ejakulation, dabei entsteht in der Prostata ein Druck wie in einem Autoreifen (1,5 bis 1,7 atü). Das Sperma wird aus der Prostata herausgepresst, auf dem Weg durch die Harnröhre nach draußen, kann das Sperma eine Geschwindigkeit von 40 bis 50 Kilometer je Stunde erreichen. Die Geschwindigkeit ist entsprechend physikalischer Gesetzmäßigkeiten auch davon abhängig, wie weit sich die Harnröhre weiter. Bei einer relativ großen Weitung kann das Sperma also auch aus dem Penis herausquellen, bei einem geringen Durchmesser spritzt es mehr oder weniger Weit. Wie weit das Sperma spritzt hat an und für sich nichts damit zu tun, wie der Orgasmus vom Mann und der Frau erlebt wird. Im Liebesspiel kann es aber für den Mann auch ganz aufregend sein, außerhalb der Frau abzuspritzen und dies als sehr lustvoll zu erleben. Das ist auch eine beliebte Szene im Pornofilm.

 

 

 

 

 

 

"Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben"

Michael Gorbatschow, 1989

 

 

Beim sogenannten "vorzeitigen Samenerguss", lateinisch Ejaculatio praecox, ist genau das Gegenteil der Fall. Erich Honecker hatte offenbar keine Probleme zu früh zu kommen, sondern er zu spät und musste daher nach Alt-Moabit in den Knast, von wo er schließlich per Flugzeug in das Exil ausreiste. Den rumänischen Diktator Nicolae Ceausescu, der wie Honecker ebenfalls zu spät kam, traf es da wesentlich härter, er wurde nach seiner Gefangennahme kurzerhand erschossen. In der Bundesrepublik Deutschland kommen auch allerhand alte Männer zu spät, so zum Beispiel einige hochbezahlte Richter am Bundesverfassungsgericht, die die jahrzehntelange Diskriminierung von nichtverheirateten Vätern beim Sorgerecht für ihre Kinder für rechtens halten. Die Welt ist ungerecht, die in Karlsruhe gegen Väter Unrecht sprechenden Richter bekommen weiterhin hohe Richterbesoldungen und gehen irgendwann in den hochbezahlten Ruhestand - wir werden ihnen völlig zu Recht keine Träne nachweinen - während dem ebenfalls zu spät gekommenen Dachdecker und Staatschef der DDR Erich Honecker die Rente auf das Niveau einer halbtags am Bundesverfassungsgericht arbeitenden ausländischen Putzkraft gekürzt wurde. 

 

Nach diesem eigentümlichen kleinen Ausflug in die bisweilen perversen Niederungen der Politik - "Triebtäter" sitzen leider nicht selten in hoch angesehenen und bezahlten Stellungen - zurück zu unserem eigentlichen Thema, der Ejaculatio praecox, dem sogenannten "vorzeitigen Samenerguss" Nebenbei bemerkt ist das Sperma (Ejakulat) des Mannes kein Samen, sondern eine Flüssigkeit die u.a. auch Spermien enthält. Spermium und Eizelle können verschmelzen und sich dann von einem Keimling zu einem kleinen Menschen entwickeln. So wie das Getreidekorn einen Samen darstellt, so auch Spermium und Eizelle, wenn sie miteinander verschmolzen sind. Das Spermium selbst ist kein Samen, da es sich nicht ohne die Eizelle zu neuen Leben entwickeln kann. Dass man umgangssprachlich dennoch vom männlichen Samen spricht, dürfte der traditionell historischen und wohl auch christlichen Sicht auf die Entwicklung von Leben entsprechen, bei der der Mann der "Erzeuger" sei und die Frau das Gefäß, in der der männliche Samen zu neuem Leben heranreifen würde.

Ejakulation und männlicher Orgasmus stehen in einem Wechselverhältnis, sind aber nicht identisch. So ist es durchaus möglich, dass ein Mann auch einen Orgasmus ohne Ejakulation hat. Umgekehrt gibt es Ejakulationen, wo ein orgastisches Gefühl weitestgehend oder vollständig fehlt.

Die vorzeitige Ejakulation soll die häufigste sexuelle Problematik bei Männern und speziell bei jungen Männern sein. Die meisten erwachsenen Männer haben gelegentlich einmal eine als vorzeitig empfundene Ejakulation. Dies ist kein Grund sich verrückt zu machen. Wenn die  vorzeitige Ejakulation häufiger vorkommt, kann es hilfreich sein, sich dass sexuelle Beziehungsmuster zwischen dem Mann und der Frau anzuschauen. 

Bei der vorzeitigen Ejakulation geschieht die Ejakulation schon vor oder kurz nach der Penetration (Einführung des Penis in die Vagina). Dass dies schneller als an sich gewollt geschieht, hat konkrete Gründe, die im Wechselspiel von Mann und Frau und im speziellen auch im Zusammenspiel ihrer beider Geschlechtsorgane Penis und Vagina begründet sind. Beide, Mann und Frau sind während des Geschlechtsaktes nicht entspannt, dies führt zur vorzeitigen Ejakulation. Oder anders gesagt: Der Mann ist zu schnell und die Frau zu langsam. Die Langsamkeit der Frau bedeutet konkret, dass ihre Vagina während des Versuchs der Einführung des Penis noch so eng und angespannt ist, dass dies auf den eindringenden Penis so stimulierend wirkt, dass es zur schnellen Ejakulation des Mannes kommt. 

Die Lösung des Problems, wenn es denn als ein solches empfunden wird, heißt daher, dass sich beide Partner in der sexuellen Begegnung entspannen müssen, wobei im konkreten der Mann langsamer und/oder die Frau schneller werden muss. Das schneller werden der Frau heißt dabei, dass sie ihre Fähigkeit erweitert sich dem Mann sexuelle zu öffnen. Dies ist wiederum keine Einbahnstraße, denn damit sich die Frau öffnen kann, muss sie dem Mann vertrauen, wobei sich hier schnell ein zirkulärer Teufelskreis von gegenseitigen Misstrauen zwischen Mann und Frau aufbauen kann. Einen Schuldigen gibt es in in solchen wechselseitigen Interaktion nicht, eine positive Veränderung ist jedoch prinzipiell immer möglich.

 

Techniken zur Vorbeugung einer vorzeitigen Ejakulation kann man zwar anwenden, sie verändern aber nicht das zu Grunde liegende Beziehungsgeschehen zwischen den beiden Sexualpartnern.

 

"Es gibt zwei Techniken zur Vorbeugung der vorzeitigen Ejakulation. Zum einen die Presstechnik (siehe Abbildung). Bei der anderen Technik müssen beide Partner ihre Bewegungen beim Geschlechtsverkehr kurz vor der Ejakulation unterbrechen. In beiden Fällen kann der Geschlechtsakt fortgesetzt werden, sobald der Mann den Ejakulationsreflex wieder unter Kontrolle hat. Diese Techniken sind relativ leicht erlernbar.

 

 

DIE PRESSTECHNIK

Diese Technik wird zur Behandlung und Vorbeugung vorzeitiger Ejakulation beim Mann angewandt.

Methode

Kurz vor der Ejakulation presst einer der beiden Partner den Penis knapp unter der Eichel mit dem Daumen und zwei Fingern zusammen."

 

 

Wichtiger als das Erlernen solcher Techniken, die eher die Funktion eines Krückstockes haben - der zwar das Gehen ermöglicht, aber eben nicht identisch mit dem Gehen ohne Krückstock ist - dürfte eine Veränderung des bisher vorherrschenden Interaktionsmusters zwischen dem betreffenden Mann der Frau sein und - aus systemischer Sicht - möglicherweise auch des weiteren psychosozialen Umfeldes oder der jeweiligen biografischen Einbettung der beiden Partner. Wie auch bei der erektilen Dysfunktion ist die vorzeitige Ejakulation sicher in erster Linie eine Beziehungsfrage innerhalb des beim Geschlechtsakt zusammen kommenden Mann-Frau Paares. Genau genommen handelt es sich nicht einmal um eine Störung, denn man kann im Sinne systemischen Denkens, die vorzeitige Ejakulation auch als gesunde Reaktion auf eine bestimmte Beziehungskonstellation auffassen. Unter diesem Blickwinkel betrachtet kann es also nicht darum gehen, "die Störung" wegzutherapieren, sondern die Störung als sinnvoll zu begreifen. 

Die vorzeitige Ejakulation beruht immer auf einem Wechselspiel von Mann und Frau. Die vorzeitige Ejakulation kann man als gemeinsame Inszenierung der beiden Partner verstehen. Wünschenswerte Änderungen betreffen daher zwangsläufig beide Partner.  Das schließt nicht aus, dass nur einer der beiden eine Initiative zur Veränderung ergreifen braucht, der andere kommt nicht umhin sich dieser Veränderung zu stellen. Ob dies schließlich in  die gewünschte Richtung geht, wird sich zeigen.

 

Ungeklärte Konflikte in der Beziehung, Angst vor Nähe, übersteigerter Individualismus, Verweigerungshaltung können einige der wichtigen Themen sein, die ihrer Erlösung harren.  Die vorzeitige Ejakulation ist lediglich ein Symptom und verschwindet, wie jedes Symptom, wenn die eigentlichen, dahinter stehenden Gründe verschwunden sind oder wenn einfach ein neuer Weg gefunden wurde, auf dem das Symptom aus dem Blickfeld gerät.

Dies macht auch erklärlich, warum "Sexualstörungen" wie z.B. die vorzeitige Ejakulation oft verschwinden, wenn der Mann eine andere Partnerin hat. Mitunter tauscht er bei der Gelegenheit auch das eine Problem gegen das andere ein. Während er bei der einen Frau zu früh kam, kommt er nun gar nicht mehr. 

Zur Ejaculatio praecox führen möglicherweise verschiedene Ängste. Relativ leicht identifizierbar dürften die Fälle sein, wo der Mann Angst vor einer ungewollten Schwangerschaft hat. Die Ejaculatio praecox kann man dann als eine unbewusste männliche Form der Schwangerschaftsverhütung betrachten. Tritt die Ejaculatio praecox dagegen in gleichem Maße auch bei der Verwendung eines Kondoms ein, wo die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft ja relativ gering ist, dürften andere Gründe maßgeblich sein. 

 

Es mutet schon seltsam an, wie viele Männer ein technisches Verständnis, wie es gegenüber der Funktionsweise eines Autos angebracht sein mag, auf die Sexualität, die ja ein Beziehungsgeschehen ist, übertragen. Dies allerdings allein nur den technikgläubigen Männern anzulasten, wäre sicher nicht gerecht. Schließlich leben wir in Deutschland in dem kollektiven Glauben, dass man nur den richtigen Schraubenzieher und Maulschlüssel bräuchte, um das Leben zu meistern. 

So vielleicht auch in dem folgenden Fall:

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ... 

Gesendet: Dienstag, 8. November 2005 16:06

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Hilfe

 

Guten Tag

Mein Name ist ... Alter 44, und habe Probleme wegen der frühzeitigen Ejakulation

Habe irgendwo einmal gelesen das es da irgendwelche Spritzen gibt die man direkt in die Eichel einspritzt oder etwas von zwei Nerven trennen ...

Nun ob dieses so Ratsam sein sollte bin ich mir nicht sicher, und wenn doch dann wohin kann ich mich wenden meine Postleitzahl ist die ... 

Vieleicht können sie mir weiter helfen ich were ihnen sehr Dankbar 

Mit freundlichen Grüße

... 

 

 

 

 

Auf solch eine Anfrage würde der medizinisch-technokratische Experte wahrscheinlich antworten: Kommen Sie zu uns, da wird Sie geholfen. Schließlich würde unser guter Mann eine Penisprothese bekommen, das ist zwar nicht das was er haben wollte, aber immerhin überhaupt etwas, was ihm ein Arzt geben kann und das ganze sogar noch kostenlos - die Krankenkasse zahlt schließlich. 

Logisch dass die braven deutschen Beitragszahler für die medizinische Quacksalberei schließlich aufkommen müssen und sich dann aber eigenartiger Weise wundern, wieso die Krankenkassenbeiträge ständig steigen. 

 

 

 

 

 

Wer gar nicht kommt, der kann noch kommen.

Während die einen das Problem haben, zu früh zu kommen, haben die anderen das Problem, dass sie während des Geschlechtsverkehr zu spät oder überhaupt nicht zu einer Ejakulation kommen. 

Vielleicht sollten sich zwei entgegengesetzt betroffene Männer mal miteinander bekannt machen und zwecks Abhilfe ihres beziehungsspezifischen Verhaltens einen temporären Partnerinnentausch vornehmen. Doch leider ist ein solcher Partnerinnenwechsel oft nicht möglich und so muss man denn nach anderen Lösungen suchen. Allerdings sollte man nicht da suchen, wo man ohnehin schon zehn mal geguckt hat. Die Lösung liegt in solchen Fällen zumeist da, wo sie der Betroffene gerade nicht sehen kann. Wenn er sie aber sehen würde, dann hätte er sie gefunden und sein Problem würde sich in Luft auflösen.  

Für die Thematik ausbleibende Ejakulation gibt es nun verschiedenste Deutungsmöglichkeiten. Denkbar sind beruflicher oder privater Stress, infolge dessen es dem Mann nicht gelingt loszulassen. Wer ganz allgemein Schwierigkeiten beim Loslassen hat, hat sie mit einiger Sicherheit auch beim Sex.

Ein andere Deutungsmöglichkeit ist die, dass der Mann unbewusst seine Partnerin mit seiner eigenen Mutter verwechselt. Das heißt, die Partnerin ist für den Mann Projektionsfläche für einen ungelösten Mutterkonflikt. Verhält sich die Partnerin dann auch noch ähnlich wie die Mutter des Mannes in dessen Kindheit und Jugend, so wird die Projektion des Mannes ergänzt durch Verhaltensweisen der Partnerin die tatsächlich eher einer Mutter-Sohn-Beziehung (Mutter-Kind-Beziehung) entsprechen, als die Beziehung zweier erwachsener Partner. Ist die Partnerin aber Mutterfigur und fühlt sich der Mann als Sohn, so scheint es ganz klar, warum es nicht zur Ejakulation kommen kann. Es würde sich in diesem Fall psychologisch gesehen um Inzest handeln. Man(n) hat keinen ´Sex mit der Mutter und wenn verbotener Weise doch, dann ejakuliert man(n) wenigstens nicht in sie. Im übrigen ist die Mutter in einer dichotomen Sicht entweder Heilige oder Hure (vergleiche hierzu: E. Welldon: "Mutter, Madonna, Hure. Die Verherrlichung und Erniedrigung der Frau.",  1988, Fellbach (Bonz)

Stellt die Mutterpartnerin in der Phantasie des Mannes eine Heilige dar, so ist ganz klar, dass eine Ejakulation diese Heilige beschmutzen würde. Deshalb ist das Jesuskind auch aus einer unbefleckten Empfängnis entstanden. Für die traditionelle christliche Kirche ist Sexualität, die nicht der Zeugung dient Sünde. Joseph, der Mann von Maria hat der Überlieferung in der Bibel nach, nie seinen erigierten Penis in die Vagina von Maria gesteckt, sie also nicht "beschmutzt". Möglicherweise hatte der gute Mann auch gar keinen Penis, dann wäre es nicht weiter verwunderlich, warum er seine Frau nicht selbst geschwängert hat, sondern dies dem lieben Gott überlassen hat.

 

 

 

 

 

Technische Störung

Mitunter scheinen Männer, wie in der folgenden Zuschrift, zu meinen, man müsste bei sexuellen Störungen nur mal eben schnell die Sicherung austauschen und dann ginge es alles wieder wie gewünscht. Ein typisch männlich-technokratisches Verständnis, das sich offenbar mehr an technischen Geräten wie z.B. einem Auto als an einem realen Mann als einem biopsychosozialen Wesen in einer ihn umgebenden komplexen Welt orientiert.

 

 

 

----- Original Message -----

From: ... 

To: info@maennerberatung.de

Cc: ... 

Sent: Friday, October 14, 2005 10:47 AM

Subject: Ejakulation

 

Was tun, wenn es nicht zur Ejakulation kommt?

Haben Sie Dank für Ihre Antwort!

... 

 

 

 

Wie es in den Wald hineinruft, so schallt es heraus, heißt es im Sprichwort. Anfragen der Form "Wie schalte ich meinen Penis auf Ejakulation?" lösen dann beim Berater möglicherweise Antworten wie die folgende aus:

 

 

 

 

Hallo Herr ... ,

 

Neulich fragte mich mal jemand, was er machen kann, wenn das Licht in der Wohnung nicht brennt. Ich habe ihm geantwortet:

 

1. Sicherung nachgucken

2. Glühlampe wechseln

3. Stromversorgungsunternehmen anrufen und um Reparatur bitten.

4. Wenn das alles nicht hilft darüber nachdenken, woran es sonst noch liegen könnte.

5. Wenn auch das nicht weiterhilft persönlichen Beratungstermin bei einem kompetenten Berater vereinbaren.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 

Pollution

Unter einer Pollution versteht man eine "unwillkürliche" Ejakulation, die in der Regel im Schlaf passiert, aber auch im Wachzustand auftreten kann. In der Pubertät tritt sie bei Jungen auf, wenn diese geschlechtsreif werden, aber keine Gelegenheit haben, eine Ejakulation durch Masturbation oder auch verschiedene andere Formen sexueller Betätigung zu erreichen.

Bei erwachsenen Männern finden wir Pollutionen naturgemäß seltener, weil diese ihre sich aufbauenden sexuellen Spannungen über Masturbation oder Geschlechtsverkehr auflösen können. Pollutionen beim erwachsenen Mann deuten daher darauf hin, dass der Mann kaum Gelegenheit hat oder diese nicht nutzt, seine sexuellen Spannungen anders als über die Pollution aufzulösen. Man kann daher vermuten, dass Pollutionen bei katholischen Priestern relativ weit verbreitet sind, weil ihnen die katholische Moral Geschlechtsverkehr und auch Masturbation verbietet.

 

 

 

 

Anfragen und Mitteilungen zum Thema

Unsere E-Mail Beratung ist kostenfrei für die erste von Ihnen an uns gesendete E-Mail und unsere darauffolgende Rückmeldung, bzw. unsere Antwort auf Ihre Fragen. Für eventuelle weitere Korrespondenz, in der wir ausführlicher als in unserer ersten Rückmeldung auf Ihre Fragen eingehen können, kostet je E-Mail 20 €.

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Kontakt: info@maennerberatung.de

 

Die auf Ihre Anfragen gegebenen Antworten stellen nicht "die Wahrheit" darüber dar, "wie es wirklich ist", sondern sind eine subjektive Ansicht oder Meinung zu diesem Thema. 

Wegen der Vielzahl der uns per Mail erreichenden Anfragen bitten wir Sie um Verständnis, falls Sie nicht sofort eine Antwort von uns erhalten. 

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Bei Interesse können Sie bei uns eine Einzelberatung, Paarberatung oder telefonische Beratung vereinbaren. Zeitdauer und Kosten nach vorheriger Absprache.

Falls Sie eine persönliche oder telefonische Beratung wünschen, finden Sie nähere Informationen hier.

 

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-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Montag, 30. Januar 2012 11:04

An: Info@maennerberatung.de

Betreff: Kein Ejakulat

Sehr geehrter Herr Thiel,

als ich meinem Freund (20 Jahre) das erste Mal einen runterholte, kam die Ejakultion sehr schnell. Beim 2. Mal hat es länger gedauert... Irgendwann ging es dann nicht mehr, sein Penis ist zwar steif, aber es kommt kein Ejakulat und ich hab auch nicht das Gefühl, dass er "kommt". Wr haben dann drüber gesprochenen,weil ich dachte es sei wegen Stress (Klausuren). Nach den Klausuren ging es immer noch nicht, aber sein Penis war immer steif. Dann haben wir nochmal drüber gesprochen, weil ich mir Sorgen machte und er sich auch Gedanken macht und sich das nicht erklären konnte. Dann hat es weiterhin nicht funktioniert und am selben Tag dann doch noch, als ich seine Eichel vorher rieb, hatte ich das Gefühl, dass er "kommt" und machte weiter. Dann kam Ejakulat. Tage später funktionierte es wieder nicht. Er sagte nur, dass er nichts anders gemacht hat, als da, wo es funktioniert hat. Ich brauche Ihre Hilfe, was kann man tun und woran liegt das?

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 

Hallo Frau ....,

woran das liegt? Ich vermute Stress oder fehlende Synchronizität.

Stress ist meistens mittelfristig behebbar, fehlende Synchronizität ist mitunter schwerer zu beheben.

Man denke nur an das Paarlaufen im Eiskunstlauf. Da gehört ja schon einiges an Meisterschaft dazu, um in den gleichen Takt zu kommen.

Ich denke, einfach erst mal Gelassenheit üben, das hilft in 90 Prozent der Fälle.

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Donnerstag, 8. März 2012 03:18

An: info@maennerberatung.de

Betreff: tao yoga praxis

Schönen guten tag,

 

Ich habe mal eine frage zur männlichen Anatomie.

Ich übe mich seit ein paar wochen in der Praxis der Sameneinbehaltung durch PC-muskel anspannung.

Es gelingt mir ganz gut die Ejakulation zu vermeiden, jedoch überprüfe ich nach dem Orgasmus meinen urin auf samen, bis jetzt ist es mir noch nicht gelungen den samen einzubehalten ohne einen teil davon in die Blase umzuleiten. Haben sie eine Idee wie es funktionieren könnte das hin zu bekommen? Gibt es vlt sogar einen muskel der die Harnleiteröffnung im bereich der prostata verschließt?

 

mfg

 

 

 

Hallo Herr ...,

das ist eine Frage an einen Yogaguru.

Sicher kennen Sie da jemanden, der das besser als ich beantworten kann.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

-----Original Message-----

From: ...

Sent: Monday, February 06, 2012 11:35 PM

To: info@maennerberatung.de

Subject: Keine Ejakulation möglich nach Penis Implantat

 

Guten Abend liebe Beratung,

mein Mann hat vor 3 Monaten eine Penis Implantat OP bekommen, die Erektion ist okay aber eine Ejakulation findet nicht statt !

Können Sie mir bitte erklären warum ? Ich mache mir Sorgen !

Danke im Voraus für Ihre Antwort !

...

 

 

 

Hallo Frau ...,

ich geh mal davon aus, das die funktionellen Voraussetzungen für eine Ejakulation nicht gegeben sind.

Genauer kann das Ihr Mann mit einem Urologen besprechen.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

-----Original Message-----

From: ...

Sent: Wednesday, January 25, 2012 6:32 PM

To: info@maennerberatung.de

Subject: Frage

 

Sehr geehrter Herr Thiel,

seit kurzem staune ich (42) über ein bisher noch nie gekanntes Phänomen. Beim Oralverkehr gelingt es meiner neuen Freundin, mich innerhalb weniger Sekunden so zu erregen, dass ich ejakuliere. Allerdings kein Sperma. Sondern aufgrund der großen Menge, wegen Aussehen, Geruch, Geschmack denke ich eher, dass es sich um Urin und/oder Prostatasekret handelt. Nicht ganz schlimm, aber ziemlich unpassend. Allerdings kriege ich dann später trotzdem doch noch einen richtigen Orgasmus mit Spermaejakulation hin. Dass ich sterilisiert bin, sollte keine Rolle spielen. Grund für einen Urologenbesuch?

--

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 

Hallo Herr ...,

so lange es Ihnen beiden gut damit geht, was sollten Sie da beim Urologen?

Wenn das aber jemanden stört, kann ein Besuch beim Urologen sicher nicht schaden. Vermutlich kann er Ihnen das scheinbare Phänomen gut erklären.

Ob er Abhilfe leisten kann, da bin ich mir eher unsicher.

 

Ich vermute, dass eine Fehlsteuerung die Ursache ist oder der Blasenschließmuskel nicht wie sonst üblich funktioniert, so dass im Moment der Ejakulation eben Urin statt Sperma ausgestoßen wird.

http://de.wikipedia.org/wiki/Harnblase

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Mittwoch, 3. August 2011 20:37

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Zurückhaltung der Ejakulation

 

Hallo,

 

Ich habe mich seid einiger Zeit mit Tantra beschäftigt.

Seit einigen Tagen habe ich häufiger meinen PC Muskel trainiert und bei häufiger Masturbation und dem Sex mit meiner Partnerin die Zurückhaltung der Ejakulation geübt.

Es gelingt immer besser und ich habe es nun einige Tage intensiv praktiziert und es fühlt wunderbar und bringt eine weitere Vertiefung in unsere Zärtlichkeit.

Nach dem letzten "Durchbruch" im gemeinsamen Sex hat sich ein starkes Druckgefühl auf einen Hoden gelegt, das fast bis zur Leistengegend leicht ausstrahlt.

Es verschwindet, kehrt aber wieder einige Zeit nachdem die Erektion verschwindet.

Ist das eine normale Reaktion, im Sinne einer Überreizung? -ich neige zu extremen Ausprobieren auf allen Gebieten meines Lebens und es würde mich nicht wundern, wenn es hier wieder einmal so ist - den Preis bezahl ich gern, da es sehr viel bewegt hat.

Kann ich so weiter üben und die Ejakulation weiter vermeiden, oder ist besser es doch mal zuzulassen um die Muskulatur zu entspannen?

 

Herzlichen Dank!

...

 

 

 

Hallo Herr ...,

das wundert mich nun gar nicht, dass sich bei Ihnen ein Druckgefühl auf einen Hoden gelegt hat. Mir scheint, Sie gehen hier zu technisch an die Sache ran.

Generell ist es ja nicht verkehrt, mal den einen oder anderen Muskel zu trainieren. Denken wir nur mal an Pilates, wo durch entsprechende Übungen die Beckenboden-, Bauch- und Rückenmuskulatur angesprochen wird. Das ist eine gute Sache, aber man kann es auch übertreiben und dann kippt das ganze, gut gemeinte, in sein Gegenteil um, wie Goethe schon so schön sagte: Vernunft wird Unsinn, Wohltat Plage.

Generell, so meine ich, wird der Sex wesentlich im Kopf gesteuert. Und so kommt es also auch in Bezug auf die Ejakulation auf die innere Haltung des Mannes an, die im Wechselspiel mit der Partnerin entsteht. Wenn hier die passende Balance hergestellt ist, dann ist auch die Ejakulation keine Frage des Willens mehr, sondern eine Frage des Wollens.

Und so lösen sich denn die Probleme quasi wie von selbst. Freilich kann der Weg dahin mitunter etwas verschlungen sein. Aber das sollte einen nicht davon abhalten, diesen in einer Haltung von Gelassenheit und Entdeckerfreude zu gehen.

Die Zwanghaftigkeit kann man an der Garderobe abgeben, da ist sie gut aufgehoben und wenn man sie mal wieder braucht - kein Problem - dann holt man sie einfach wieder ab. Man braucht noch nicht einmal eine Garderobenmarke, denn wer sollte außer Ihnen schon so leichtsinnig sein, sich damit zu belasten.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Freitag, 17. Juni 2011 17:02

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Beratungs-Frage

 

Hallo Herr Thiel,

 

ich (39) bin seit 11 Monaten in einer eigentlich sehr schönen neuen Beziehung. Nur wäre alles gut, würde ich Ihnen nicht schreiben. Ich möchte gerne gemeinsam mit meinem Freund (43) an unserer Sexualität arbeiten, ohne ihn aber dabei unter Druck zu setzen (ich weiß aus eigener Erfahrung wie kontraproduktiv das ist) oder sein Ego anzukratzen.

Meine Sexualität empfinde ich als gesund und natürlich, seine hingegen ist eher "brav". Ich fühle mich im Alltag unterfordert. Ein wichtiges Problem ist, dass mein Freund entweder sehr schnell kommt (z.T. direkt beim Eindringen, anfassen kann ich ihn vorher auch kaum) oder Erektionsprobleme hat. Ich übe mich sehr in Geduld, trage aber immer wieder Ideen, Tips, Literatur heran zur Lösungsfindung. Ich merke, wie sehr das Thema an ihm nagt, wir haben kleine Erfolge, aber trotzdem grundsätzlichen Defizit auf meiner Seite.

Ich bin verzweifelt und wünsche mir "professionelle Beratung" zur Lösungsfindung. Ist es schon "unter Druck setzen", wenn ich ihm vorschlage, eine Beratung (bei ihnen) zu machen (allein oder gemeinsam?)? Die Literatur, die ich im zuspielte, hat er bisher nicht gelesen. Oder ist es vielleicht sinnvoll, wenn ich mich erstmal alleine beraten lasse?

 

Über Antwort freue ich mich sehr!

...

 

 

 

Hallo ...,

viele Wege führen nach Rom.

Ich kannte mal eine Ehefrau, die ging 12 Monate nach Indien in einen Ashram. Als sie wieder zurückkam war sie erleuchtet. Ihr Ehemann war in der Zwischenzeit völlig versumpft und aufgedunsen. Da die Frau aber inzwischen erleuchtet war, hat ihr das nichts ausgemacht, denn sie wusste jede/r geht seinen ganz eigenen Weg und man kann das Glück nicht zwingen.

Manchmal begegnen sich die Wege zweier Menschen und manchmal entfernen sie sich voneinander. So packte sie denn ihre noch im Haus verbliebenen Sachen, wünschte ihrem Ehemann alles gute und ging ihres Weges.

 

Vielleicht kommen Sie erst mal allein zu mir in die Beratung und geben aber Ihrem Mann Bescheid, wenn Sie einen Termin bei mir vereinbart haben.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 


 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Freitag, 27. Mai 2011 03:55

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Gewöhnheitseffekt beim masturbieren

 

Hallo :)

ich hab eine frage und zwar kann frühzeitiges masturbieren vorzeitigen samenerguss auslösen (dauerhaft) ? also ob sich der körper (kopf) an das gewöhnt schnell zu kommen

wenn er merkt da tut sich etwas. sozusagen ein gewohnheitseffekt. der mensch ist ja ein gewohnheitstier. :)

zu mir ich bin 20 jahre alt und hab mit 12 jahren zu masturbieren angefangen und das echt nicht zu wenig und ich war immer drauf aus schnell zu kommen.

wenn ich oral befriedigt werde komme ich nie aber sobald sie die hände dazunimmt um die vorhaut zu bewegen beginnt das desaster.

das selbe auch wenn ich eindring also ich komm nicht sofort aber nach ein paar mal rein und raus. ;/ sehr frustrierend!

vllt ein tipp um das zu beenden :)

lg

 

 

 

Hallo Herr ...,

einen Zusammenhang zwischen frühzeitigem masturbieren und vorzeitiger Ejakulation sehe ich nicht.

Die Lösung des Problems bei Ihnen und Ihrer Partnerin liegt wahrscheinlich darin, dass Sie beide das Tempo verlangsamen müssen und gleichzeitig eine gute Synchronisation ihrer sexuellen Interaktion erreichen.

Also nicht viel anders als beim Standardtanzen, wenn sie beide Anfänger sind. Dann fangen sie ja auch erst mal auf kleiner Flamme an. Mitunter wird es auch da nichts und Sie treten Ihrer Partnerin auf die Füße. Da kann man sich dann streiten warum das passiert ist, waren Sie zu schnell mit Ihrem Fuß oder Ihre Partnerin damit zu langsam ihren Fuß auf eine neue Position zu bringen.

Also üben aber ohne zu verkrampfen. Ein- und Ausatmen nicht vergessen, dann wird’s schon werden.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Freitag, 20. Mai 2011 08:58

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Ein Problem bittet um Lösung

 

Sehr geehrter Herr Thiel,

mit Interesse habe ich über Sie im Internet gelesen. Hier mein Problem: Mein Partner und ich sind seit 6 Monaten zusammen. Er war zuvor 2 Jahre (unglücklicher) Single und ich hatte bis letztes Jahr August eine 10jährige Partnerschaft. Anfangs hatten wir keinerlei sexuelle Probleme. Wir passten und passen sexuell sehr gut zusammen, harmonieren miteinander und finden uns beide sehr anziehend. Mein Partner ist für meine Verhältnisse sehr emotional und liebebedürftig. Man könnte meinen, er ist die Frau und ich der Mann, was die Emotionalität betrifft. Nach seiner Aussage benötigte er schon immer sehr lange, um zu ejakulieren. Nach ca. 1 Monat Beziehung traten die ersten Störungen ein, d.h. er konnte ab und zu nicht ejakulieren. Er reagierte darüber immer sehr wütend, ich zeigte Verständnis. Das Problem häufte sich und jetzt klappt es gar nicht mehr. Er sagt, er "spürt" irgendwann nichts mehr und hört dann mitten im Verkehr auf. Zu einer Ejakulation ist es nun seit ca. 14 Tagen nicht mehr gekommen. Erregt ist er immer sehr sehr schnell, das "Ende" ist nun immer das Gleiche. Organisch ist alles in Ordnung. Er ist sehr verletzlich und auch eifersüchtig (wozu kein Grund besteht). Ich habe das Gefühl, dass er allgemein nicht gut drauf ist: immer sehr müde, kann schlecht durchschlafen, häufig Schnupfen, kein Sport, schwitzt sehr schnell und übermäßig. Was können wir/ich tun??? Ist eine persönliche Beratung sinnvoll oder können Sie mir einen ersten Rat geben? Die Situation belastet unsere junge Beziehung sehr. Selbst, wenn das Problem nicht gelöst werden KÖNNTE, würde ich ihn auch nicht verlassen. Ich danke Ihnen für einen Rat. 

Viele Grüße

...

 

 

 

 

Hallo Frau ...,

ich geh mal davon aus, dass sich Ihr Freund zu sehr unter Stress gesetzt fühlt. Die Gründe dafür können vielfältig sein, die Paarbeziehung, der Job, die eigene Entwicklungsbiographie.

In der Regel kann man da einiges in der Gegenwart verändern. Gegebenenfalls dazu auch professioneller Hilfe nutzen.

Der Weg der Veränderung geht natürlich auch im Alleingang, man muss nur die passenden Schlüssel finden. Das kann dann schon mal ein paar Jahre dauern, wenn man Tausend Schlüssel mit sich führt und nicht weiß, welcher der Richtige ist.

Womöglich hat man aber auch gar keinen passenden unter den Tausend Schlüsseln dabei, dabei liegt der passende Schlüssel in einer Kiste hinten im Schuppen, nur dumm wenn man darauf nicht kommt. Da kann man dann ewig suchen. Wer dann nicht ewig suchen will, kann sich an einen erfahrenen Schlüsselsucher wenden, womit wir dann wieder beim professionellen Helfer wären.

Vielleicht schauen Sie mal hier:

 

www.familientherapie.org

 

 

Gutes Gelingen

 

Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Mittwoch, 6. April 2011 18:20

An: info@maennerberatung.de

Betreff:

 

wie weit kann man beim Masturbieren spritzen in der Regel, worüber sollte ich mir sorgen machen ?

Ist es gefährlich seinen Penis mit der Vorhaut zuzuhalten damit das Sperma nicht spritzt ?

Vielen Dank im Voraus

 

 

 

Hallo Herr ...,

 

1. Wie weit Sie beim Masturbieren spritzen, das hängt von Ihnen ab. Probieren Sie es einfach aus.

 

2. Wozu sollten Sie die Vorhaut zuhalten. Sie halten ja auch nicht den Mund zu wenn Sie ausatmen.

 

Gruß Peter Thiel

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Mittwoch, 9. März 2011 16:47

An: info@maennerberatung.de

Betreff: zu früher Organsmus

 

Sehr geehrte Herren,

ein Klient (Psychosomatik) klagt über zu frühe Ejakulation (Organisch sei er voll!!!!! Abgeklärt und o.B.). Er habe aufgrund seiner Beschwerden selten Lust auf Sex und wenn es dann dazu kommt, ejakuliert er zu früh; dies kenne er nicht von sich; damit verbunden sind Versagensgefühle obwohl die Partnerin sehr verständnisvoll ist.

 

Haben sie diesbezüglich Erfahrung damit? Wäre sehr nett von Ihnen – Sie sind ja die Experten – wenn sie mir diesbezüglich weiterhelfen könnten!

 

LG

...

 

 

 

 

Hallo Frau ...,

Erfahrungen mit dem Thema frühzeitige Ejakulation dürften sicher die meisten Männer haben, wir dann natürlich auch noch aus fachlicher Sicht.

Letztlich ist es sicher ein Problem der fehlenden Ausgewogenheit. Die sexuellen Trigger des betreffenden Mannes werden ungebremst bedient. So kommt es zur Ejakulation zu einem Zeitpunkt, der - vom Kontext her gesehen - nicht der richtige ist. Der Kontext, das ist die Partnerinnen und die eigenen oder fremden Erwartungen. Wenn es seine Partnerin gut fände, dass er sooooo schnell zur Ejakulation kommt und er auch, dann gäbe es kein Problem, denn dann wären logischerweise alle zufrieden. 

Von der Empfängnisverhütung her gesehen, ist die vorzeitige Ejakulation außerhalb der Vagina das beste Verhütungsmittel was man sich nur vorstellen kann. Nur findet das eine sexuell interessierte Frau wohl sicher nicht besonders berauschend, wenn ihr Partner schon abgespritzt hat, bevor sie überhaupt Zeit hatte, sich dem eigenen Orgasmus anzunähern und diesen schließlich zu erleben.

Die Kunst des Mannes - in Kooperation mit der Frau - besteht also darin, souveräner mit seiner sexuellen Energie umzugehen. Grad wie ein guter Geiger und Virtuose meisterhaft mit dem Orchester (und diese rückkoppelnd mit ihm) einstimmen und in Resonanz gehen kann.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Donnerstag, 27. Januar 2011 19:59

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Ejakulation. 

Habe nach einer Operation [halswirbel] keine ejakulation mehr, auch nicht wenn ich die hand nehme. was kann man machen, gibt es tabletten , wer kann mir helfen.

Bin ich der einzige mann in deutschland dem so etwas passiert?

 

 

 

 

Hallo Herr ...,

der einzige Mann sind Sie ganz sicher nicht. Es gibt Tausende von Männern, bei denen die Sexualfunktionen nur eingeschränkt oder sogar gar nicht funktionieren.

Es schaut so aus, als ob bei Ihnen die Nervenfasern, die vom Gehirn zum Unterleib gehen, die für eine Ejakulation notwendigen Informationen nicht mehr so richtig transportieren.

Genaueres kann Ihnen dazu sicherlich ein Arzt (Neurologe) sagen.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Dienstag, 3. August 2010 14:09

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Bitteee Hilfe.

 

Hallo,

also erstmal gehts hier nicht um mich, sondern um meinen freund ( 20 Jahre ).

Immer wenn wir miteinander schafen kommt er schon nach 2 minuten.

Ich habe schon alles versucht, kein vorspiel, ihn nicht anfassen, das er vorher schon kommt und wir danach erst miteinander schlafen, aber es ändert alles nichts.

Er kommt nach 2 minuten.

Es ist ja nicht so das es mich stört, ich liebe ihn schließlich überalles. Aber ich weiß einfach nicht mehr woran es liegen könnte !!

Ihn macht es auch so fertig.

Am anfang dachte ich immer das es an unserem verliebt sein liegt usw. , aber wir sind mittlerweile schon über einem jahr zusammen...

wäre toll wenn ihr hilfe hättet !!

Dankeschön. :)

 

 

 

 

Hallo Frau ...,

das einfachste wird sein, Ihr Freund ejakuliert gleich am Anfang. Dann legen Sie beide eine kleine Pause ein, Ihr Freund kann sich den Penis säubern und dann geht es wieder weiter.

Diesmal kommt er dann nicht so schnell zum Orgasmus, weil sein Organismus ja noch ein wenig Zeit braucht, um wieder voll in Fahrt zu kommen. Gemeinsamen Sex dürfte nun nichts mehr im Wege stehen.

Gutes Gelingen

 

Peter Thiel

 

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Dienstag, 27. Juli 2010 20:43

An: info@maennerberatung.de

Betreff:

 

hallo,

ich hab seit neuem wieder ne freundin...naja das problem des zu-früh-kommens ist bei seit ich mit ihr zusammen bin extremer als ich es vorher schon kannte. was kann man da machen? es belastet mich schon ganz schön. habt ihr einen langfristigen tipp? oder vllt nen buch das man lesen kann und einem hilft. die stop-and-go-methode ist schon mal raus.

 

 

Hallo Herr ...,

das einfachste wird sein, dass Sie vor dem Geschlechtsverkehr masturbieren und ejakulieren. Dann braucht der männliche Körper ein wenig Zeit um wieder "einsatzbereit" zu sein.

Probieren Sie das einfach mal aus.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von:

Gesendet: Mittwoch, 28. Juli 2010 16:21

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Re:

 

Die Idee hatte ich ja auch schon aber ehrlich gesagt ist das keine Lösung langfristig gesehen -- ja ich möcht sagen eigentlich keine für mich in Frage kommende Lösung ... zumal die Gefahr dann groß ist, dass ich nicht mehr so viel lust danach habe, was nicht heißt das meine Freundin mich nicht genug antörnen würde, ganz im Gegenteil.

 

 

 

 

 

Hallo Herr ...,

das ganze dient ja auch nur als Anschub. Wenn der Wagen wieder läuft, können Sie auf dieses Hilfsmittel verzichten.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Sonntag, 18. Juli 2010 01:01

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Menge des Ejakulats

 

Hallo,

ich habe ziemlich viele Beiträge zu dem Thema der Menge des Ejakulats in ihrer Beratung gelesen. Eine Frage ist für mich jedoch bislang nicht ausreichend beantwortet, da sie da meiner Meinung nach immer ausweichen.

Meine konkreten Fragen lauten: Wie kann man die Menge des Ejakulats effektiv und effizient beeinflussen, sodass es mehr wird. Welche Stoffe, Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel helfen dabei, welche sind kontraproduktiv? Gibt es Vitamine, Botenstoffe oder Hormone, die die Menge des Ejakulats positv beeinflussen und wenn ja, welche sind das?

Ich würde mich sehr über eine sachliche Antwort ohne Metaphern freuen.

Mit freundlichen Grüßen,

ein Mann.

 

 

 

Hallo Herr ..., 

Sie müssen hier beachten, dass die Menge des Ejakulats nicht unbedingt identisch ist mit der Menge des vom Körper produzierten Spermas.

Wenn nur eine geringe Menge an Sperma ejakuliert wird, kann das daran liegen, dass der Körper wenig Sperma produziert oder dass er mehr Sperma produziert, als er zum Schluss ejakuliert.

 

Für die bei einer ungestörten Ejakulation freigesetzte Spermamenge entscheiden ist das Sekret von Bläschendrüsen: 50-60 Prozent des Gesamtvolumens und Prostata: 30-40 Prozent des Gesamtvolumens.

 

Zusammensetzung des Spermas:

Spermien: etwa 3-5% des Gesamtvolumens; durchschnittlich 60 Millionen pro Milliliter

Sekret von 

Bläschendrüsen: 50-60 Prozent des Gesamtvolumens

Prostata: 30-40 Prozent des Gesamtvolumens

Nebenhoden: restlicher Anteil

 

 

Wenn Bläschendrüsen und Prostata wenig Sekret produzieren, wäre also gegebenenfalls zu untersuchen, woran das liegt. Liegt eine funktionelle Ursache vor, so wäre an dieser Stelle etwas zu unternehmen - wenn es denn überhaupt geht.

 

Das ganze ist aber eine Wissenschaft für sich und immer im Einzelfall abzuklären, daher können Sie per Mail hier keine befriedigende Antwort erhalten, sondern müssten sich an einen entsprechende medizinischen Spezialisten wenden, der versuchen kann, eine konkrete Abklärung vorzunehmen.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Montag, 14. Juni 2010 10:16

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Frage

 

Hallo

Ich bin 42 und seit ca zwei Jahren fließt mein Ejakulat nur noch, statt zu spritzen. Außerdem stellen sich öfter (aber nicht immer) "Kavaliersschmerzen" ein. Und das schon nach ca 10 Minuten ab Erektionsbeginn. Diese Schmerzen bleiben auch noch nach der Ejakulation für ca eine halbe Stunde. Der Orgasmus selbst erscheint mit verlangsamt, als wäre eine Leitung leicht blockiert. Alles im allen ist das Gefühl während des Sex und das Orgasmus-Gefühl weniger intensiv und erfüllend als früher. Allerdings gibt es auch positive Effekte. Meine Erektion hält länger als früher, was den Sex mit meiner Frau verlängert und somit psychologisch eher aufbauend für mich ist. Auch die Lust auf Sex ist gleich geblieben, oder eher sogar gestiegen. Aber wie gesagt ist der Orgasmus selber nicht mehr so bombastisch. Das fehlt mir schon. Wenn dies alles altersbedingt ist kann ich es akzeptieren. Wüsste aber gerne Bescheid ob nicht doch eine andere Störung vorliegen könnte.

Wichtig ist vielleicht noch, dass ich seit ca 5 Jahren sterilisiert bin und das ich öfter Rückenprobleme im Lendenbereich habe (evtl. geklemmte Nerven???)

Über eine baldige Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

Hallo ...,

hier kann ich ausnahmsweise mal ermuntern, dass Sie das erst mal von einem Arzt abklären lassen.

Kann der dann nichts finden und auch nicht therapieren, dann bleibt wohl nur noch die Psychoschiene.

Erfahrungsgemäß sind mehr als die Hälfte solcher Symptome psychosomatisch bedingt.

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Psychosomatik

 

 

Da ist dann ein Arzt in der Regel am Ende seines Lateins und eher die Unterstützung durch Fachleute geboten, die auf dem Gebiet der Psychosomatik zu Hause sind.

 

Vielleicht finden Sie dann auch einen in Ihrer Nähe. Ein systemischer Ansatz ist dabei oft hilfreich.

 

Vielleicht schauen Sie mal hier:

 

www.familientherapie.org

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Mittwoch, 9. Juni 2010 11:09

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Peinliche Ejakulation bei Intimhaarentfernung

 

Guten Tag Herr Thiel

Ich muss mir ein sehr peinliches Erlebnis von der "Leber" schreiben. Gestern war ich das erste Mal bei einer Kosmetikerin die auch Intimhaarentfernung mit Sugaring-Methode anbietet. Bis dahin habe ich mich als 49- jähriger Mann seit 10 Jahren immer selber rasiert. Die Behandlung war nicht besonders schmerzhaft, die Berührungen einfach angenehm aber ohne jeglichen sexuellen Inhalt. Im Laufe der Behandlung wurde dann mein Penis allerdings ca. 3/4 steif. Und kurz vor Ende der Behandlung passierte der peinlichste Moment meines Lebens; ich ejakulierte vor den Augen der Kosmetikerin. Nach einem kurzen Moment des Staunens überreichte sie mir ein Tuch um mich zu säubern mit der Äusserung, dass ihr das in ihrer Karriere noch nie passiert sei. Noch peinlicher für mich:-(( Gibt es eine Erklärung bzw. haben andere Männer auch schon solche peinlichen Erlebnisse gehabt? Ich bin jetzt so verunsichert, dass ich mir im Moment nicht mal mehr eine Massage gönne. Aus Angst, auch hier wieder grundlos ejakulieren zu müssen.

Herzliche

Grüsse, ...

 

 

 

 

Hallo ...,

"grundlos ejakulieren" gibt es nicht. Eben so wenig wie man auch nicht grundlos hustet.

Damit muss man immer rechnen, dass mann bei einer "nichterotischen" Intimhaarentfernung ejakuliert. Das ist so ähnlich wie beim Bombenentschärfen. In der Regel explodiert die Bombe nicht, aber mitunter eben doch.

Wer kein "Risiko" eingehen will, der darf an sich keine Intimhaarentfernung von einer anderen Person vornehmen lassen.

Die Kosmetikerin hat es hoffentlich gut überstanden, wer so wie sie berufsmäßig am Schwanz spielt, der oder die muss auch um die "Risiken" wissen.

 

Ansonsten sollte man das aber mit Gelassenheit sehen. Ejakulierendes Sperma ist ja nicht giftig und hinterlässt auch keine Rotweinflecken auf dem Hemd, falls frau oder mann etwas abbekommt.

Und wenn man bedenkt, wie gelassen viele Hausfrauen mit allen möglichen giftigen Haushaltsreinigern inklusive entsprechender Spritz- und Sprühvorrichtungen umgehen, dann kann man die gelegentlich anzutreffende Hysterie um einen ejakulierenden Schwanz kaum verstehen. 

In so fern kann man den sexualpädagogisch arbeitenden Kollegen und Kolleginnen vom Pro Familia und anderen Organisationen nur danken, dass sie ein bisschen mehr Gelassenheit und Freude in das von den christlichen Kirchen moralisch aufgeblasene und verdunkelte Thema "Erektion und Ejakulation des männlichen Penis" bringen.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Mittwoch, 9. Juni 2010 13:47

An: info@maennerberatung.de

Betreff: AW: Peinliche Ejakulation bei Intimhaarentfernung

 

Hallo Herr Thiel

Ganz herzlichen Dank für Ihre Sicht der Lage. Mir fällt bereits ein wenig Peinlichkeit von meinem haarlosen Bereich :-)

Ich war tatsächlich der Meinung, dass ich weltweit der einzige bin, dem sowas passiert.

Ob ich aber bei der gleichen Kosmetikerin nochmals vorstellig werde, ja dass steht noch in den Sternen.

Ihnen wünsche ich eine weiterhin motivierte Zeit und danke Ihnen gleichzeitig für Ihre Turboschnelle Unterstützung.

Herzliche Grüsse,

...

 

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Freitag, 23. April 2010 11:17

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Sperma im Urin

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit einigen Monaten läuft mein Ejakulat komplett in die Blase und wird mit dem Urin kaum ausgeschieden. Welche Ursachen kann es haben und sind gesundheitliche Schäden möglich?

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 

Hallo Herr ... ,

die Sache funktioniert ganz einfach

 

 

Retrograde Ejakulation

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Als retrograde Ejakulation wird eine Ejakulationsstörung bezeichnet, bei der die Samenflüssigkeit rückwärts in die Harnblase ausgestoßen wird. Dies kann als verzögerter, abgeschwächter oder auch fehlender (sichtbarer) Samenerguss vorkommen und in letzterem Fall auch eine Azoospermie vortäuschen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Retrograde_Ejakulation

 

 

Eventuell gehen Sie mal zum Urologen und lassen das, wenn es denn geht, genauer abklären.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Donnerstag, 25. März 2010 01:25

An: info@maennerberatung.de

Betreff:

 

Guten Tag Herr Thiel,

ich hab gleich mehrere Fragen zu dem Thema an sie:

1. Wie weit kann das Ejakulat beim Austritt aus dem Glied "fliegen"? Ich habe im Internet viele verschiedene Angaben gelesen und deshalb möchte ich dazu sagen, dass ich 17 Jahre alt bin und selbst schon das ein oder andere mal gemessen habe, wenn es mir besonders weit erschien. Ich habe des öfteren 1,80m - 2,00m gemessen.

2. Mir scheint, meine Hoden sind ziemlich Druckempfindlich. Ich kann nicht vernünftig auf dem Bauch schlafen und muss immer ein Bein etwas anwinkeln, sodass ich halb auf der Seite, halb auf dem Bauch liege. Was könnte der Grund dafür sein und ist es ein Zeichen für eine Erkrankung?

3. Dies betrifft wieder meinen Hoden. Häufig zieht er sich schon bei leichter kälte stark zusammen (also ich rede von Hodensack). Manchmal reicht es, wenn das Fenster im Badezimmer offen ist und ich einige Minuten auf der Toilette verbringe. Meistens zieht der Hodensack sich dann so stark zusammen, dass er meine Hoden einquetscht und es wirklich weh tut. Was könnte der Grund dafür sein und ist es schädlich für die Hoden?

4. Ich ejakuliere sehr häufig, da ich momentan keine Freundin habe. Manchmal bis zu drei, vier mal am Tag. Wenn der Spermavorrat mal erschöpft ist, und ich einen oder zwei Tage Pause mache, dann habe ich das gefühl einer Überproduktion beim Ejakulieren bzw. dass mehr Sperma produziert wird, als einige Tage zuvor. Ich dachte die Produktion dauert etwa drei Wochen. Ist das normal, und wenn nicht, ist es gar ungesund?

5. Wie groß ist das Glied durchschnittlich bei einem Jugendlich im Alter von 17 Jahren? Ich habe oft das Gefühl, als sei er ziemlich klein, obwohl meine Exfreundin meinte, er wäre sehr groß für mein Alter. Vielleicht kennen sie den Kondomhersteller "MySize", deren zweitgrößte Größe (Stufe 5; 60mm Durchmesser flach hingelegt, 12cm Umfang, 19,3 cm Länge) ist mir fast zu klein, aber Stufe 6 etwas zu groß. (Frage 6) Ist das groß oder klein für mein Alter? (Frage 7) Sollte ich wegen meiner "Minderwertigkeitskomplexe" mal zum Psychodoc?

Ich hoffe auf schnelle und ausführliche Antwort, vielen Dank im Voraus.

 

 

 

 

Hallo ...,

erst mal herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Sportlichkeit im Weitejakulieren.

Ich finde 2 Meter ist schon weit genug, Sie sollen ja nicht bei der Feuerwehr anfangen und aus 10 Meter Entfernung mittels Ejakulation Brände löschen.

 

Wenn Sie nicht auf dem Bauch schlafen können, dann schlafen Sie einfach auf der Seite. Ich glaube dies ist auch die normale Schlafhaltung.

 

Ich denke mal die Schmerzen rühren wohl eher aus einer psychischen Überbelastung als aus rein körperlichen Gründen. Aber lassen Sie das einfach mal beim Andrologen / Urologen abklären. Kann ja nicht schaden.

Ob zu groß oder zu klein für Ihr Alter - die Frage führt nicht weiter. Napoleon war recht klein, konnte das aber nicht beeinflussen. Genau so ist es bei der Größe des Penis. Was mann hat, das hat mann.

 

Minderwertigkeitskomplexe lösen sich in der Regel mit dem Älterwerden auf. Sie sind ja gerade 17. Ich denke mal, so in 3 Jahren haben Sie das hinter sich gelassen. Zum Psychodoktor brauchen Sie da sicher nicht - was soll der auch machen, außer die Krankenkassenbeitragszahler mit seinen Honorarforderungen belasten.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Mittwoch 10. März 2010 08:12

An: info@maennerberatung.de

Betreff:

Hallo,

ich hoffe Sie können mir bei der Einschätzung helfen.

Mein Partner spritzt sich zu Zeit MT2 - auch genannt "Barbie Droge" - zur Bräunung der Haut.

Eine Nebenwirkung ist gesteigerte Libido, was beim Mann zu einer Erektion bzw. "Ständer" führt.

Das weiß ich und habe es auch schon gemerkt.

Nun habe ich in seiner Unterhose deutliche weiße Flecken (Sperma) - kleine und größere Flecken gefunden.

Auch hat das zu einem Durchdrücken auf den Steg des Reißverschlusses in der Anzughose geführt.

Als ich ihn zur Rede stellte, gestand er, dass er eine Bekannte nach dem Arbeiten abends heimgefahren hat.

Er war noch bei ihr in der Wohnung, sie hätte ihn versucht anzumachen, aber er sei gegangen.

Er schwor, dass er mich nicht betrogen hätte. Zeit waren ca. 15 Minuten.

Jetzt würde ich gerne wissen, ob ich ihm das glauben kann!

Kann es sein, dass es in Folge von MT2 zu Sperma in der Hose kommen kann?

Er hat sich 24h vor der Aktion gespritzt.

Oder ist das eine Lüge?

...

 

 

 

Hallo Frau ...,

ich gehe davon aus, dass Ihr Mann keinen direkten sexuellen Kontakt mit der Frau hatte, es aber gut sein kann, dass er sexuell erregt war und bei geschlossener Hose spontan ejakuliert hat.

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Sonntag, 7. März 2010 21:13

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Kompletter Fehlstart

 

Hallo,

ich habe da so ein Problem .... sobald ich meinen Penis in die Vagina einführe komme ich schon, ich habe mir sämtliche Bücher durchgelesen ich wollte einfach nur mal wissen was ich dagegen tun könnte... und ob es überhaupt funktionieren würde wenn ich was dagegen machen würde ....

ist es eine Krankheit oder eine Fehlfunktion meines Körpers ... ist so was heilbar oder trainierbar 

vielen dank im voraus

 

 

 

Hallo ....,

es ist natürlich keine Krankheit, sondern Aufgeregtheit. Somit ist auch klar, was Sie machen können, damit Sie nicht so schnell kommen. Weniger aufgeregt sein.

Wie erreichen Sie das. Nun, vielleicht durch eine langweilige Frau, mit der Sie eigentlich gar nicht vögeln wollen. Doch das ist zugegebener Maßen keine verlockende Perspektive.

Bleibt also nur noch der Buddha Weg und der heißt Achtsamkeit, Langmut, Geduld und in der eigenen Mitte sein.

Sie können damit gleich morgen anfangen. Melden Sie sich bei einem Meditationsseminar, einem Qi Gong, Yoga oder Tantra Kurs an.

 

Es geht natürlich auch ohne diese Hilfen, so etwa durch Kontemplation und innere Zentrierung.

 

Gutes Gelingen

 

 

Peter Thiel

 

 


 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Samstag, 20. Februar 2010 23:52

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Ejakulationsprobleme

 

Guten Tag

ich bin beim surfen auf ihre Seite gestossen und habe etwas rumgelesen. Ich "leide" nun schon seid ich mit Frauen sexuellen Kontakt habe unter einer Ejakulationsstörung - einfach gesagt: ich kann nicht kommen - und habe auf ihrer Seite gesehen dass es noch mehr Leute da draussen gibt die dasselbe erfahren.

Ich habe schon viel versucht. Mich entspannen, nicht unter Druck setzen, einige Zeit gar nicht kommen, und und und. Ich bin mit meiner Freundin nun seit 5 Jahren zusammen und ich bin erst 3 mal in ihr gekommen, und das obwohl ich nicht unter Druck gerate und sie auch keine Anforderungen an mich stellt. Langsam macht mir der Sex keinen Spass mehr :(

Ich bin 25 Jahre alt, und abgesehen von meinem "ersten mal" wo ich sofort kam, hatte ich mit allen Frauen mit denen ich seitdem intim wurde dasselbe Problem.

Wie gesagt in den von ihnen geposteten E-Mails schreiben viele ziemlich exakt dass was ich erlebe ... ich kann sehr gut kommen wenn ich mich selbst befriedige und dabei pornos schaue. Wenn ich mit ihr im Bett liege und sie das versucht geht es gar nicht, und wenn ich es mache nur schwer.

Die Antworten auf die E-Mails die ich auf ihrer Seite gelesen habe haben mir nicht geholfen. Wie gesagt Entspannung und Rollentausch etc habe ich schon versucht, ich war auch schon bei einigen ratlosen Ärzten.

Meine Frage ist deshalb sehr simpel:

Wie kann ich weiter vorgehen?

Ich frage schon nicht mehr "was kann ich machen?" Da ich nicht glaube dass es sich so hopplahop auflöst. Aber ist es ratsam einen Sexualtherapeuten aufzusuchen? Oder kann ich noch irgendwie anders vorgehen?

LG

...

 

 

 

Hallo ...,

organisch ist offenbar bei Ihnen alles in Ordnung. Das Problem ist also ein mentales. Ärzte sind zur Lösung dieses Problems allerdings so hilfreich wie ein Regenschirm in der Wüste.

 

Wie Sie sich zukünftig verhalten können:

 

1. Lassen Sie von Ihrem Ziel ab, "in der Frau zu kommen."

Kommen Sie wo Sie wollen, nur nicht in Ihrer Frau.

 

 

2. Lassen Sie Ihre Hemmung (Angst) los, in Ihrer Frau zu ejakulieren. Stellen Sie sich vor, Sie wären Stotterer, also ein Mensch der im Beisein anderer Menschen seine Worte zurückhält, so wie Sie im Beisammensein mit Ihrer Frau Ihr Sperma. Das Problem des Stotterers ist der Wunsch nach totaler Kontrolle über seine verbalen Äußerungen und der Wunsch, nicht zu stottern. Analog bei einer Hemmung der Ejakulation.

 

3. Halten Sie nicht die Luft an, beginnen Sie zu atmen, einatmen und ausatmen, kommen und gehen, aufnehmen und loslassen. Energie sammeln und Energie abgeben.

 

4. Hören Sie auf, Pornos zu konsumieren. Wenn Sie die Weite der Berge erleben wollen, müssen Sie dorthin fahren und nicht in Bildbänden bunte Bilder über die Berge anschauen.

 

5. Den Pornokram schmeißen Sie morgen weg oder verschenken ihn an an jemanden der davon keinen Schaden nimmt. Den Internetzugang zu Pornoseiten lassen Sie mit einer Kindersicherung sperren, das Passwort für die Sperrung darf Ihnen nicht bekannt gegeben werden.

 

6. Beginnen Sie ab morgen mit einer vierwöchigen partiellen sexuellen Abstinenz. Masturbieren ist Ihnen in den nächsten vier Wochen absolut untersagt. Ebenso genitaler Geschlechtsverkehr. Erlaubt ist Ihnen die sexuelle Stimulation Ihrer Frau, wenn diese das möchte. Ihren Penis dürfen Sie dabei nicht benutzen, erlaubt zur sexuellen Stimulation sind Hände, Mund, etc.

Wenn die vier Wochen rum sind, bitten Sie Ihre Frau Ihnen einen runterholen. Aber nur wenn Sie will. Wenn nicht, lassen Sie Ihre Frau in Ruhe und verlängern die Abstinenzpause um weitere 2 Wochen und fragen dann erneut bei Ihrer Frau nach.

 

Die Erfolgsquote bei diesem Vorgehen liegt bei 80 Prozent. Wenn Sie wider Erwarten zu den 20 Prozent gehören sollten, bei denen sich der Erfolg auf diesem Wege nicht einstellt, vereinbaren Sie gemeinsam mit Ihrer Frau einen Termin bei einem kompetenten Paartherapeuten.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Dienstag, 23. Februar 2010 15:53

An: info@maennerberatung.de

Betreff: AW: Ejakulationsprobleme

 

Hallo Herr Thiel,

Vielen Dank für die ausführliche Mail. Ich werde den von ihnen vorgeschlagenen "Plan" durchführen, habe allerdings noch ein paar Bemerkungen, bzw Fragen.

Zuerst einmal habe ich glaube nach 5 Jahren nicht mehr die Hoffnung bzw den Druck in meiner Freundin zu kommen. Dass ist es auch was mich zweifeln lässt ob es wirklich an etwas wie Stress oder Druck hängt. Meistens versuche ich es nciht verzweifelt, aber es klappt trotzdem nicht. Es ist einfach.... schwer zu beschreiben, ich habe das Gefühl ich fühle nichts mit meinem Penis. Der Sex macht nicht so viel Spass wie masturbieren. Dabei werde ich wesentlich stärker gereizt, zB durch die Pornos. Das Ganze geht durch den Kopf. Beim Geschlechtsverkehr mit meiner Freundin fehlen diese visuellen Reize irgendwie. Und das Gefühl an meinem Penis langt nicht... Wie gesagt es ist schwer zu beschreiben. aber vielleicht fällt ihnen dazu etwas ein.

Einerseits fühle ich nicht dass es eine Kopfsache ist (Druck/Stress) andererseits klappt es beim masturbieren durch visuelle Stimulation...

Es gab auch Zeiten in denen ich sehr lange keine Pornos geschaut habe. Wenn es hieran läge, dann wundert mich das sehr. Ich werde, wie gesagt damit aufhören. Habe aber wenig Hoffnung :(

 

Und zu letzt: Da ich, auch wenn ich es noch einmal versuchen werde, die Meisten ihrer Punkte so oder in ähnlicher weise schon versucht habe, habe ich wenig Hoffnung. Deshalb noch zwei abschliessende Fragen:

a) Könnte es doch etwas körperliches sein, dass der Arzt übersehen hat? Ich kann zB nicht das Gefühl anderer Männer nachempfinden dass es sich sehhhhr guut anfühlt beim Sex, ich spüre dabei garnicht so viel.

b) Ein Paartherapie? Oder sollte ich doch lieber zum Sexualtherapeuten alleine? Und woran erkenne ich "einen Guten"? Ich habe viele Heilpraktiker mit Sexualtherapien gesehen, ist das die richtige Anlaufstelle?

 

Vielen dank für ihre Hilfe!

...

 

 

 

 

Hallo ...,

 

wenn Sie keine Hoffnung haben, dann haben Sie entweder resigniert oder es ist nicht wichtig.

Wenn ich nicht nach Südamerika fliege, dann entweder weil ich kein Geld habe oder weil eine solche Reise mich nicht interessiert.

Wenn etwas nicht wichtig ist, um so besser, dann kann ich mich um andere Dinge kümmern, die mir wichtig sind. So z.B. die Suche nach dem Glück.

Das beste was einem im Leben passieren kann, ist die Überraschung. Man geht z.B. ohne hohe Erwartungen auf eine Wanderung in die Berge, lediglich offen für das was unterwegs geschieht. Auf dieser Wanderung kann es dann passieren, dass der Weg gar nicht mehr aufzuhören scheint, die Serpentinen nehmen kein Ende, so dass man irgendwann einfach nicht mehr weitergehen will.

Oder man kommt in ein fürchterliches Unwetter und wird völlig durchnässt oder in einen heraufziehenden Nebel, in dem man sich verirrt und schließlich meint, man wird nie wieder auf den rechten Weg finden.

Es kann aber auch sein, dass plötzlich die Wolkendecke aufreißt, die Sonne zu scheinen beginnt und in diesem Moment öffnet sich der Blick auf eine wunderschöne Bergwiese. Das ist das Glück und es ist uns nur in seltenen Momenten geschenkt, die wir nicht festhalten können.

Genau so ist es auch in der Sexualität. Man kann das Glück nicht zwingen. Wer diese Erfahrung annehmen kann, ist ein Mensch der weniger leidet. Weniger Leid ist aber nicht Glück.

Das Glück ist Erfüllung. Erfüllung eines Wunsches, eines Traumes oder einer Neugier.

 

Vielleicht ist es Ihr Glück, einen spannenden Beruf zu haben oder Fußball zu spielen. Wieso sollte das Glück nur im Bett zu finden sein?

 

Doch irgend etwas treibt Sie offenbar an, Ihr Glück in der sexuellen Begegnung von Mann und Frau zu finden, wo es aber vielleicht für Sie gar nicht zu finden ist. Oder vielleicht doch, wer kann das tatsächlich wissen, außer der liebe Gott, der alles sieht und alles schaut.

Von daher, spricht nichts dagegen, wenn Sie noch einen kompetenten Arzt konsultieren. Wenn der nichts "körperliches" findet, dann wissen Sie: hier geht’s nicht lang. Grad so, als wenn wir bis an das Ende einer Straße laufen, um festzustellen, dass diese auf einen Acker führt.

Es spricht auch nichts dagegen, einen guten Paar- oder Sexualtherapeuten aufzusuchen, allein oder zu zweit. Woran Sie erkennen können, dass dieser gut ist, ich weiß es nicht. Wie kann man erkennen, dass ein Bergführer gut ist, außer daran, dass er einen wohlbehalten auf den Berg führt und abends wieder heil ins Tal zurück.

Von daher, begeben Sie sich einfach auf den Weg, zu Ihrer Zeit, in Ihrem Tempo. Manche Wandlungen passieren schnell, andere in Hundert Jahren.

Und wenn Sie auf diesem Weg den Pornokram wieder aktivieren, es ist nicht schlimm, Sie können jeden Tag wieder neu beginnen - denn täglich grüßt das Murmeltier.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Donnerstag, 18. Februar 2010 16:03

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Medikamente

 

 

 

Hallo,

vielen Dank schon mal im Voraus fr Ihren Service.

 

Zu meiner Person,

27 Jahre 1,72 Männlich.

Im Juli möchte ich heiraten, leider habe ich das Problem alle 1 - 2 Wochen zu ejakulieren.

Wie sehr ich mich auch anstrenge aus eigener Kraft komme ich nicht dagegen an.

Wenn ich es mal 3 Wochen ohne Samenerguss durchgehalten habe, bekomme ich sehr starke schmerzen an den Hoden.

Es bleibt mir dabei dann nichts anderes übrig als zu ejakulieren.

Ich möchte jedoch bis zur Hochzeit rein bleiben.

Gibt es Tabletten die dabei helfen, ich fühle mich sehr schlecht danach.

Habe ich in meiner Vergangenheit etwas falsch gemacht?

Kann man irgendetwas dagegen machen?

Ich versuche schon fast nicht an Sex zu denken aber mein Penis ist oft so hart und steif, das macht mit immer große Probleme.

Gibt es ein Mittel das man einnehmen kann damit es nicht so steif ist? Ich bräuchte das Gegenteil von Viagra!

Vielen dank ich bin über Ihren Rat sehr dankbar

 

mfg ...

 

 

 

Hallo Herr ...,

ziehen Sie den Termin für die Hochzeit doch einfach ein paar Wochen vor, dann löst sich das Problem von allein.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Montag, 25. Januar 2010 13:25

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Ejakulation's Probleme

 

Hallo,

ich bin 20 jahre alt und männlich, ich habe Probleme mit der Ejakulation und es zeigt sich wie folgt:

wenn ich z.B onaniere bleibt die Ejakulation meist aus, so ca. in 85% der Fälle, psychische Ursachen kann es eigentlich nicht haben, ich bin bin sehr zufrieden mit mir selbst, habe keine Probleme mit Frauen, bin nicht schüchtern und hatte auch schon Sex.

Zum Orgasmus komme ich immer nur bleibt eben meistens der Samenerguss aus...

auch beim Sex habe ich dieses problem wobei der Samenerguss dabei um einiges öfter kommt so in ca. 60% der fälle, wie bereits erwähnt habe ich keinerlei psychische Probleme nur diese eine Frage quält mich, man(n) fühlt sich eben nicht zu 100% komplett wenn die Ejakulation ausbleibt...

Ich hoffe sie haben einen Tipp oder vielleicht sogar eine Lösung

Mit freundlichen grüßen

 

 

 

Hallo ...,

Wenn Sie zum Orgasmus kommen, aber die Ejakulation ausbleibt, so hat das offenbar organische Gründe.

Welche das genau sind, lassen Sie am besten mal von einem Urologen abklären.

Bitte mich dann mal informieren, was der festgestellt hat.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Freitag, 22. Januar 2010 22:20

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Hallo

 

 

Hallo, ich bin 23, männlich.

Seit meinem 13. Lebensjahr onaniere ich regelmäßig, also ziemlich oft. Ich würde sagen, durchschnittlich, 2 mal Tag. Ich weiß nicht ob dies eine (Sex)Krankheit ist, ich hoffe nicht. Ich schaue mir dabei (fast immer) Pornos an, und komme, nach meinem Einschätzen manchmal schnell, manchmal langsam.

Ich kann mein "kommen" ziemlich gut einschätzen und lenken.

Mein eigentliches Problem liegt darin, das ich nun das erste mal mit 24 mit meiner ersten Freundin Sex hatte, und ich mittlerweile beim 4. mal Sex immer noch nicht in ihr gekommen bin. Weder beim OralSex, noch wenn sie mir einen runterholt , und vaginal auch nicht. Mein Penis ist erregt und steif. Aber Samenerguss klappt nicht. Bei der Selbstbefriedigung (mit Pornos) kann ich in einer Minute kommen, wenn ich möchte.

Was muss ich tun? Was mache ich falsch?

Bitte dringend um Hilfe

Liebe Grüße

 

 

 

Hallo Herr ...,

Sie stehen bei Sex mit Ihrer Freundin wahrscheinlich stark unter Leistungsdruck, das ist so ähnlich, als wenn Sie sich für einen Auftritt bei "Deutschland sucht den Superstar" beworben hätten und dann ohne sich vorher auszuprobieren auf die Bühne geschickt werden, 2000 Zuschauer/innen und die Jury schauen Sie gespannt an, und dann versagt Ihnen die Stimme. Wenn Sie dann noch von Dieter Bohlen aufgefordert werden, vor versammelter Gemeinde zu  masturbieren, so wird auch dies mit Sicherheit nicht klappen, obwohl es doch zu Hause im trauten Heim mit der Pornozeitschrift so gut geklappt hat.

Was da hilft, ist Gelassenheit. Stellen sie sich einfach vor, im Saal sitzen lauter nette Leute, die, egal was Sie machen, begeistert applaudieren.

Stellen Sie sich beim Sex mit Ihrer Freundin einfach vor, Ihre Freundin ist total von Ihnen begeistert, egal wie Sie sich anstellen. Stellen Sie sich weiter vor, Sie finden es total geil, in die Vagina Ihrer Freundin zu ejakulieren. Dann müsste es eigentlich klappen. Wenn nicht, dann wären vielleicht zwei bis fünf therapeutische Sitzungen ganz hilfreich, zuerst mit Ihnen allein und später dann gemeinsam mit Ihrer Freundin. Das hilft erfahrungsgemäß bei 90 Prozent aller Klienten.

Bitte aber nicht zum Psychoanalytiker gehen, das kann dort Jahre dauern und belastet in unangemessener Weise die Krankenkassen und damit die Beitragszahler.

 

Gutes Gelingen

 

Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Mittwoch, 20. Januar 2010 10:33

An: info@maennerberatung.de

Betreff: nie ejakulation

 

Hallo ,

ich wende mich an Euch in meiner Funktion als Beraterin für Jugendliche und Erwachsene zu allen Fragen rund um Sexualität. Heute kontaktierte mich ein 20jähriger Mann mit dem Problem, noch NIE einen Samenerguss gehabt zu haben - weder beim Masturbieren noch beim Koitus mit seiner Freundin.

Was kann ich diesem Mann empfehlen zu tun?

Danke für Ihre Antwort,

...

 

 

 

Hallo Frau ...,

Kommt er denn trotz fehlender Ejakulation zum Orgasmus?

Wenn ja, dann läge eine organische Fehlfunktion vor, also keine Produktion von Sperma.

 

Wenn nein, dann läge das Problem nicht in der fehlenden Ejakulation, sondern im fehlenden Orgasmus.

Dies läge dann mit Sicherheit im psychischen Bereich und der junge Mann könnte sich mal an einen Sexualtherapeuten oder Psychotherapeuten wenden, um seine Fähigkeit zum Orgasmus zu kommen, zu entwickeln

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Samstag, 19. Dezember 2009 10:13

An: info@maennerberatung.de

Betreff: dringende Frage

 

Als ich bei einem nächtlichen samenerguss aufwachte habe ich aus reflex den penis so zu gedrückt das keine spermienflüssigkeit herauskam aber ich habe gemerkt das in meiner harnröhre wo die flüssigkeit durchkommt flüssigkeit kam also hat das folgen kann sich das entzünden dort oder fließt das in den hoden zurück?

 

 

 

Hallo Herr ...,

ich geh mal davon aus, dass hier keine Komplikationen zu erwarten sind.

In die Hoden fließt das Sperma ganz sicher nicht zurück, zumal der größte Teil des Spermas nicht aus den Hoden, bzw. Nebenhoden stammt, sondern aus der Bläschendrüse (65 bis 75%), der Prostata (10 bis 30%) und im geringen Maße (2 bis 5%) der Bulbourethraldrüse (auch als Cowpersche Drüse oder Cowper-Drüse bezeichnet).

 

Falls durch die einsetzende Ejakulation Sperma die Prostata, bzw. die Bläschendrüse in Richtung Harnröhre verlassen hat, dort aber durch zudrücken des Penis an einen Austritt nach Außen gehindert wird, kann es zu einem Rückstoß des Spermas in die Harnblase kommen. Dies dürfte aber keine Probleme verursachen, das Sperma wird dann beim nächsten Urinieren  mit dem in der Harnblase angesammelten Urin ausgestoßen.

 

Falls Sie doch noch irgend etwas problematisches bemerken sollten, gehen Sie zum Urologen, der kann das dann genauer abklären.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: 

Gesendet: Samstag, 31. Oktober 2009 17:24

An: info@maennerberatung.de

Betreff: <kein Betreff>

 

ich stoße urin anstatt sperma aus, was kann ich dagegen tun??

 

 

 

Hallo Herr ...,

offenbar schließt Ihr Blasenverschluss nicht ausreichend. Vielleicht liegt das auch daran, dass der Druck in Ihrer Blase zu groß ist.

Das ganze kann logischerweise nicht passieren, wenn Ihre Blase leer ist. Gehen Sie daher kurz vor dem Sex pinkeln, dann kann es nicht passieren.

 

Gruß Peter Thiel

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Mittwoch, 12. August 2009 18:36

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Rückenschmerzen (brennender Schmerz) nach Ejakulationen

 

Hallo,

ich habe eine Frage wegen der intensiven Schmerzen (brennender Rückenschmerz meist in Rückenmitte) die ich seit mehreren Jahren nach jeglicher Art von Ejakulation bekomme (und nur dann), sei es aufgrund von Geschlechtsverkehr oder Selbstbefriedigung bzw. nächtlichen unkontrollierbaren Geschehens (Pollutionen im Schlaf). Diese Schmerzen beginnen cirka 2 – 4 Stunden nach dem Samenerguss und dauern unterschiedlich lange an, meistens 2 – 3 Tage mit über die Zeit hin abnehmender Intensität. In Einzelfällen hat es auch schon bis zu einer Woche gedauert bis die Schmerzen völlig wieder zurückgegangen bzw. verschwunden waren. Die Auskunft von Ärzten und Urologen war bisher immer im Sinne von „das kann gar nicht sein, das kann vom Samenerguss nicht kommen, ich weiß aber nun was ich wann für Schmerzen empfinde und es ist eben doch so. Insofern lebe ich schon seit längerem zwischen Lust und Angst vor diesen entsetzlichen Schmerzen, deren Bedeutung ich nicht kenne und mir auch bisher kein Arzt nähere Informationen darüber geben konnte. Frühere Partnerschaft darüber zu Ende gegangen, seitdem Angst vor neuer wegen der Folgen des möglichen Geschlechtsverkehrs. Trotzdem sexuelle Reize die dann zeitweise Lust stärker werden lassen als Angst vor den tagelangen Schmerzen. Ich bin 59 Jahre alt und lebe derzeit allein. Nach Ejakulationen (zwei binnen weniger Stunden hintereinander) zu Beginn der Vorwoche hat ein noch intensiverer Schmerz als üblich nach cirka 2 Stunden begonnen und hält über die bisher vergangenen 7 Tage unvermindert an. Inzwischen nachts beim Liegen auf dem Rücken ständiger brennender Schmerz, Seitenlage fast zwingend um irgendwie schlafen zu können. Auch tagsüber Schmerz. Seit den 7 Tagen keinerlei weitere Aktivitäten die zu Samenerguss führen würden.

Worum kann es sich hier handeln ? Was kann ich tun? Wie ist der (alte) Normalzustand wieder herstellbar? Können Sie mir hierzu einen Rat geben? Ist das normal(?), ich denke wohl kaum. Gibt es Erfahrungen mit solchen Wirkungen von Samenergüssen bzw. Ejakulationen? Die ganze Situation macht mir große Angst und schafft einen immensen Druck. Inzwischen bin ich soweit mir zu sagen wenn noch einmal wieder der Normalzustand hergestellt werden kann verzichte ich gänzlich auf jede sexuelle Aktivität in der Zukunft um das nicht mehr erleben zu müssen. Aber ob mir das gelingen würde und überhaupt sinnvoll wäre weiß ich nicht. Aber nicht mehr dieser brennende Schmerz und wieder eine Normalsituation – da könnte man schon auf eine Menge Lust verzichten denke ich inzwischen …

In dem Basisartikel über Sperma habe ich etwas von einer Menge von 12-15 l oder so pro Leben eines Mannes gelesen. Ich kann das nicht beurteilen aber ist es denkbar dass eine bestimmte Menge sozusagen „ausgeschöpft“ ist und der Körper dann mit Warnsignalen in Form von Schmerz reagiert? Gibt es ein „zuviel“ bei sexueller Aktivität (Vergangenheit) und kann das zu solchen Wirkungen führen? Letzte Jahre jeweils Ejakulationen durchschnittlich 1 x pro Woche, zeitweise auch 2 x.

Kann das Rückenmark irgendwie betroffen sein?

 

Sollte der Schmerz bis zum Wochenende so weitergehen werde ich spätestens Anfang nächster Woche wohl einen Arzt aufsuchen müssen. Wenn das wieder erbringt das es solche Beschwerden nicht gibt oder nicht geben kann streike ich aber.. Deshalb wäre ich Ihnen für eine Information zu möglichen Ursachen oder einen Rat zu dem Thema sehr dankbar!!

Nochmals Danke und freundliche Grüsse

...

 

 

 

Hallo Herr ... ,

lassen Sie das mal von einem Arzt abklären. Wenn der nichts klären kann, dann würde ich mal schauen, ob es psychische Ursachen für diesen Schmerz geben könnte. In dem Fall wäre ein guter Psychotherapeut der richtige Ansprechpartner.

Mit der Spermamenge, die der männliche Körper im Laufe des Lebens produziert haben die Schmerzen sicher nichts zu tun.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Montag, 13. Juli 2009 10:52

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Anfrage an Peter Thiel

 

Hallo Herr Thiel,

ich habe festgestellt, dass bei mir bei der Ejakulation das Sperma nicht rausspritzt sondern ehre nur Tropfenweise rausläuft. Meine Fragen, warum ist das so und beeinträchtigt das die Zeugungsfähigkeit? Gibt es Methoden, damit es wieder mehr spritzt (z.B. kurz vor dem Ejakulieren eine Pause machen...)?

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 

Hallo ...,

durch rhythmische Kontraktionen der Muskulatur des Samenleiters, der Samenblase, der Schwellkörper und des Beckenbodens wird das Sperma stoßweise aus dem Penis freigesetzt.

Wahrscheinlich sind diese spontan verlaufenden Kontraktionen bei Ihnen eingeschränkt. Dies kann daran liegen, dass Sie im Moment der Ejakulation verspannt sind. Dies wiederum ist Sache der Psyche, die den ganzen Prozess "überwacht", ohne ihn aber umgekehrt im Sinne einer willentlichen Beeinflussung antreiben zu können.

Ähnliches kennen wir vom Lachen. Lachen ist dem Wesen nach ein eher spontaner Prozess, wir können allerdings auch in eingeschränkten Maße "absichtlich" lachen (dies wird beim sogenannten Lachyoga benutzt).

 

Wenn ein Mensch lacht, werden innerhalb der Gesichtsregion 17 und am ganzen Körper sogar 80 Muskeln betätigt. Die Augenbrauen heben sich, die Nasenlöcher weiten sich, der Jochbeinmuskel zieht die Mundwinkel nach oben, die Augen verengen sich zu Schlitzen, der Atem geht schneller, die Luft schießt mit bis zu 100 km/h durch die Lungen, die Stimmbänder werden in Schwingung versetzt. Der Schall männlichen Gelächters hat mindestens 280 Schwingungen pro Sekunde, der des weiblichen sogar 500. Das Zwerchfell bewegt sich rhythmisch. Im Gegensatz zu den angespannten Muskeln, erschlaffen die Muskeln in der Beinregion – wir kippen vor Lachen nach vorne. Auch die Blasenmuskulatur entspannt sich, daher die Redensart sich vor Lachen in die Hose pinkeln.

http://de.wikipedia.org/wiki/Lachen

 

 

Ich geh also davon aus, dass es bei Ihnen psychische Gründe gibt, die ein Herausspritzen des Spermas verhindert, das können individuelle Gründe sein, die bei Ihnen liegen, aber auch Gründe der Interaktion zwischen Ihnen und Ihrer Sexualpartnerin.

Pause machen hilft da also nicht, sondern sich frei machen von Ängsten und Erwartungsdruck.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Freitag, 3. Juli 2009 16:21

An: info@maennerberatung.de

Betreff: retrograde Ejakulation

 

Guten Tag,

nach einer Prostataoperation (wegen benigner Prostatahyperplasie) habe ich trotz Erektion und Orgasmus keine Ejakulation mehr. Offenkundig liegt eine retrograde Ejakulation vor. Ist Ihnen bekannt, ob es eine Möglichkeit gibt, wieder zu einer normalen Ejakulation zu kommen ?

Dank für Antwort im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 

Hallo Herr ...,

Einiges haben Sie zu dem Thema sicher schon studiert.

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Retrograde_Ejakulation

 

 

 

Wenn dem bei Ihnen so wäre, müssten die bei Ihnen zutreffenden Gründe diagnostiziert werden, um dann gegebenenfalls eine passende Intervention vorzunehmen.

Möglicherweise lässt sich das jedoch nicht beheben und Sie müssen damit leben.

Mit einer liebenden und verständnisvollen Partnerin, die nicht darauf aus ist, ihren Partner als potenten Hengst ejakulieren sehen zu wollen, dürfte das kein großes Problem sein.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Montag, 29. Juni 2009 15:18

An: info@maennerberatung.de

Betreff: "Sex spielt sich im Kopf ab"

 

Hallo,

ich, 60 J., ließ mir am 1. Juni 2009 nervenschonend die Prostata entfernen.. Ob und wann ich eine Erektion bekommen kann - werde, wird sich mit Unterstützung meines Urologen in den nächsten Monaten herausstellen.

Orgasmus ohne Erektion ist mir aus eigener Erfahrung nicht bewußt. Würde von daher gerne etwas dazu lesen / erfahren. Gibts einen für Laien verständlichen Buchtipp / Artikel ? Danke und viele Grüße

...

 

 

 

 

Hallo Herr ... ,

Literatur darüber kenne ich leider nicht.

Der Orgasmus ist ein komplexer Vorgang, bei dem Körperspannungen entladen werden. Dies kann mit und ohne Ejakulation geschehen, wobei der Orgasmus mit Ejakulation bedeutend leichter zu praktizieren ist, als der Orgasmus ohne Ejakulation.

Beide Arten von Orgasmus sind logischerweise verschieden, bei letzterem fällt ja das rhythmische Ausstoßen von Sperma aus der Harnleiterröhre weg, in so fern ist es für den Mann eine Art trockener Orgasmus.

Wenn keine Erektion stattfindet, ist es natürlich auch nicht möglich mit einer Partnerin traditionellen Geschlechtsverkehr mit Einführung des erigierten Penis in die Vagina und nachfolgender Ejakulation zu praktizieren. Das ganze Zusammenspiel müsste dann logischerweise auf die neuen Bedingungen - keine Erektion, keine Ejakulation - abgestimmt werden.

Ein Übungsprogramm für einen solchen "trockenen" männlichen Orgasmus" kann ich Ihnen leider nicht anbieten, da ich kein Lehrer für diese spezielle sexuelle Kompetenz bin. In so fern müssten Sie recherchieren, ob Sie jemanden finden, der die notwendigen didaktischen und methodischen Fähigkeiten zur Vermittlung dieser sexuellen Kompetenz hat. Am ehesten könnte dies vielleicht ein guter Tantralehrer leisten. Schauen Sie sich da einfach mal im Internet um.

 

Gruß Peter Thiel

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Mittwoch, 13. Mai 2009 17:00

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Was kann ich tun

 

Hallo habe im Forum die vielen Fragen und Antworten gelesen, daher wende ich mich nun auch an Sie.

 

Also ich bin 25 und habe seit nunmehr einem Jahr eine Fernbeziehung. Sie ist 23 Jahre alt. Wir sehen uns 1-2 mal pro Monat ca. 3-4 Tage. Ich versuche die Zeit dazwischen ohne Masturbieren auszukommen. Es klappt nicht immer. Ist es normal, dass man ständig masturbieren will oder muss ich mich dabei schlecht und minderwertig fühlen, weil ich süchtig danach bin?

Seit Sonntag haben wir einen kleinen Streit und meine Freundin braucht eine Woche Abstand um sich wieder zu ordnen. Am Dienstag morgen hab ich geträumt, dass ich mit ihr schlafe. Sie stand nackt vor mir und ich drang von hinten in sie ein. Es wirkte alles so echt und auch die Gefühle die meinen Körper beglückten waren so echt. Und das Sperma war auch echt. Ich wachte auf und hatte in die Hose gespritzt. Es war zu 100% Sperma und kein Urin. Irgendwie fand ich es extrem geil, aber auch sehr peinlich und ich habe mich geschämt. Ich glaube dem Gefühl nach was ich hatte, war es ein Orgasmus. Aber ich glaub nicht dass ich an mir selber gespielt habe. Kann sowas passieren, im Traum ein Orgasmus mit abspritzen?

Ich werde ständig geil wenn ich nicht abgelenkt bin. Ich begehre Ihren Körper so unglaublich. Wenn wir miteinander schlafen komme ich meistens zu schnell. Ich will es immer ruhig angehen und nimm es mir streng vor, doch wenn ich sie dann finger oder lecke, dann wird das verlangen nach kurzer zeit zu groß und ich will nur noch in sie rein. Ich mach mir dann ständig Gedanken, dass ich ja nicht gleich komme. Ich habe es auch schon versucht, dass sie oben liegt oder sitzt doch nach kurzer zeit mach ich mit und steuer mein Penis wieder. Ich bin so geil, dass ich es einfach nicht lassen kann. Ich hab so ein Begehren nach ihr, aber ich schaff es nicht zu stillen. Ich fühl mich dann schon Sexkrank. Dazu kommt oft, dass ich dann einfach den ganzen Vorgang übernehme, obwohl ich gerne hätte, dass sie die führende rolle übernimmt, aber sie sagt immer es ist egal wie und wo, es ist einfach immer unglaublich egal ob zu früh oder wie auch immer. Und wenn sie dann eben nur hinlegt und sich beglücken lässt, übernehme ich halt dann wieder die Führung und dann mach ich mir wieder soviel Gedanken, dass ich mich nicht einfach gehen lassen kann und den Sex genießen kann. Ich kann einfach nicht abschalten. Bei meiner kurzen Beziehung die ich vor ihr hatte, war es so, dass wenn ich bei ihr war, ich plötzlich völlig abschalten konnte und Gedankenfrei war. Wir hatten aber keine intensive Beziehung, sie war einiges Jünger und wir hatten keinerlei Sex. Habe oft ein schlechtes gewissen, weil es bei meiner Freundin nicht klappt, obwohl ich sie viel mehr liebe als das Mädchen damals. Was kann ich tun um all die Probleme zu lösen?

 

Bitte dringend um Hilfe.

 

Vielen Dank

 

 

 

 

Hallo Herr ... ,

Probleme sehe ich hier eigentlich nicht. Ist doch schön, wenn Sie Ihre Partnerin so begehrenswert finden.

Dass Sie im Schlaf ejakulieren ist sicher auch kein Problem. Die Schlafanzughose können Sie ja waschen.

 

 

Es ist auch o.k., wenn Sie öfter masturbieren, da sie beide sich ja nur 1-2 mal im Monat sehen.

Ist auch nicht ungewöhnlich, wenn Sie bei den wenigen Treffen im Monat so geil sind. Das würde sich von ganz allein, wenn sie jeden Tag zusammen wären.

Dass Sie bei den wenigen Treffen sehr schnell zur Ejakulation kommen, finde ich auch völlig normal. Im übrigen werden Sie mir zunehmender sexueller Erfahrung da auch flexibler werden. Gute Liebhaber fallen genau so wenig vom Himmel wie gute Musiker.

 

So wie in dem Witz:

 

In New York fragt ein Tourist einen Einheimischen: »Wie kommt man zur Carnegie Hall?« Antwort: »Üben, üben, üben!«

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Sonntag, 1. März 2009 20:44

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Ejakulation

 

Sehr geehrter Herr Thiel,

Ich bin 34 Jahre alt und bin seit 8 Jahren verheiratet. Meine Frau ist um 6 Jahre jünger, und wir haben zwei Kinder (4 und 2 Jahre).

Meine Frage wäre: Ist es normal dass, wenn ich Träume dabei aktive Bewegungen mache, sowie einen Samenerguss bekomme, obwohl wir ca. 2 - 3 mal die Woche Sex haben. Ich bekomm das eigentlich gar nicht somit, meine Frau hat mich darauf angesprochen, --> sind nasse Träume gerechtfertigt, auch wenn ich glücklich verheiratet bin?

Ich bin verwirrt, weil meine Ehe darunter zu leiden beginnt, was kann das denn bedeuten???

Vielen Dank.

...

 

 

 

Hallo Herr ... ,

ob es normal ist oder nicht ist eigentlich egal, denn es ändert nichts an der Tatsache, dass es nun mal so ist.

Warum Ihre Ehe daran schaden nehmen soll, ist mir nicht so recht klar. Wo ist denn da das Problem, außer dass sie oder Ihre Frau vielleicht am nächsten Morgen neue Bettwäsche aufziehen müssen?

Möglicherweise hat aber Ihre Frau ein Problem damit, einen ejakulierenden Schlafwandler im gemeinsamen Ehebett zu wissen. Dann wäre abzuklären, was Ihrer Frau da im Konkreten so problematisch ist. Kann sie nicht schlafen, denkt sie, dass Sie ihr im Traum untreu werden oder was sonst?

 

Was die nächtlichen Ejakulationen bedeuten können, da kann ich nur spekulieren. Womöglich ist Ihre Frau sexuell so attraktiv, dass die entsprechenden Lustzentren im Gehirn des Mannes (also von Ihnen) so angeregt sind, dass es zu nächtlichen Entladungen der aufgestauten sexuellen Energie kommt.

 

Gruß Peter Thiel

 

 


 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Samstag, 10. Januar 2009 10:32

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Hallo

 

Ich habe das Problem, dass ich mit einer Frau schlafe, Gefühle aber keinen Samenerguss habe.

Habe mir schon die Verschiedensten Theorien darüber angehört,kann sein dass es etwas mit dem Loslassen zu tun hat.

Ich denke auch beim Verkehr darüber nach, wie es wäre mein Sperma bei der Frau auf dem Busen oder anderen Körperstellen zu verteilen.

Wahrscheinlich ist das der wahre Grund.

Auf jeden Fall bekomme ich keinen Orgasmus wenn ich mit einer Frau schlafe.

Was kann ich dagegen tun?

Vielen Dank.

 

 

 

Hallo Herr ... ,

Wenn Sie allein sind und durch Masturbation zur Ejakulation kommen, st organisch alles in Ordnung.

Dann bleiben tatsächlich nur noch "psychische" Gründe übrig. Machen Sie es doch daher erst einmal einfach mal so, wie Sie es sich in Ihrer Phantasie vorstellen und verteilen Ihr ejakuliertes Sperma auf dem Busen der Frau, vorausgesetzt diese hat nichts dagegen.

Wenn das dann klappt, können Sie sich der nächsten Etappe zuwenden und in die Vagina der Frau ejakulieren, vorausgesetzt diese hat nichts dagegen - oder besser noch - sie möchte das. Möchte die Frau das nicht, so tun Sie gut daran, dies auch nicht zu tun, denn sonst wird sich die Frau nicht gut fühlen und das möchten Sie sicherlich nicht.

Wenn es ihnen beiden nicht gelingt, dass der Mann in der Vagina der Frau ejakuliert, dann liegt es wahrscheinlich an Ihrer oder ihrer beider fehlenden Bereitschaft dieses gemeinsam zu erleben. Womöglich hilft ihnen beiden dann eine Einzel- oder Paartherapie weiter.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: 

Gesendet: Dienstag, 11. November 2008 18:45

An: info@maennerberatung.de

Betreff: ejaculatio praecox

 

Sehr geehrter Herr Thiel,

mein Problem ist eine Depr. Episode einhergehend mit ejaculatio praecox.

Gibt es eine Möglichkeit ejaculatio praecox erfolgreich zu behandeln, da meine 10 jährige Partnerschaft daran zu zerbrechen scheint. Ich schiebe diese Problem schon lange vor mich her, zu lange.

Über eine Rückantwort würde ich mich sehr freuen. ...

Mit freundlichen Grüßen

... 

 

 

 

Hallo Herr ... ,

Ich gehe davon aus, dass eine Ejaculatio Praecox, also eine sogenannte "vorzeitige Ejakulation" kein unveränderbares Schicksal und auch keine Krankheit ist, sondern eine Art psychische Einstellung. Psychische Einstellungen sind prinzipiell veränderbar, in ihrem Fall würde das bedeuten, dass die vorzeitige Ejakulation nach einer Einstellungsveränderung nicht mehr auftritt. Nicht viel anders ist das z.B. mit dem Bettnässen eines achtjährigen, auch dies kann bekanntlich erfolgreich aufgelöst werden.

Für den Weg dahin gibt es kein Universalrezept, aber eine psychotherapeutische Unterstützung kann hilfreich sein.

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

 -----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: 

Gesendet: Sonntag, 12. Oktober 2008 11:44

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Erkältung nach Ejakulation

 

 

Guten Tag,

ist Ihnen ein Zusammenhang zwischen einer minimalen Schwächung des Immunsystems (und dadurch resultierende Anfälligkeit für Erkältungskrankheiten) und dem Verlust von Ejakulat bekannt, der z.B. auf den Zinkanteil im Ejakulat zurückgeführt werden kann?

 

 

 

Hallo Herr ...,

 

von einem solchen Phänomen ist mir nichts bekannt.

Ich könnte mir aber vorstellen, dass Sie sich mit dem Problem einer Ejakulationsangst herumplagen. Wenn das so wäre und Sie etwas daran ändern möchten, können wir gerne einen Beratungstermin vereinbaren.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Samstag, 20. September 2008 05:32

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Probleme in der Partnerschaft

 

Hallo,

was passiert bei mir, das ich trotz Gliedsteife keine Ejakulation bekomme?

Ich liebe (m)eine (verheiratete) Partnerin sehr, war selbst vorher über 20 Jahre verheiratet, habe 2 erwachsene Kinder, bin jetzt geschieden und arbeite in einem sehr stressbedingten Beruf,- 10h tägliche Arbeitszeit und hatte seit sehr vielen Jahren keinen Urlaub. Die geliebte Partnerin sehe ich oft nur wenige Stunden weil die intime Beziehung, die seit vielen Jahren besteht, geheim ist und diese verheiratet ist-weiterer Ausgang ist leider unklar.

Hat das damit etwas mit dieser psycho-sozialen Problematik zu tun oder bestehen bei meiner Störung organische Gründe?

In früheren Zeiten war das nie ein Problem bei mir.

Wir beide leiden sehr unter dieser Situation zumal beim Mann es ja häufig zu vorschnellen Ejakulationen kommt,-also genau andersherum. Bin 54 Jahre alt.

Wenn ich manuell von meiner Partnerin stimuliert werde dauert die Ejakulation sehr lange,- dann "schießt es aber gewaltig heraus "

mit freundlichen Gruessen

 

...

 

 

 

 

 

Hallo Herr ... ,

Wie Sie selber beschreiben, funktioniert die Ejakulation, wenn Sie von Ihrer Partnerin manuell stimuliert werden. Es ist also mit Sicherheit kein organisches Problem, sondern ein psychisches. Es kann der berufliche Stress sein, unter dem Sie stehen oder der Stress mit Ihrer Partnerin mit der Sie Intimität nur in einer geheim gehaltenen Liaison haben.

Vielleicht verändern Sie Ihre Lebenssituation, so dass Sie weniger Stress haben, dann werden sich sicher auch die sexuellen Funktionen wieder normal einpendeln.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Dienstag, 15. Juli 2008 17:14

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Fragen zum ausbleibenden Orgasmus beim Oralsex, sowie eine praktische Frage!

 

Sehr geehrter Herr Thiel,

ich habe ihre hilfreiche Internetseite entdeckt und wollte ihnen ebenfalls ein paar Fragen stellen.

Ich bin 20 Jahre alt und habe seit kurzem eine Freundin, mit der ich auch Geschlechtsverkehr habe. Mir macht es sehr viel spaß und ihr denk ich auch! Allerdings habe ich etwas Probleme manchmal zum Orgasmus zu kommen. Wir haben etliche Minuten lang Sex und ich komme einfach nicht, bis ich dann manchmal schon wieder schlaff werde und wir wieder nur kuscheln können. Es stört mich zwar ein wenig, aber ich bin froh, dass ich wenigstens nicht zu früh komme. Und es ist ja nicht so, dass es immer ist (ich komme nur ~bei jedem 2-3mal). Was mich mehr stört ist, dass ich beim Oralverkehr noch nie gekommen bin. Eigentlich ist das meine absolute sexuelle Fantasie einmal in dem Mund meiner Freundin zu kommen, aber es klappt einfach nicht.

Es fühlt sich sehr schön an, aber wenn sie mich dann schon mehr als 20Minuten oral befriedigt, werde ich schon etwas übersensibel und sie ist frustriert, weil sie mich nicht zum Orgasmus bringen kann. Ich verstehe das einfach nicht. Ich habe Angst, dass ich nur noch leicht zum Orgasmus komme, wenn ich durch optische Reize stimuliert werde. Beispielsweise wenn ich masturbiere und dabei einen Pornofilm schaue, komme ich sehr sehr schnell! Meine Freundin ist äußerst attraktiv und ich find sie auch sexuell sehr anziehend, aber ich habe einfach Schwierigkeiten zum Orgasmus zu kommen.

 

Jetzt kommt noch eine praktische Frage zum Ablauf! Wenn ich dann doch mal in meiner Freundin ejakuliere kommt mein Samen sobald ich meinen (recht kleinen 9cm) Penis herausziehe gleich nachgeflossen. Nun möchte meine Freundin nicht jedesmal ihre Bettwäsche wechseln, aber auch nicht unbedingt ein völlig beflecktes Laken haben.. Wie machen das andere Männer? Kommt das bei denen später rausgeflossen, weil sie es weiter hineinspritzen können, durch ihren längeren Penis? Oder hantiert jeder nach dem Sex mit Taschentüchern umher? Gibt es eine bessere Lösung?

Mit freundlichen Grüßen, vom Ratsuchenden...

...

 

 

 

Hallo ...,

Offenbar haben Sie eine mentale Sperre im Kopf, die Ihnen verbietet, in den Mund oder auch in die Vagina Ihrer Freundin zu ejakulieren. Warum Sie diese Sperre eingerichtet haben, kann ich erst einmal nicht wissen, man kann es aber durch Introspektion der eigenen unbewussten Handlungsanweisungen und Anschauungen herausbekommen. Ich würde also eine Art Psychoanalyse mit ihnen veranstalten, wo wir gegebenenfalls den konkreten Gründen auf die Spur kommen könnten.

Allerdings gibt es keine Erfolgsgarantie, dass sich nach einer solchen Analyse hinterher auch etwas ändert, denn bekanntlich ist die Psychoanalyse eine Therapieform, wo sich oft nur das Vermögen ändern, der Patient hat nach der Psychoanalyse ein kleines Vermögen verloren, der Analytiker ein kleines Vermögen von seinem Patienten gewonnen.

 

Zu Ihrer praktischen Frage. Wenn Sie den Penis aus der Vagina ziehen, kann Ihre Partnerin sich eine kleines Handtuch zwischen ihre Beine legen, so dass das auslaufende Sperma vom Handtuch aufgenommen wird.

Außerdem können sie ein Badetuch auf oder unter das Laken legen. So wird die Matratze nicht befleckt. Waschen müssten sie das Laken oder das Badetuch so oder so, wenn Sie oder Ihre Freundin keine eingetrockneten Spermaflecken darauf mögen.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von:  ...

Gesendet: Montag, 19. Mai 2008 22:02

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Sperma verstopfung

 

Hallo,

Mir ist aufgefallen das meine Ejakulation beim Orgasmus sich wie "verstopft" anfühlt, der erguss scheint irgendwie teilweise hängen zu bleiben. Beim Stuhlgang kommt dann meistens ein wenig flüssigkeit aus meinen after. Woran liegt das? Gibts sowas wie eine Prostataverstopfung?

MFG

 

 

 

Hallo ...,

wenn das Sperma "hängen bleibt" kann das einfach daran liegen, dass die Kontraktionen, die für eine Ejakulation sorgen, zu schwach sind, sei es aus organischen Gründen oder, was sicher häufiger vorkommt, aus eher psychischen Gründen (Erschöpfung, Lustlosigkeit, etc.)

Mit dem Stuhlgang hat das sicher nichts zu tun.

 

Gruß Peter Thiel

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Dienstag, 15. April 2008 11:31

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Kurz vorm Orgasmus

 

Hallo liebes Team,

ich bin 25Jahre alt und habe seit 2Jahren eine Freundin. Ich liebe sie sehr und auch der Sex ist gut..aber ich komme immer zu früh. Ich weiß das ihr das schon tausendmal gehört habt, aber bei mir ist es nicht so das ich nach 10 Stößen komme.

Ich bin schon ausdauernd im Bett, manchmal geht es recht schnell aber ich denke das ist normal. Ich kann aber auch mal 1Stunde oder so, je nach Tagesform.

Doch es passiert mir wirklich IMMER das ich vor ihr komme. Ich hab sie schon oft kurz vor die Ekstase gebracht und bringe sie auch oft zum stöhnen und sehr laut werden. Aber immer wenn sie kurz vorm Orgasmus ist, komme ich und alles ist vorbei.

Das belastet mich wirklich sehr und ich fühle mich schon gar nicht mehr als Mann. Ich hab auch schon mit ihr darüber geredet, sie sagt zwar das sie es sehr schön findet, doch ich will sie glücklich machen.

Es liegt auch nicht an ihr, da sie bei ihrem letzten Freund auch Orgasmen hatte. Bei mir ist es allerdings so das ich es noch nie geschafft habe, eine Frau zum Orgasmus kommen zu lassen.

Ich hab ungefähr mit 10 verschiedenen Frauen geschlafen und immer ist es das gleiche. Ich weiß auch das ich mich nicht damit unter Druck setzen soll aber ich bin so unglücklich und will das sie es mit mir auch erlebt.

Ich glaube das ich vielleicht eine Art Schranke im Kopf habe. Wenn es für sie so richtig schön ist, dann wird es so feucht und warm das ich nicht mehr kann.

Ich hoffe ihr könnt mir helfen.

...

 

 

 

Hallo ... ,

 

was Ihnen vielleicht etwas fehlt, ist die rechte Distanz.

Was die einen zuviel haben, haben Sie vielleicht zuwenig. Es gibt Männer, die sind so distanziert, dass sie überhaupt keinen Orgasmus bekommen. Denen geht es so, wie einem normalen Mann, der in einer gewöhnlichen Sauna sitzt und dort auch keinen Orgasmus bekommt.

Bei Ihnen scheint das anders herum zu sein. Die Erregung ihrer Freundin macht Sie so verrückt, dass Sie schließlich ejakulieren, obwohl Sie doch gerne erleben würden, dass ihre Freundin vor Ihnen zum Höhepunkt kommt. Das passiert alles im Kopf.

Aber man kann es auch anders herum sehen. Ihre Freundin tut alles, damit sie ja nicht vor Ihnen zum Orgasmus kommt. Vielleicht will sie nicht die Kontrolle verlieren. Nun mögen sie einwenden, dass es bei den anderen Frauen auch nicht anders gewesen wäre. Doch das muss nichts besagen, denn es kann sein, dass Sie ein Mann sind, der bei Frauen ein Kontrollbedürfnis auslöst, was schließlich dazu führt, dass die Frauen beim Sex immer auf der Hut sind, bis Sie schließlich ejakuliert haben.

Doch wie auch immer. Als erste Übung zur Veränderung würde ich Ihnen vorschlagen, dass Sie Ihre Freundin mit der Hand oder dem Mund zum Orgasmus bringen. Da fließt die sexuelle Energie nicht so stark, wie bei der Verbindung von Vagina und Penis.

Wenn das geklappt hat, melden Sie sich und wir können die zweite Lektion beginnen.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: 

Gesendet: Mittwoch, 12. März 2008 13:02

An: info@maennerberatung.de

Betreff: dringende Frage

Wichtigkeit: Hoch

 

Sehr geehrter Herr Thiel,

ich bin 21 Jahre alt (nur als Zusatzinfo, ich habe sehr selten Geschlechtsverkehr, zum ersten versteift sich mein Penis nicht wirklich und zum zweiten ist er sehr klein also errigiert so 7,5 cm).

Ich habe eine dringende Frage!!! Seit längerem habe ich wenn ich uriniere auch gleichzeitig einen Samenerguss, also mein Penis wird zwar nicht steif, aber ich habe dasselbe Sekret mit Samenfäden in meinem Urin, wie es bei der Ejakulation ist. Was ist das??? Ich habe das in Urinflecken am Klorand entdeckt, die Urinflecken sind immer milchig und Fäden durchsetzt. Sowieso habe ich große Probleme beim Urinieren, ich brauch immer sehr lange bis überhaupt Urin kommt und dann kommt er nur in großen Abständen, also ich habe nie einen vollen Urinstrahl oder so, das kommt alles sehr verhalten bei mir. Hängt das vielleicht mit auch mit dem Sperma im Urin zusammen???

Ich bin echt verzweifelt, ich hoffe Sie können mir eine Antwort oder zumindest eine Diagnose oder Schätzung geben was das sein könnte. Vielen Danke schon mal.

--

Herzliche Grüße ...

 

 

 

Hallo Herr ... ,

 

das könnten Sie mal bei einem Urologen abchecken lassen. Kann gut sein, dass durch körperliche Besonderheiten Ejakulat mit dem Urin zusammen kommt und ausgeschieden wird. Schädlich muss das nicht unbedingt sein, aber es wäre sicher nicht verkehrt , wenn Sie da besser Bescheid wüssten, wie Ihr Körper funktioniert.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Dienstag, 4. März 2008 01:19

An: info@maennerberatung.de

Betreff: kopfschmerzen hinterkopf

 

beim ejakulieren schmerzen im hinterkopf - was tun?

danke

 

 

 

Hallo Herr ...,

 

entspannen Sie sich.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Mittwoch, 13. Februar 2008 17:51

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Anfrage an das Team

 

Hallo,

mein Freund und ich hatten das erste Mal Sex. Dabei ist mir aufgefallen, dass er zwar zum Orgasmus kommt, jedoch -aus meiner Sicht- nicht zum Erguss. Denn dies hätte sich bei mir ja in irgendeiner Form bemerkbar machen müssen... Wir haben mehrmals miteinander geschlafen, ich konnte anschließend jedoch keinen Ausfluss bei mir bemerken. Einmal mag das ja vorkommen, aber mehrmals? Kann es sein, dass mein Freund kein Sperma produziert? Oder so gering, dass ich dies nicht merke? Das würde ja ggfs. bedeuten, dass es bei einem eventuellen späteren Kinderwunsch zu Schwierigkeiten kommt. Ich werde ihn darauf in jedem Fall vorsichtig ansprechen; wäre aber vorab über eine Antwort dankbar, um entsprechend sensibel mit diesem Thema umgehen zu können.

Herzlichen Dank dafür im Voraus.

...

 

 

 

 

Hallo ... ,

Sie können Ihren Freund ja auch mit der manuell oder oral bis zum Orgasmus stimulieren. Dann merken Sie auf alle Fälle, ob er eine Ejakulation hat oder nicht.

 

Viel Spaß

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Donnerstag, 14. Februar 2008 12:33

An: Männerberatung

Betreff: AW: Anfrage an das Team

 

Hallo Herr Thiel,

danke für die prompte Antwort. Es hat mich halt erst einmal generell interessiert, ob man als Frau ein Ejakulat "überfühlen" kann... Und das gleich mehrmals... Bevor ich ihn darauf anspreche und mir damit "Gefühlslosigkeit" bescheinige... ;-)Weil es mir halt unwahrscheinlich vorkommt, dass ein Mann mehrfach nicht ejakuliert; trotz Orgasmus.

LG, ...

 

 

 

 

Hallo ... ,

das Sperma (Ejakulat) im Körperinneren der Frau (Vagina, etc) ist nicht zu spüren. Es sei denn eine Frau wäre hypersensibel, das mag es ja vereinzelt geben.

Ähnlich ist es ja auch mit der Nahrung die man oral aufgenommen hat oder der Luft, die sich in der Lunge befindet. Der Körper hat im Innern keine geeigneten Rezeptoren, die den Geschmack oder die Konsistenz des Stoffes an das Gehirn melden würden.

Machen Sie sich also keine Sorgen, wenn Sie das Sperma nicht spüren.

 

Das in die Vagina abgegebene Sperma kann vom Körper der Frau resorbiert werden oder aber auch wieder aus der Vagina auslaufen.

Wenn Sie wissen wollen, ob Ihr Freund ejakulieren kann, dann bringen Sie ihn am besten außerhalb Ihres Körpers zum Orgasmus, in dem Sie ihn manuell oder oral stimulieren. Das ist auch nichts verwerfliches, sondern kann das Liebesleben sehr bereichern.

 

Gruß Peter Thiel

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von:

Gesendet: Dienstag, 5. Februar 2008 13:58

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Ejakulationssteigerung möglich?

Wichtigkeit: Hoch

 

Sehr geehrter Herr Thiel,

wie die meisten (sicher mehrheitlich Männer), bin ich (40) durch Zufall auf diese Seite gestoßen, getrieben von einem "vermeintlichen" Männerproblem.. Da ich nicht alle Briefe lesen kann, weiß ich nicht, ob diese Frage schon beantwortet ist, dann sorry dafür. Vielen Dank, dass Sie diese Fragen beantworten und bitte weiter so, es hat sicher schon vielen geholfen.

Ich las, das das Sperma aus der Prostata herausgepresst wird, durch die Harnröhre nach draußen. Das die Geschwindigkeit davon abhängig ist, wie weit die Harnröhre ist. Das bei einer relativ großen Weitung das Sperma herausquellt, bei einem geringen Durchmesser spritzt es mehr oder weniger Weit. So weit so gut, bei mir ist es das herausquellen, das allein macht ja, wie ich las, gefühlsmäßig zum Glück keine oder kaum Unterschiede aus. Mein Sexualleben ist auch in Ordnung, nur liebt meine Partnerin das "weit und kräftig ejakulieren", welches mir sicher aus der gegebenen körperlichen physikalischen Anatomie meines Körpers nicht gegeben ist. Meine konkrete Frage, kann man durch welche Handlungen oder Erfahrungen oder oder was auch immer, etwas dafür oder dagegen tun, damit sich daran etwas ändert oder verbessert. Wunder kann man ja sicher nicht erwarten. Danke im Voraus für Ihre Antwort.

MfG ..

 

 

 

 

Hallo Herr ... ,

wenn Sie in der Vagina Ihrer Freundin ejakulieren, kann sie natürlich nicht bemerken, wie "weit" das Sperma spritzt. Es geht also offenbar um eine Ejakulation außerhalb des Körpers.

Die Geschwindigkeit mit der das Sperma aus der Harnröhre herausschießt, hängt nicht nur vom Durchmesser des der Harnröhre ab, sondern auch von den muskulären Kontraktionen in der Harnröhre und wohl auch weiter im männlichen Körper.

Zu 80 Prozent gehe ich vom Einfluss der psychischen Komponente aus, ist die sexuelle Lust gehemmt - warum auch immer , ist natürlich auch der Körper gehemmt und die Ejakulation ist entsprechend schwach.

20 Prozent Einfluss würde ich den körperlichen Gegebenheiten zuschreiben, diesen Anteil könnte man vielleicht beim Urologen abklären lassen.

 

Bleibt also die Veränderung im psychisch-zwischenmenschlichen Bereich. Im besonderen würde ich hier die Frage der Lust-, Hingabe- und Ekstasefähigkeit und damit im Zusammenhang die Reduzierung der inneren Kontrollinstanzen als wichtig ansehen-

Allgemeingültige Tipps wie man das im Konkreten macht fallen hier mir grad nicht ein. Vielleicht bedarf es auch einer Analyse in diesem Bereich und einer genaueren Abklärung der psychischen Muster des Einzelnen wie auch der Interaktion des Paares (sogenannte Psychoanalyse).

Ist das Muster erkannt könnte der zweite Schritt folgen, die Einführung eines neuen Denk- und Handlungsmusters. Das ist manchmal ein kurzes Geschehen, manchmal aber auch ein längere Weg wie man in dem Film "Täglich grüßt das Murmeltier", so schön sehen kann.

 

Vielleicht kann man sich aber auch den ganzen Psychoanalysekram sparen und direkt die Lust-, Hingabe- und Ekstasefähigkeit entwickeln. Seriöse Trainingsmöglichkeiten lassen sich finden.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Donnerstag, 31. Januar 2008 08:53

An: info@maennerberatung.de

Betreff:

 

Hallo zusammen,

also ich bring es gleich mal auf den punkt ich hab mir gestern abend einen runter geholt und bin gekommen ohne das er steif war ! Muss ich mir gedanken machen oder zu einem Arzt gehen ?

Vielen dank für die hilfe

 

 

 

 

 

Hallo Herr ... ,

 

mit der Formulierung "bin gekommen" meinen Sie wahrscheinlich, dass Sie eine Ejakulation hatten. Denkbar wäre aber auch ein Orgasmus, also eine lustvoll erlebte konvulsiv zuckende Entladung, der ohne Ejakulation, also die Ausstoßung von Sperma verläuft. Dies ist z.B. bei Männern, bei denen die Spermabildung nicht funktioniert, gegeben. Diese Männer sind durchaus orgasmusfähig, ohne dass es zu einer Ejakulation kommt.

 

Doch nun zu Ihrer Frage. Warum sollten Sie zum Arzt gehen? Soll der Ihnen zu einer Erektion verhelfen?

Problematisch wird es vielleicht dann, wenn Sie mit einer Frau Sex haben wollen und keine Erektion bekommen, denn dann ist es etwas schwerer mit dem nicht erigierten Penis in die Vagina einzudringen. Zur Not lässt sich da aber mit der Hand nachhelfen, nur auf die Dauer wird das wahrscheinlich beide nicht so zufrieden stellen.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Donnerstag, 6. Dezember 2007 16:47

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Ausbleibende Ejakulation

 

Hallo Männerberatungsteam,

Ich habe mich vor einigen Wochen sehr in einen Mann verliebt, und er auch in mich.

Er ist 44 Jahre alt, ich 45.

Der Sex mit ihm ist ein wenig anders, als das was ich sonst so kenne.

Also, wir haben bis jetzt ca. 5 mal Sex gehabt, und er ist nur einmal gekommen. Er ist erregt und ich habe meinen Orgasmus, er aber nur einmal. Doch was mich wundert ist, daß er sagt, er will nicht immer kommen, er geniest es, wenn er sich es aufsparen kann. Er geniest meine Erregung.

Gibt es so was wirklich, oder hat er Probleme, über die er nicht reden will?

LG

...

 

 

 

Hallo ... ,

so etwas gibt es. Ob es bei ihrem Partner auch so ist, weiß ich allerdings nicht. Es kann auch wie in der Äsop`schen Fabel vom Fuchs und den Trauben sein, wo der Fuchs sagt, diese Trauben sind mir viel zu sauer, da er nicht an sie rankommt.

Oder wie bei einem Mann der immer stellvertretender Abteilungsleiter bleibt und sagt: Auf diesem Posten fühle ich mich am wohlsten.

 

Wie auch immer, mir scheint, dass es hier um Sie geht und um Ihr Verhältnis zu einem Mann, der erklärt, er wolle nicht kommen.

 

Wie geht es Ihnen denn damit? Wenn Sie damit zufrieden sind, dann haben sich ja alle Probleme ganz von allein geklärt.

Wenn nicht, ist guter Rat vielleicht nicht billig.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: 

Gesendet: Sonntag, 25. November 2007 12:41

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Ejakulation

 

Hallo,

überall habe ich als Schüler gelesen das das Sperma mit bis zu 80Km/h Stunde rausschießt, bei mir ist das Leider nichts so.

Zum Erguss komme ich immer, aber es kommt eher langsam und Sammelt sich dann an der Eichel vorne.

Was kann man dagegen machen?

Manchmal rutscht die Vorhaut so Blöde zur Seite, kann es auch daran liegen?

Wenn er im Boxershort so seitlich liegt, dehnt sich die Vorhaut aus und dann ist die nicht mehr Mittig sondern zeigt dann links ... kann es sein das er weil er nicht mittig ist nicht rausspritzt?

Danke

 

 

 

 

Hallo ... ,

 

eine Geschwindigkeit von 80 Kilometer je Stunde, mit der das Sperma durch die Harnröhre transportiert wird, ist vielleicht ein wenig zu hoch gegriffen, fachkundige Autoren sprechen von einer Geschwindigkeit von 40 bis 50 km/h. Die Geschwindigkeit auf Ende der Harnröhre ist allerdings geringer, so dass es nicht dazu kommt, dass das Sperma meterweit durch die Gegend schießt, was bekanntlich Lamas mit ihrer Spucke ganz gut gelingt.

 

Die im konkreten Einzelfall tatsächlich erreichte Geschwindigkeit einer Flüssigkeit oder Suspension, wie dem Sperma, hängt zum einen vom Druck ab, mit dem es nach außen befördert wird. Der Druck wiederum ist physikalisch definiert als: p= F : A, also Druck = Kraft geteilt durch Fläche (Querschnitt).

Die Geschwindigkeit des Spermas an der Austrittsfläche hängt also zum einen von der Kraft ab, mit der es nach außen transportiert wird. Die Kraft wird durch Kontraktionen der Prostata und weitere unwillkürlich wirksamer Muskeln ausgeübt, der Querschnitt ergibt sich durch die Enge, bzw. Weite der Harnröhre, durch die das Sperma nach außen gelangt.

Wenn es also bei Ihnen herausquillt oder tropft, statt zu spritzen, dann liegt das an der relativ gering wirkenden Kraft oder an dem relativ großen Querschnitt Ihrer Harnröhre.

Anatomische Gründe können Sie im Prinzip nicht beeinflussen, wenn Sie nicht das Risiko gefährlicher und fragwürdiger Operationen auf sich nehmen wollen.

Es kann aber auch psychologische Gründe gegen, so etwa, wenn Sie den Orgasmus sehr flach halten, so dass keine richtige Entladung stattfindet. Das ist dann so ähnlich als wenn Sie feuchtes Schwarzpulver zur Explosion bringen wollen, da knallt es auch nicht, sondern es zischt höchstens ein wenig und das Schwarzpulver glimmt ein wenig vor sich hin, um dann irgendwann zu erlöschen.

 

An der Vorhaut liegt es sicher nicht, denn die ist ja normalerweise bei der Ejakulation zurückgezogen, so dass sie den Austritt des Ejakulats (Spermas) nicht behindert.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Samstag, 24. November 2007 02:24

An: info@maennerberatung.de

Betreff:

 

Ich habe eine Frage:

Kann ein Mann bei einem NICHT steifen Penis ejakulieren, bzw. kommen???

 

 

 

Hallo ... ,

rein physikalisch könnte das nach meiner Ansicht schon gehen, denn beim Orgasmus zieht sich die Prostata des Mannes mehrmals zusammen, wodurch es zur Ejakulation kommt.

Ich habe allerdings bisher noch nicht gehört, dass ein Mann mit schlaffen Penis eine Ejakulation bekommen hat. Aber vielleicht können Sie mir einen solchen Fall aus eigener Erfahrung vortragen.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Donnerstag, 22. November 2007 07:03

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Frage zum Sperma

 

Sehr geehrter Herr Thiel!

Ich wichse seit meinem 16 Lebensjahr regelmäßig und habe auch regelmäßig Geschlechtsverkehr. Ich habe an ca. 350 Tagen im Jahr eine/ bzw 2 Ejakulationen. Ich schätze meine Spermamenge aber etwas geringer ein, so dass ich mal einen theoretischen Wert von 2,8ml annehme.

Rechne ich nun 350 mal 7 Jahre (ich bin heute 22) und dann mal die Spermamenge von 2,8 ml ergibt sich ein Wert von 6,860 L. Sie haben geschrieben dass ein Mann 12 - 15 L Sperma abgibt in seinem Leben, heißt dies dann für mich dass ich mit ca. 31/ 32 Jahren (wenn ich von 15 l ausgehe) kein zeugungsfähiges Sperma mehr habe? Sprich zu geringe Spermienzahl etc? Ich möchte dann aber eigentlich Kinder Zeugen in diesem Zeitraum.

Ich wichse mir gerne einen und ich habe auch gerne Sex mit meiner Partnerin, aber ich möchte auf jeden Fall Kinder haben und meine Partnerin auch, deshalb kommt bei mir die Frage auf, ob es Medikamente gibt die die "Geilheit" etwas eindämmen sodass ich mir zumindest nicht noch zusätzlich einen wichsen muss.

Vielen Dank

 

 

 

Hallo... ,

Sie können so viel masturbieren und ejakulieren wie Sie wollen, Sperma wird ja ständig neu gebildet, auch im höheren Alter. Da brauchen Sie also keine Sorge zu haben, das Sperma wäre irgendwann "alle".

Die Zahl von 12-15 Sperma, die hier gemeint sind, ist nur eine durchschnittliche Angabe, die sich auf einen statistisch angenommenen durchschnittlichen Mann bezieht.

 

Nehmen Sie dagegen mal den Papst, der vielleicht überhaupt nicht ejakuliert, dann ist der Papst davon nicht mehr oder weniger zeugungsfähig, wie ein Mann der am Tag drei Mal ejakuliert.

Lassen Sie es sich also weiterhin gut gehen. Sorgen Sie sich nicht, Gott passt schon auf Sie auf.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Mittwoch, 14. November 2007 20:43

An: info@maennerberatung.de

Betreff: zu frühe Ejakulation

 

Hallo Herr Thiel!

Erstmal ein großes Kompliment an Sie, weil Ihnen wirklich keine Frage zu blöd ist, um sie nicht zu beantworten. ;-) Aber nun zu meiner Frage: Kann man die Ejakulation irgendwie hinauszögern, wenn sie zu früh kommt? Gibt es da einen Trick? Kann man sich das vielleicht irgendwie antrainieren? Medikamente kommen für mich aber nicht in Frage.

Viele Grüße

...

 

 

 

 

Hallo ...,

 

Danke für das Lob.

Ihre Frage habe ich schon mehrmals beantwortet. Wenn sie so wollen, kann man den "richtigen" Zeitpunkt der Ejakulation "trainieren".

Schauen Sie sich dazu einfach mal ein Fußballspiel der Bundesliga an. Die Trainer sitzen am Spielrand und verfolgen das Spielgeschehen ohne all zu große sichtbare Emotionen zu zeigen oder gar die Kontrolle zu verlieren. Sie reißen auch nicht dauernd wie die Fans die Arme hoch, wenn ein Tor zu ihren Gunsten gefallen ist.

Nur sehr selten rennen die Trainer während des Spiels spontan auf das Spielfeld um einen Spieler oder den Schiedsrichter zu ohrfeigen oder zu knuddeln.

Genau so kann mann das auch in der körperlichen Liebe machen. Und wie im Fußball gilt: Übung macht den Meister.

 

Ihnen und Ihrer Partnerin viel Spaß beim Üben.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Montag, 22. Oktober 2007 23:16

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Ejakulation

 

Hallo,

vielen Dank für diese Möglichkeit, etwas anonym pikante (peinliche) Fragen zu stelle.

Habe seit mehreren Jahren (zunehmend) das Problem, das beim Orgasmus immer weniger Gefühl dabei ist, weniger Ejakulat und von "abspritzen" im wörtlichen Sinne kann schon lange keine Rede mehr sein.

Habe aber keine Schmerzen, kein Ziehen irgendwo, kein Brennen ...

Was kann des Rätsels Lösung sein?

Bin 39 und eigentlich körperlich ganz gut drauf.

Vielen Dank für Ihre Bemühungen.

 

 

 

Hallo ...,

des Rätsels Lösung ist, dass Ihr Körper darauf aktuell keine Lust hat. Sei es, dass das Masturbieren zur Routine geworden ist oder dass Sie mit Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner in der einen oder anderen Form im Clinch sind oder ganz einfach im Stress stehen und ganz andere Sachen anstehen und der Entladung harren, als die "abzuspritzen".

 

Rein körperliche Ursachen scheiden in der Regel aus, Sie können sich also den Gang zum Urologen sparen und entlasten damit die beitragszahlende Bevölkerung.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Dienstag, 23. Oktober 2007 20:06

An: Männerberatung

Betreff: Re: AW: Ejakulation

 

Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.

Irgendwie hab ich das Gefühl, Sie haben Mäuschen gespielt und bei uns "gelauscht"...

 

 

 

 

Hallo ...,

 

genau so ist es. Ich sperre einfach meine Lauscher auf und schon weiß ich, was gespielt wird. Egal ob bei Ihnen oder bei Angela Merkel oder gar beim Präsidenten des Bundesverfassungsgericht Professor Hans-Jürgen Papier, dem weiß Gott einiges an Empathie für Männer zu fehlen scheint und der somit nach meiner Ansicht als oberster Verfassungsrichter deutlich fehlplatziert ist.

Leider habe ich auf die frühere Personalplanung am Bundesverfassungsgericht keinen Einfluss gehabt, sonst wäre den Männern in Deutschland sicher manch irrwitzige Karlsruher Entscheidung erspart geblieben.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Freitag, 12. Oktober 2007 20:17

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Verhinderung der Ejakulatproduktion

 

Hallo,

kann man die komplette Spermaproduktion unterbinden - besonders die Sekrete des Nebenhodens, etc.

 

--

MfG

... 

 

 

 

 

Hallo ... ,

klar kann man die Spermaproduktion unterbinden. Aber wozu sollte das gut sein?

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Dienstag, 16. Oktober 2007 13:48

An: Männerberatung

Betreff: AW: Verhinderung der Ejakulatproduktion

 

Hallo Peter,

nun ganz einfach: um ungewollte "Ergüsse", welche nun mal auch bei den sogenannten "feuchten Träumen" stattfinden, zu vermeiden.

Oft ist noch nicht mal ein Traum ein Auslöser sondern es passiert einfach so. Ich muss ständig damit rechnen in dieser Beziehung "inkontinent" zu werden, so dass ich ständig "mein bestes Stück" in Klopapier o.ä. hüllen muss um nicht wiedereinmal eine feuchte Überraschung zu erleben. An eine entspannte Nacht oder Tag ist nicht mehr zu denken und so möchte ich, dass nix weiter "Mein Teil" verlässt als Urin. Das kann ich kontrollieren.

Deswegen wäre es schön wenn Du mir da Möglichkeiten aufzeigen könntest.

..

Danke vorab.

... 

 

 

 

 

Hallo ... ,

 

wenn Sie die Ihnen unangenehmen spontanen Ejakulationen abstellen wollen, so gibt es dafür wenigstens drei Möglichkeiten.

1. Sexualverkehr

2. Masturbation

 

beides, kommt nach Ihrer Aussage für Sie nicht als Alternative in Betracht.

 

Dann gibt es noch die Möglichkeit einer Beeinflussung mittels Pharmakas, die darauf gerichtet sind, die männlichen Hormone und damit letztlich auch die Bildung von Sperma und dessen Ejakulation abzuschwächen oder auszuschalten. Angeblich soll früher beim Militär den einfachen Soldaten solche Substanzen unbemerkt in den Tee gemischt worden sein, damit sie sexuell gedämpft wären, wovon man sich eine bessere Handhabbarkeit der Soldaten und wohl auch die Verhinderung homosexueller Kontakte versprach. In Anspielung auf eine durch eine solche "Verabreichung" ausbleibende Erektion nannte man das im Soldatenjargon "Hängolin". Ob es wirklich solche Verabreichungen gab, ist aber offenbar nicht glaubwürdig dokumentiert.

Wie auch immer, durch die Einnahme bestimmter Substanzen kann der männliche Hormonhaushalt beeinflusst werden, so etwa mit Cyproteronacetal (CPA) oder auch durch Neuroleptika. Faktisch ist das ganze eine Art chemische Kastration.

Der Sexualwissenschaftler Volkmar Sigusch meint dazu:

 

"Prinzipiell kann das mit verschiedenen Substanzen bewirkt werden, allerdings in den meisten Fällen mit Effekten, die nicht nur unerwünscht, sondern auch unverantwortbar sind."

Volkmar Sigusch: "Sexuelle Störungen und ihre Behandlung", Thieme Verlag, 2001, 3. Auflage, S. 528

 

Wenn Sie also in dieser Richtung was unternehmen sollten, müssten Sie sich an einen Arzt wenden und ihn darum bitten, dass er Ihnen solche Substanzen verschreibt.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Donnerstag, 27. September 2007 15:29

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Frage zu Ejakulat

 

Hallo Herr Thiel,

erst mal muss ich mich recht herzlich bei Ihnen für dieses Forum und die von Ihnen erbrachten Antworten danken. Viele Fragen wurden mir schon beim durchstöbern wirklich gut/lustig und kompetent beantwortet??. und wie soll es auch anders sein, ich habe auch eine Frage:

Zwar wurde diese Frage schon öfter gestellt, aber in diesem Fall hab ich keine schlüssige Antwort finden können. Es ist so, dass wenn ich mit meiner Frau schlafe, und das Liebesspiel mindestens 45 - 60 Minuten dauert, dann ejakuliere ich sehr viel mehr als bei einem "Quicki", vergleichbar mit der Menge des Ejakulat wenn ich ein paar Tage nicht gekommen bin. Außerdem empfinde ich den Orgasmus sehr viel intensiver wenn ich mehr ejakuliere.

Wenn ich jedoch Ihre Antworten richtig verstanden habe, ist die Menge des Ejakulats ?Tagesformabhängig? und kann durch Nahrungsmittel (Naturjoghurt) und Vorspiel nur in geringem Maße erhöht werden. Wie kommt es dann aber das ich dann aber mehr ejakuliere? Einbildung womöglich ;-) ??? Aber Scherz beiseite?. da mein Orgasmus bei mehr Ejakulat wirklich sehr viel intensiver ist (ich denke das liegt an den ?mehr-Kontraktion? des Penis um die Samenflüssigkeit nach draußen zu befördern, oder?), würde ich gerne immer in diesen ?Genuss? kommen, auch ohne langes Vorspiel und Enthaltsamkeit. Ich ernähre mich gesund und ausgewogen, nehme ausreichend Flüssigkeit zu mir (viel Tee, wenig Kaffee), treibe Sport und esse auch Joghurt und zwei bis dreimal die Woche nehme ich ein wenig Eiweißpulver zum Muskelaufbau nach dem Sport, aber das Ejakulat will und will irgendwie nicht mehr werden?. hätten Sie ausser Joghurt essen und rauchfrei leben noch einen anderen, ?ultimativen? Tipp???

Würde mich über eine Antwort sehr freuen und bedanke mich schon im Voraus.

Schöne Grüsse,

...

 

 

 

 

 

Hallo ... ,

ultimative Tipps gibt es hier leider nicht, sonst wäre ich schon Millionär, weil ich diese dann für 1.000 € je Anfrage unter dem Siegel der Verschwiegenheit mitteilen würde.

 

Sie schreiben aber selber, dass bei Ihnen die Länge des Vorspiels einen Einfluss auf Ihr orgastisches Erleben (inklusive Ejakulation) hat. Bei einem Quicki geht es weniger intensiv zu, als bei einer Liebenspiel von 45 Minuten. Ich interpretiere das so, dass bei Ihnen bei einem längerem Liebesspiel der Spannungsaufbau und die Spannungslösung im Orgasmus stärker ist, als bei einem Quicki. Das leuchtet ein, denn ein Quicki passiert naturgemäß zwischen Tür und Angel und da kann es schon mal sein, dass die Schwiegermutter etwas früher als erwartet vom Bäcker zurückkommt, so dass von sexueller Lockerheit bei diesem Liebesspiel eher nicht die Rede sein kann.

Schaffen Sie sich also Gelegenheit zu ungestörten länger dauerndem Liebesspiel. Ansonsten hilft allgemein gesunde Lebensweise ganz allgemein bei der Sekretbildung, also auch bei der Bildung des Ejakulats. Hier allerdings nicht in Litern denken, sondern schön im Milliliterbereich bleiben.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 


 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Dienstag, 11. September 2007 00:31

An: info@maennerberatung.de

Betreff: frühzeitiger Samenerguss

 

Guten Tag,

wie Sie aus dem Betreff entnehmen können habe ich ein Problem mit dem frühzeitigen Samenerguss. Ich bin 17 mit 14 hatte ich mein erstes Mal wo ich eine lange Ausdauer hatte, aber das hat sich verändert mit meiner Ex-Freundin mit der ich 4 1/2 Jahre zusammen war hatte ich die ersten 2 Jahre keine Probleme 45 min. Ausdauer aber einmal als wir gekuschelt haben hatte ich ne feuchte Boxershort wie aus heiteren Himmel, dass ging immer so weiter bis ich schon vom Berühren ihrer feuchten Vagina gekommen bin. Das war zwar net der Grund für die Trennung aber jetzt habe ich Angst vor ner neuen Beziehung oder Onenightstands. Dieses Problem belastet mich sehr. Deswegen wollte ich fragen was kann ich dagegen machen wie und geht das irgendwann nochmal weg? Ich danke Ihnen im Vorraus für ihre Auseinandersetzung mit meinen Problem.

Bitte helft mir.

Mfg.

...

 

 

 

 

 

Hallo ... ,

zuerst die guten Nachricht. Das Problem löst sich im Laufe der Zeit, spätestens in zwei Jahren, von allein.

So lange werden Sie aber vielleicht nicht warten wollen. Deswegen ein ganz pragmatischer Tipp. Bevor Sie mit einer Partnein zusammen kommen, masturbieren Sie. Gegebenenfalls auch so, dass die Partnerin davon nichts mitbekommt. Dann haben Sie erst mal für 15-30 Minuten Zeit um mit der Partnerin in Ruhe zu kuscheln, ohne dass es gleich zur Ejakulation kommt.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Sonntag, 26. August 2007 14:36

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Ausbleibende Ejakulation

 

Liebes Beraterteam,

ich möchte eingehendere Beratung über mein Ejakulationsproblem. Ich bin 53 Jahre alt. Ich habe meine erste Frau mit 29 Jahren kennengelernt. Diese

Beziehung hielt 17 Jahre. Durch Kinder, wir hatten zusammen 3 kam, unser Sexualleben irgendwann zum Erliegen. Meine Frau verließ mich 2000.

Inzwischen habe ich die zweite Beziehung, beide sind Fernbeziehungen, und ich habe das Problem, dass ich in der Scheide nicht ejakulieren kann. Dazu muss ich sagen, dass ich in der partnerlosen Zeit mich selbst befriedigt habe und es heute, wir sehen uns einmal im Monat, es gelegentlich auch noch tue. Ich habe Angst, dass durch Selbstbefriedigung ein normales Sexleben, dazu gehört für mich auch beim Schlafen Ejakulation in der Scheide. Gibt es eine Möglichkeit dahin zu kommen? 

Über eine Antwort von Ihnen freue ich mich.

 

 

 

 

Hallo Herr ... ,

es gibt keinen direkten Zusammenhang von Masturbation und Ejakulation in die Scheide der Frau.

Ich geh einmal davon aus, dass es sich bei dem von Ihnen geschilderten Ausbleiben der Ejakulation bei Ihnen und Ihrer Partnerin um ein mentales (psychisches) Problem handelt.

 

Dort müsste dann also auch die Lösung ansetzen.

 

Vielleicht suchen Sie sich dafür professionelle Unterstützung.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Mittwoch, 25. Juli 2007 20:12

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Sexualitäts-Problem (Frage)

 

Hallo Männerberatungs-Team,

Ich habe eine Frage zur Sexualität, die mich seit langem beschäftigt.

Ich bin 19 Jahre alt und seit fast 8 Monaten in einer festen Beziehung und sehr, sehr glücklich damit. Alles läuft gut, nur im Bett fühlt es sich nicht so toll an, die alte Leier, ich komme zu früh und sie deshalb gar nicht. Bis jetzt hatte ich eine Methode damit umzugehen (da sie auch sehr verständnisvoll ist), aber jetzt funktioniert das nicht mehr. Ich bin beim ersten mal seeeehr früh gekommen (unter 10 Stöße), konnte dann aber weitermachen und hielt fast so lange durch wie ich wollte (was sie dann auch zum Orgasmus brachte). Aus irgendeinem Grund funktioniert das jetzt aber nicht mehr, also möchte ich noch einmal auf das Ausgangsproblem eingehen, das "zu früh" beim ersten Orgasmus.

Ich habe einen relativ großen Penis (erigiert ca. 20cm) und sie ist fast einen Kopf kleiner als ich und anatomisch eben auch so eingerichtet, dass es für mich sehr eng ist.

Mein Penis wird außerdem sehr hart und steht leicht nach oben und nicht im 90° Winkel und ein bischen weicher, wie ich es bei meinen Freunden beobachtet habe. Ist das normal?

Außerdem versuche ich meinen PC Muskel (Damm) durch an- und entspannen zu trainiere, hilft mir das bei meinem Problem oder ist das sogar Kontraproduktiv?

Wie kriege ich außerdem meinen Penis dazu wieder durchgehend stehen zu bleiben, auch nach dem ersten Orgasmus? Und hilft mir häufiges Onanieren oder sollte ich das eher selten tun?

Ich liebe meine Freundin sehr und dass sie so verständnisvoll ist, macht es für mich nicht viel leichter, da es mir so noch viel mehr Leid tut, dass ich sie nicht so befriedigen kann, wie ich das gerne tun würde!

Herkömmliche Techniken wie "Stop-Start-Methode" kenne ich bereits, sie funktionieren bei mir allerdings nicht, da unter 10 Stößen, einfach zu kurz zum stoppen und wieder starten ist!

Auch die Squeeze Methode bringt nichts, weil wenn ich ihn nach 5 Stößen wieder rausziehe um zu squeezen verliert sie natürlich schnell die Lust. Können sie mir vielleicht helfen? Gibt es eine Art "Training" oder noch andere Methoden, die ich im Internet nicht gefunden habe? Einen Geheimtipp älterer Männer? Oder ist das einfach angeboren und ich muss damit irgendwie leben?

Bitte um Hilfe und Antwort

Vielen, vielen Dank im Vorraus!

 

...

 

 

 

 

 

Hallo ... ,

Sie praktizieren offenbar eine Stellung, bei der die Frau in der untergeordneten Position ist, so z.B. bei der sogenannten Missionarsstellung (Frau liegt unten, Mann oben).

Probieren Sie doch mal aus, dass sich Ihre Freundin in der oberen Position befindet (sogenanntes Reiten auf dem heiligen Georg).

 

Ihre Partnerin hat in dieser dominanten Stellung mehr Sicherheit und kann besser das Wie und das Tempo bestimmen

Sie können umgekehrt mal die aktive Rolle verlassen und stehen nicht so unter Leistungsdruck, Ihre Partnerin zum Orgasmus zu bringen, da sie nun zu einem Großteil selbst für ihren Orgasmus verantwortlich werden kann.

 

Stehen bleiben muss Ihr Penis nicht die ganze Zeit, in der sie beide miteinander beschäftigt sind, auch wenn Frauen nicht selten eine solche Erwartung haben, da sie meinen ein erschlaffter Penis wäre Ausdruck mangelnden Interesse des Mannes an ihrer Person. 

Aber der Penis ist nun mal kein Baseballschläger wie ihn Skinheads als Phallusersatz und Prügelstab gerne mit sich herumtragen, sondern ein sensibler männlicher Körperteil, der sich eher wie eine Katze, nicht aber wie ein Hund verhält.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Dienstag, 24. Juli 2007 13:59

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Mehr Sperma

 

Hallo Herr Thiel,

 

ich hab seit einen Jahr eine Freundin bzw. Lebensgefährtin (37 J.) . Ich selber bin 58. Hab durch viel stress und eine gescheiterte beziehung etwas den lust an richtig gute sex verloren. meine neue freundin halt mich mächtig auf trab und sie ist absolut hemmungslos was sex angeht. Leider stelle ich fest dass ich nicht mehr so viel sperma produziere bzw. nicht mehr so richtig "abspritze" wie früher. Kann mann da etwas dran tun ? Spielt geregelt ein gläschen alcohol (wein, sekt) da eine rolle drin (mein alter berücksichtigend). Ich hab nach wie vor sehr viel lust aug guten sex und vor allem oral sex. Es dauert sehr lange bevor ich komme und ich möchte auch daran etwas tun.

 

Haben sie in berlin keine kollegen (doktoren) wo ich mich mal untersuchen lassen kann, ob alles noch OK ist ??

 

Danke und Gruß

 

 

 

 

 

 

Hallo Herr ... ,

 

Sie müssen unterscheiden zwischen:

 

a) der Spermamenge

 

b) der Zeit, die Sie bis zum Orgasmus brauchen.

 

 

 

 

Die Spermamenge können Sie sicher nur bedingt beeinflussen. Eine gesunde Lebensweise dürfte förderlich sein.

 

Die Zeit die Sie mit Ihrer Partnerin bis zum Orgasmus brauchen, können Sie ganz gut beeinflussen. Sie können stundenlang rummachen, ohne "abzuspritzen", Sie können aber auch in Minuten einen Quicki haben. Beides kann gut funktionieren, wenn die sexuelle Beziehung gut funktioniert, bzw. gut aufeinander abgestimmt ist. Wenn es da ungeklärte Probleme zwischen ihnen beiden gibt, dann kann es schwierig werden. Gegebenenfalls sollten sie sich beide dann mal um die Behebung der diversen Probleme bemühen. Ein guter Paartherapeut kann da gute Unterstützung geben.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Freitag, 29. Juni 2007 23:55

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Problem

 

Hallo!

Ich bin 18 Jahre alt und denke ich habe ein Problem.

Ich ejakuliere nicht beim Masturbieren. Ich habe keine Schwierigkeiten eine Erektion zu bekommen. Da ich hin und wieder einen "feuchten Traum" habe, bin ich mir nicht sicher ob dieses Ausbleiben des Samenergusses mit meinem Körper zu tun hat oder eine Kopfsache oder sonst was ist. Ich hatte bisher noch keinen Sex. Ich hoffe sie können mir helfen!

 

 

 

 

 

Hallo ...,

da Sie während des Schlafens ejakulieren können, liegen mit Sicherheit keine organischen Störungen vor.

Die fehlende Ejakulation beim Masturbieren dürfte also psychischer Natur sein.

Selbstredend kann ich Ihnen per Mail nicht beim Ejakulieren helfen. Habe ich jedenfalls bisher noch nie gemacht.

Gut möglich, dass Sie ejakulieren können, wenn Ihnen dabei jemand ganz praktisch zur Hand geht, bzw. am Schanz packt. Vielleicht suchen Sie sich mal eine erfahrene Liebhaberin oder wenn Sie es eher homosexuell mögen, auch einen Liebhaber.

Wenn auch das nicht zum Erfolg führt, dann empfehle ich geduldiges Abwarten, die meisten Veränderungen passieren von ganz allein durch bloßen Zeitablauf oder Veränderung der Lebensumstände. 

Wenn Sie nicht so lange warten mögen, empfehle ich Ihnen mal einen Termin bei einen guten Sexualtherapeuten wahrzunehmen.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Dienstag, 22. Mai 2007 14:27

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Penis

 

Hallo Herr Thiel,

ich bin eigentlich so zufrieden mit meinem Glied.

Ich habe nur Fragen. Ist es normal, oder warum ist mein Penis im steifen Zustand nicht immer gleich lang? Ab und zu beträgt die Länge ca. 16 - 16,5 cm, ab und zu aber auch knapp 18 cm. Meine Freundin freut sich drüber, ist ja klar. Außerdem finde ich habe ich ab und zu zu viel Ausdauer. Bei meinem ersten Mal bin ich gar nicht gekommen, obwohl ich mich drauf konzentriert habe. Ich dachte Männer spritzen immer gleich ab. Oder kommen im Schnitt nach 5-10 Minuten, das kenne ich nicht. Ich könnte Stunden am Stück Sex haben, hatte schon öfter 3-5 Stunden am Stück mit meiner Freundin und komme nur einmal, ich kann es ewig herauszögern. Meiner Freundin tut es dann manchmal schon weh und sie ist total fertig. Ich könnte den ganzen Tag Sex haben, ist das normal?

Mein Penis hat im steifen Zustand einen Umfang von gut 15 cm. Meine Frage dazu ist das ehr etwas größer oder Durchschnitt? Aber nicht antworten das sie das nicht sagen können. Fast alle Frauen mit denen ich geschlafen habe oder anderen Sex hatte meinten er wäre ziemlich dick. Ich bekomme keine normalen Kondome richtig über meinen Penis, der Ring lässt sich nicht bis ganz hinter rollen und es tut auch etwas weh, er wird quasi abgeschnürt.

Danke für Ihre Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 

Hallo ... ,

dass der erigierte Penis nicht immer gleich lang ist, ist normal, denn das Gewebe und auch die Stauung des Blutes variiert je nach Situation.

Sie schreiben:

"Bei meinem ersten Mal bin ich gar nicht gekommen, obwohl ich mich drauf konzentriert habe."

Möglicherweise haben Sie sich hier ein wenig zu viel konzentriert, so wie in der Geschichte vom Hornberger Schießen, wo man nach einer Überlieferung den Herzog auf der einen Seite der Stadt erwartete und ihn mit eifrigen Kanonenschießen zu begrüßen glaubte. Allerdings kam der Herzog gar nicht, sondern nur sein Gefolge und so ist die Sache dann ausgegangen, wie das inzwischen sprichwörtlich gewordene Hornberger Schießen.

 

Sie schreiben weiter.

"Ich dachte Männer spritzen immer gleich ab. Oder kommen im Schnitt nach 5-10 Minuten, das kenne ich nicht. Ich könnte Stunden am Stück Sex haben, hatte schon öfter 3-5 Stunden am Stück mit meiner Freundin und komme nur einmal, ich kann es ewig herauszögern. Meiner Freundin tut es dann manchmal schon weh und sie ist total fertig. Ich könnte den ganzen Tag Sex haben, ist das normal?"

Wie Sie sehen, geht es so oder so oder wie es Bertolt Brecht in der Dreigroschenoper sagt hat: Es geht auch anders, doch so geht es auch.

Wenn Sie Ihre Freundin nicht völlig aufreiben wollen, dann wäre es ganz gut, wenn Sie vielleicht schon nach einer halben Stunde ejakulieren würden. Ihre Freundin mag in der Zeit auch einen Orgasmus haben oder wenn Sie mag auch mehr. Wenn Sie damit unzufrieden sind, dass Ihre Partnerin nicht mehrere Stunden durchhält, dann müssten Sie noch eine zweite Frau hinzubitten. Die beiden Frauen könnten sich dann im Stundentakt abwechseln. Voraussetzung wäre aber sicher, dass sich beide Frauen mögen oder wenigstens tolerieren.

Ob 15 Zentimeter Penisumfang viel oder wenig ist, kann ich nicht sagen, da ich bisher keine repräsentativen Messungen erigierter Penisse vorgenommen habe. Aber vielleicht biete ich das ja mal als Dienstleistung an, pro Messung würde ich dann vielleicht 20 Euro nehmen, das ist zwar recht teuer, aber schließlich handelt es sich ja hier um eine sehr intime Dienstleistung, die auch nicht jedermanns Sache ist.

 

 

Wenn das Kondom drückt, dann kaufen Sie sich einfach extragroße Kondome, die Sie in spezialisierten Läden bekommen.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Donnerstag, 17. Mai 2007 16:44

An: info@maennerberatung.de

Betreff:

 

Ich habe häufig ejakultionen während ich schlafe. Dies auch wenn ich noch am

Vorabend masturbiert hab. Was kann ich dagegen tun? Ich bin 19 Jahre alt und

hatte schon mehrmals Sex.

Danke

 

 

 

Hallo ... ,

offenbar ist "mehrmals Sex" zu wenig. Möglicherweise würde häufigerer Sex dazu führen, dass Sie während des Schlafes weniger ejakulieren.

Sie könnten es aber auch genießen, solche lustvollen Träume zu haben. Die Bettwäsche und die Schlafanzughose kann man ja auch waschen.

 

Wenn Sie das aber dennoch stören sollte, dann empfehle ich Ihnen eine Traumanalyse. Über eine Analyse Ihrer Träume kann man möglicherweise herausfinden, mit welchen Themen und offenen Fragen Sie sich beschäftigen und in welchem Zusammenhang diese zu einer Ejakulation während des Schlafes führen. Es wäre dann möglich, dass sie sich den so erkannten Themen am Tage zuwenden und dann auch die nächtlichen Ejakulationen nachlassen.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Montag, 23. April 2007 21:46

An: info@maennerberatung.de

Betreff: eine frage

 

Hallo, ich masturbiere mehrmals die Woche, meisten zu einem Porno und ich habe das Gefühl, dass ich immer recht früh komme ( unter einer Minute ).

Jetzt würde ich gerne wissen ob ich beim Sex auch so früh kommen werde, oder ist es normal das man bei der masturbation früher kommt?

Würde mich über eine Antwort freuen...

 

 

 

 

Hallo ... ,

beim Sex mit einer Partnerin oder Partner können Sie kommen, wann immer Sie oder Ihre Partnerin wollen. Dem einen oder anderen Mann fällt es leicht, sich den rechten Zeitpunkt auszusuchen, dem anderen schwerer. Manche Männer können das gar nicht steuern und sie kommen zu einer sogenannten vorzeitigen Ejakulation, auch Ejaculatio praecox oder vorzeitiger Samenerguß genannt. Aber auch diese Männer haben gute Chancen, zu lernen, erst dann zur Ejakulation zu kommen, wenn sie es auch wollen. Dabei ist ein gutes Zusammenspiel mit der Partnerin sehr hilfreich, wenn nicht sogar Voraussetzung dafür.

Viel Spaß beim Ausprobieren.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Donnerstag, 29. März 2007 10:09

An: info@maennerberatung.de

Betreff: probleme über probleme

 

Sehr geehrter Herr Thiel!

Mein Name ist ... , ich bin 18 Jahre alt und habe vor wenigen Tagen zum ersten Mal mit einer Frau Geschlechtsverkehr gehabt. Mein Gefühl sagt mir, dass sie eigentlich recht zufrieden war, allerdings ist der Orgasmus mit Sicherheit bei uns beiden ausgeblieben. Es war mir auch nicht möglich, zu ejakulieren, einen "Höhepunkt" zu erreichen und Befriedigung zu erlangen. Ganz im Gegenteil, jetzt bin ich frustriert und habe Angst davor, dass es beim nächsten Mal "wieder nicht klappt", da ich diese Frau liebe und sie nicht verlieren möchte. Allerdings regt sich in mir auch die Befürchtung, die Angst könnte den Druck noch steigern, und totales Versagen auslösen. (So geschehen bei unserem zweiten Versuch, bei dem die Zeit des Verkehrs deutlich beschränkter war...) Kann ein körperliches Problem vorliegen/Lohnt sich der Besuch beim Urologen? Oder ist erneut, wie so oft, alles mit dem ominösen "Streß" zu begründen, kann ich nichts tun, außer abwarten und neu versuchen, solange, bis ich gar keine Lust mehr verspüre, weil der Druck stetig wächst und ich einfach nicht komme?

Ich wäre Ihnen für eine Antwort außerordentlich dankbar,

Mit freundlichen Grüßen 

 

 

 

 

 

Hallo Herr ...,

 

Sie fragen: Lohnt sich der Besuch beim Urologen?

 

Natürlich lohnt sich der Besuch bei einem Urologen. Allerdings nicht für Sie, sondern nur für den Urologen. Dieser kann dann Punkte bei der Krankenkasse in bares Geld umtauschen. Mit dem so gewonnenen Geld kann der Urologe einkaufen oder Dienstleistungen in Anspruch nehmen. Vielleicht sind Sie Handwerker oder Verkäufer und so kommt das von Ihnen an die Krankenkasse gezahlte Geld wieder zu Ihnen zurück. Freilich verringert um die Kosten des Verwaltungsapparates der Krankenkasse und die Mehrwertsteuer von 19 Prozent, die der Staat zwischenzeitlich abgeschöpft hat.

 

Ansonsten empfehle ich Ihnen hier Gelassenheit. Die Ursache von 90 Prozent aller Fälle sogenannter erektiler Dysfunktionen oder ausbleibendem Orgasmus ist fehlende Gelassenheit. Wenn Sie diese bis zu Ihrem 30. Geburtstag nicht gelernt haben, dann empfehle ich Ihnen einen Psychotherapeuten /Sexualtherapeuten aufzusuchen und der sein Handwerk so gut versteht, innerhalb von maximal 10 Sitzungen Ihr Problem der Vergangenheit angehören zu lassen.

Wenn Sie sich bis dahin noch an mich erinnern, dann können Sie auch gerne einen Ersttermin bei mir ausmachen.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Montag, 26. März 2007 19:41

An: info@maennerberatung.de

Betreff: problem

 

Ich bekomme beim Verkehr mit meiner Partnerin keinen Samenerguß das ist auch bei anderen Frauen mit denen ich Verkehr hatte der Fall.

woran kann das liegen? Das deprimiert auf die Dauer.

 

 

 

 

 

Hallo Herr ... ,

wenn Sie bei einer Masturbation ejakulieren können, dann liegt keine organische Ursache vor, sondern eine psychische.

In dem Fall könnte zur Erlangung der Ejakulations,- bzw. Orgasmusfähigkeit eine gute Psychotherapie oder Sexualtherapie hilfreich sein.

...

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: 

Gesendet: Sonntag, 18. März 2007 08:59

An: info@maennerberatung.de

Betreff: wenig Sperma

 

Hallo,

wenn ich ejakuliere kommt oft nur ein kleiner Tropfen Sperma bis an die

Spitze der Eichel, dieses Sperma schießt dann nicht heraus sondern kommt nur langsam und nachher spüre ich ein leichtes ziehen in den Hoden

im voraus danke

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: Männerberatung [mailto:info@maennerberatung.de]

Gesendet: Sonntag, 18. März 2007 19:09

An: ...

Betreff: AW: wenig Sperma

 

 

Hallo Herr ...,

 

Wofür bedanken Sie sich denn?

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Montag, 19. März 2007 07:58

An: Männerberatung

Betreff: Re: wenig Sperma

 

Ob das normal ist bzw. was ich dagegen tun kann

 

 

 

 

 

 

Hallo Herr ...,

 

ob das normal ist, weiß ich nicht, da ich nicht weiß, was normal ist.

 

Ob Sie "was dagegen tun" können? Sicher können Sie was "dagegen" tun, in dem Sie einfach nicht masturbieren und auch keinen Geschlechtsverkehr ausüben, dann können die von ihnen geschilderten Beobachtungen nicht mehr vorkommen.

 

 

Manche Männer meinen, sie müssten beim Masturbieren mit ihrem Sperma umherspritzen. Wozu soll das aber gut sein, außer dass man hinterher das Laken tauschen muss oder das herumgespritzte Sperma von der Partnerin oder vom Küchentisch abwischen muss.

 

Seien Sie froh, dass es bei Ihnen so sauber zu geht, das erspart eine Menge Arbeit.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Montag, 26. Februar 2007 13:21

An: info@maennerberatung.de

Betreff:

 

Guten Tag,

stimmt es, dass das Ejakulatvolumen im Alter stark abnimmt? Beziehungsweise der Ausstoß des Ejakulats stark zurück geht? M.a.W., früher waren es deutliche Mengen, die weit hinausgeschleudert wurden, während heute nur noch einzelne Tropfen hervorquellen?

Besten Dank für Ihren Rat.

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 

 

Hallo Herr ... ,

mit dem Alter kann sich einiges verändern, bei dem einen früher und bei dem anderen später. Bei manchen Männern ändert sich in der von Ihnen beschriebenen Hinsicht kaum etwas und sie ejakulieren noch im hohen Alter grad als wenn Sie 30 wären.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Dienstag, 20. Februar 2007 22:03

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Keine Ejakulation

 

Hallo,

ich habe seit relativ langer Zeit keine Ejakulation mehr beim Sex mit meiner Partnerin. Ich habe Ihre möglichen Ursachen im Internet gelesen und denke, daß der Streß das Ganze naht kommt; denn ich bin beruflich wirklich sehr sehr angespannt und habe auch des öfteren nicht mal genug Schlaf. Doch dies war aber schon seit sehr lange immer so und trotzdem konnte ich beim Sex eine Ejakulation haben. Am Anfang mit meiner Ex-Frau war es eher, daß ich zu schnell kam. Kurz nach unserer Trennung war ich mit meiner jetzigen Freundin zusammen und wir hatten damals einen wunderbaren Sexleben immer gehabt. Irgendwann dann ging es los. Manchmal geht es im Moment soweit, daß ich sogar große Probleme habe, eine Erregung hinzubekommen. Auch wenn, werde ich für mein Empfinden nicht "steif" genug. Und wenn, dann dauert es nur sehr kurz und ich bekomme sehr schnell, nachdem ich sie eingedrungen bin, den Eindruck eines Orgasmus. Das Gefühl hält aber nicht lange und ich bekomme auch keine Ejakulation. Ich habe daraufhin das "Wichsen" intensiviert. Doch auch hier halten die Probleme an; ich bekomme einfach keine Ejakulation. Doch ich denke sogar, ich steigere mich da in etwas hinein und kann es aber im Moment nicht halten und nicht zurücknehmen. Ich war schon mal beim Arzt und seine Diagnose war am Ende: meine Werte sind in Ordnung; der Stress ist das Problem; ich sollte Urlaub für mindestens zwei Wochen buchen. Doch momentan geht es wirklich nicht. Ich frage mich nur, ob ich doch nicht Gefahr laufe, irgendwann gar nicht mehr zu können. Ich bin 35 Jahre alt und möchte doch noch denken in 2, 3, 4 Jahren ein Kind mit meiner Partnerin zu bekommen. Also Frage: Wie bekomme ich wieder die Steife, die etwas länger anhält und dazu eine Ejakulation.

Ich hoffe sehr, Sie melden sich bei mir.

Mit freundlichen Grüßen 

...

 

 

 

 

 

 

Hallo Herr ...,

 

der Krug geht so lange zu Wasser, bis er bricht, heißt es in einer Volksweisheit. Das scheint bei Ihnen zuzutreffen. Der Körper verträgt eine ganze Menge Stress, aber irgendwann ist es ihm auch mal zuviel und er streikt. Das ist auch gut so, denn der Körper schützt sich damit vor einem Zusammenbruch lebenswichtiger Körperfunktionen.

 

Wenn Sie im Moment keine Möglichkeit haben, den Stress abzustellen, dass kann ja auch einmal sein, so z.B. wenn Sie bei der Feuerwehr arbeiten und die anderen Kollegen alle krank sind und nur noch Sie und zwei andere Kollegen die Brandbekämpfung im Landkreis übernehmen können, dann gibt es in der Zeit natürlich auch keinen guten Sex.

Sobald aber der Stress vorbei ist, in ein paar Tagen, Wochen oder Monaten erholt sich Ihr Körper und Ihre Psyche auch wieder, das wird dann eine gute Zeit für guten Sex sein. Doch bis dahin heißt es Abstand nehmen, von dem Gedanken schon jetzt guten Sex zu haben. Alles gleichzeitig geht nun mal nicht.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Mittwoch, 14. Februar 2007 22:06

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Ejakulation und Lusttropfen

 

Hallo,

Ich habe da mal eine Frage: Ist es normal, dass sich eine Flüssigkeit (ich gehe mal von Lusttropfen aus) beim Onanieren erst nach der Ejakulation zeigen? Meistens kommen sie dann, wenn ich mich bewege.

Und noch eine zweite Frage: Ist es auch normal, dass bei mir das Sperma nicht "rausspritzt" sondern eher raustropft?

Und gibt es da auch einen Unterschied, wenn ich mehrere Tage zwischen dem Onanieren warte?

Danke schon im Voraus

 

 

Hallo Herr ...,

 

das ist beides nicht ungewöhnlich.

 

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Dienstag, 13. Februar 2007 18:49

An: info@maennerberatung.de

Betreff: frage

 

Hy!

Ich bin 13 Jahre und ein paar Monate alt und total frustriert!

Alle meine Freunde erzählen mir von ihrem "ersten Samenerguss". Und bei mir will es nicht!

Ich wollt fragen ob das normal ist!

Danke, ...

 

 

 

 

Hallo ... ,

 

ich finde es normal, wenn Deine Freunde von ihrem "erstem Samenerguss" reden. Das ist ja nichts anstößiges, meine ich.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Montag, 12. Februar 2007 19:54

An: info@maennerberatung.de

Betreff: noch nie eine tägliche Ejakulation

 

Ingelheim, den 12. Februar 2007

Guten Tag,

Mein Name ist ... , ich bin 28 Jahre alt und hatte tagsüber noch nie einen Samenerguss. Ejakulationen hatte ich bisher nur Nachts (im Schlaf). Welche organischen oder psychosoziale Ursachen können dafür verantwortlich gemacht werden?

Um mein Anliegen zur vervollständigen, muss ich hinzufügen, dass ich auch noch nie eine Freundin hatte und auch nie Geschlechtsverkehr. Ausserdem leide ich seit meiner Kindheit unter "ADS" und seit ein paar Jahren unter einer "emotional instabilen Persönlichkeitsstörung vom Borderline Typ" die mit einer Störung der "Sexualpräferenz einhergeht. Leider konnte bisher kein Arzt oder Psychotherapeut mir helfen.

Vielen Dank

..

 

 

 

 

 

Hallo Herr ... ,

wieso sollten Sie denn tagsüber eine Ejakulation haben? Wozu soll das gut sein? Ich kenne keinen Mann, der tagsüber Ejakulationen hat, es sei denn er masturbiert oder hat Geschlechtsverkehr.

 

Sie scheinen mir in dieser Hinsicht völlig gesund zu sein. Von daher ist der Besuch eines Arztes ja reine Geldabzockerei der Ärzte und Psychotherapeuten.

 

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Montag, 5. Februar 2007 02:01

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Austritt von Flüssigkeit...

 

Hallo!

Ich habe das Problem, dass ca. 5 min nach einer Ejakulation aus meinem Penis so eine Art schleimige Flüssigkeit austritt.... ist das normal???

Außerdem würde ich mir gerne irgendwie zu mehr Umfang bei meinem Penis verschaffen... er ist nämlich soooo klein, dass er nicht einmal in ein Standard Kondom passt....

Bitte um Hilfe!

 

 

 

 

Hallo ... ,

den Umfang Ihres Penis können Sie nicht vergrößern. Wenn das anders wäre, dann könnten sich die Leute auch sonstwie modellieren lassen. Aber das klappt eben nicht.

 

Ich denke, dass das Sekret, dass Sie als "schleimige Flüssigkeit" bezeichnen, wohl eher harmloser Natur ist. Wenn Sie keine Schmerzen oder andere Auffälligkeiten haben, würde ich mich da nicht beunruhigen.

Wenn Sie dennoch unruhig sind, einfach mal einen Urologen konsultieren.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Sonntag, 28. Januar 2007 11:47

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Anfrage

 

hallo,

mir stellt sich die frage, ob es gesundheitsschädigend sein kann längere zeit keine ejakulation zu bekommen. ich meine, kann sich irgendwas entzünden oder irgendwie anschwellen, da mir schon die leiste schmerzt.

normalerweise ejakuliert man ja alle 1-3 tage und nun sind schon ca. 4 Wochen vergangen.

hmm.

vielleicht wissen sie ja, ob man regelmäßig einfach mal samen "ablassen" sollte, um etwaige probleme zu verhindern.

Vielen Dank für Ihre Bemühungen

Bis denn

--

 

 

 

 

 

 

Hallo ...,

wenn Ihnen die Leiste schmerzt, wird das sicher nichts damit zu tun haben, ob sie ejakulieren oder nicht.

Warum sollte Enthaltsamkeit gesundheitsschädigend sein. Meinen Sie etwa der Papst masturbiert alle drei Tage? Da kennen Sie unseren Papst Benedikt XVI., ehemals Kardinal Joseph Ratzinger aber schlecht. Der gute Mann masturbiert sicher nie und hat auch keinen Geschlechtsverkehr mit Frauen oder Männern - weil ihm das untersagt ist - und erfreut sich dennoch bester Gesundheit und eines respektablen Alters.

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von:...

Gesendet: Freitag, 19. Januar 2007 21:31

An: info@maennerberatung.de

Betreff:

 

Hallo,

 

Bei mir ist der Samenerguß zu schwach (ohne Druck) was stimmt da nicht .

 

Danke

 

 

 

 

Hallo ...

warum soll da was nicht stimmen. Wenn Sie den Wasserhahn nur ein wenig aufdrehen, fließt ja das Wasser auch nicht so schnell heraus. Wenn man genügend Zeit hat, braucht das einen auch nicht zu stören, dann dauert es eben ein wenig Länger bis der Wassereimer voll ist.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Montag, 1. Januar 2007 19:59

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Erguss im Slip

 

 

 

Hallo.

Ich habe ein Problem mit meiner Errektion.

Wenn ich mit einer Frau zusammen bin und wir uns nur streicheln, bekomme ich bereits einen Erguss, welcher dann in meiner Unterwäsche landet.

Das ist für mich ein riesen Problem, da ich dadurch sehr beklemmt bin.

Beim Sex selbst komme ich sehr spät, was dagegen prima ist, doch was nützt mir das wenn ich vorher meine Unterwäsche eingesaut habe.

Ich habe noch nie wo anderst von diesem Problem gehört.

Können sie mir helfen?

Es mir vorher selbst zu machen, nützt genauso wenig wie sich abzulenken.

Ich kann es nicht verhindern und bin sehr genervt.

Bitte um Hilfe, ...

 

 

 

 

 

Hallo ... ,

mit Ihrer Erektion haben Sie wohl keine Probleme, eher mit der Steuerung der Ejakulation. Einmal kommt sie zu früh und einmal sehr spät.

Sei haben offenbar noch nicht die ideale Partnerin gefunden, bei der solche Probleme nicht auftreten. Ich denke, Sie müssen da noch nach der richtigen suchen, bei der Sie sich nicht so unter Stress fühlen.

 

 

Bis dahin ein kleiner Tipp:

Sie sauen Ihre Unterwäsche nicht mit Sperma ein, genau so wenig, wie Sie die Vagina Ihrer Partnerin einsauen, wenn Sie Ihr Sperma in sie hinein ejakulieren. Stellen Sie sich einfach vor, dass Sperma eine höchst wertvolle Suspension ist. Noch wertvoller als Trinkjogurt oder Schlagsahne aus der Sprühdose.

Wenn nun doch etwas von dem schönen Trinkjogurt auf Ihre Unterhose spritzt ist das auch kein Problem, denn Sie haben noch eine Ersatzunterhose mit. Sie bitten die Partnerin um ein paar Sekunden Zeit, in der Sie Ihre Unterhose wechseln und wenn Sie mögen auch noch Ihren Penis kurz unter den Wasserhahn halten um das restliche Sperma abzuwaschen. Und schon kann es wieder weitergehen.

Wenn Sie danach nicht gleich wieder zu einer neuen Ejakulation kommen, ist das kein Wunder, denn die wenigsten Männer können innerhalb von wenigen Minuten zwei Ejakulationen hintereinander haben.

 

Viel Spaß

 

 

Peter Thiel

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Freitag, 5. Januar 2007 23:13

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Re: AW: Erguss im Slip

 

 

Hallo und vielen Dank für die Tipps.

Werde versuchen die psychologischen Tipps anzuwenden.

Das mit der Unterhose wechseln wird schwierig.

z.B. Wenn wir auf einer Party sind und nur so etwas rum machen.

Ich habe das Problem dann ziemlich schnell, möchte doch aber auch in der Öffentlichkeit die Frau gern haben. -bekleidet versteht sich. Kann da schlecht mit ner Plastiktüte rum rennen in der mein Ersatzslip drin ist.

Bekomme ich das Problem nicht anders und absolut weg.

Da macht Kuscheln echt kein Spaß.

Die richtige Frau? Das kann noch Jahrzehnte dauern...

Danke erstmal für die rasche Antwort.

Über 1,2 weitere Tipps würde ich mich freuen.

- KENNT MAN MEIN PROBLEM EIGENTLICH ALLGEMEIN, ODER BIN ICH DER EINZIGE MIT

SO ETWAS UNLOGISCHEN -?

help !

 

 

 

 

 

 

 

Hallo ... ,

ich glaube es ist eher selten, dass Männer so schnell "explodieren". Bei jüngeren kann das aber häufiger sein, weil hier die relative Unerfahrenheit oder vorherige ähnliche Erlebnisse einen relativ stabilen Regelkreis aufbauen können, der sich selbst bestätigt und stabilisiert,

 

Wenn Ihrer Partnerin das wichtig wäre, zu ändern, dann könnten Sie beide zu einem guten Paartherapeuten gehen, wo sich das Problem nach meinem Dafürhalten schnell auflösen dürfte.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 


 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Samstag, 30. Dezember 2006 10:33

An: info@maennerberatung.de

Betreff: frage

 

 

Liebes Berater team !!

Ich habe eine Frage : Ab wie viel Jahren Bekommt man seinen 1. Samenerguss??

Vielen DAnk im Vorraus

Viele grüße an alle die diese seite besuchen :)

 

 

 

 

 

Hallo ...,

ein Großteil der Jungen hat zwischen dem elften und dem fünfzehnten Lebensjahr seine erste Ejakulation (auch als Samenerguss bezeichnet). Die Ejakulation kann spontan passieren, meist im Schlaf oder auch durch Selbstbefriedigung (Masturbation) ausgelöst werden.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Montag, 25. Dezember 2006 15:59

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Ejakultion - Probleme nach längerer Pause

 

Hallo,

ich habe ihre Seite im Internet gefunden und habe mir gedacht, dass sie mir vielleicht bei meinem Problem helfen können.

Wie im Betreff schon angedeutet geht es um das Problem, dass die Samenflüssigkeit, also das Ejakulat, nach längerer Pause dickflüssig ist und nicht mehr "normal" aus dem Samenleiter geschossen wird, sondern mehr oder weniger herausquillt.

Was kann ich dagegen tun bzw. was hat das für eine Ursache ?

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

Danke

--

 

 

 

 

 

Hallo ...,

 

Sie müssen unterscheiden, ob ein relativ dickflüssiges Sperma ejakuliert wird oder ob die Ejakulation selber nur durch eine geringe Muskelkontraktion bewirkt wird.

Ich vermute, dass letzteres bei Ihnen der Fall ist, Sie also kein dickflüssiges Ejakulat haben, sondern wie gesagt, die für die Ejakulation zuständige Muskelkontraktionen recht gering sind.

 

Woran das liegen kann, kann ich natürlich auf Grund einer Mail nicht beurteilen. Vielleicht liegt es bei Ihnen an einer gewissen Lustlosigkeit. Wenn dem so wäre, können Sie das entweder akzeptieren oder Sie überlegen, wie Sie wieder mehr Lust bekommen können. Vielleicht weniger masturbieren und dafür mehr spannenden Sex mit einer Frau?

 

Viel Spaß beim ausprobieren.

 

 

Peter Thiel

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Mittwoch, 27. Dezember 2006 20:21

An: Männerberatung

Betreff: Re: Ejakulation - Probleme nach längerer Pause

 

Danke erst einmal für ihre Mühe, dass sie mir zurück geschrieben haben.

Ich habe festgestellt, dass bei täglicher Masturbation dieses Problem nicht auftritt, nur wenn man eine längere Pause einhält. Also geh ich davon aus, dass die Muskelkontraktion an sich einwandfrei funktioniert.

Das Ejakulat ist dann aber nach längerer Pause sehr dickflüssig, ich sag jetzt mal unregelmäßig (also so eine Art dickere Fäden im Ejakulat) und "schleimig", also auch sehr zähflüssig.

Ich hab keine Ahnung, woran das liegt, und da ich auch noch relativ jung bin (18 Jahre), weiß ich nicht, ob das "normal" ist, da ja bei regelmäßigen Masturbieren keine Probleme auftreten. Es beunruhigt mich einfach nur.

Danke noch einmal für ihre Hilfe

...

PS: ich hatte noch nie Sex mit einer Frau (wenn ihn das bei der Beurteilung meines Problems weiterhelfen sollte)

Außerdem wünsch ich Ihnen noch einen guten Rutsch :)

 

 

 

 

 

 

Hallo ...,

 

 

Sie schreiben: "Also geh ich davon aus, dass die Muskelkontraktion an sich einwandfrei funktioniert."

Das kann ja durchaus sein, was jedoch nicht heißt, dass diese immer in gleicher Weise funktionieren muss. Sie haben ja auch nicht jeden Tag die selbe Stimmung und es ist auch nicht jeden Tag das gleiche Wetter. Deswegen muss ja auch nichts falsch an ihnen oder dem Wetter sein. Es ist eben ein ständiges auf und ab.

Wenn Sie Ihre Beunruhigung trotz der allgemein anerkannten Normalität ständig wechselnden Wetters nicht loswerden, dann gehen Sie einfach mal zu einem Urologen. Der prüft das dann ab und wenn er nichts findet - wovon ich mal ausgehe - können Sie sich zumindest sagen, dass Sie ausreichend Konsultationen genommen haben, um Ihre Beunruhigung zu zerstreuen.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: 

Gesendet: Donnerstag, 14. Dezember 2006 15:10

An: info@maennerberatung.de

Betreff: vorzeitige ejakulation

 

Hallo

Ich heiße ... und bin 18 Jahre alt.

Ich habe das Problem, dass ich beim Geschlechtsverkehr zu schnell komme, ich danach (durch meine größe) mein freundin aber meistens trotzdem noch befriedigen kann! Ich komme auch sehr schnell, wenn sie mich oral befriedigt, oder mir "einen runterholt", also kann es eigentlich nicht an ihr bzw. daran liegen , dass sie nicht entspannt ist. Ich denke einfach, dass ich zu sensibel bin und würde die Ejakulation gern kontrollieren können!

Mir ist jedoch aufgefallen, dass wenn ich etwas am selben Tag oder am Abend davor (sex am morgen) getrunken habe, kann ich viel länger!

Ich habe mein freundin durch einen one-night-stand kennengelernt, komischerweise bin ich da garnicht gekommen und sie war total begeistert.

Ich muss auch dazu sagen das sie erst meine 2. Sexualpartnerin ist.

Vielleicht könnt ihr mir ja bei der Lsung meines Poblems helfen und mir ein paar Tpps geben!?würde mich sehr freuen!

 

Viel Grüße und schonmal Vielen Dank im vorraus!!!

...

 

 

 

 

 

Hallo ... ,

wenn es nicht an ihr liegt, dann vielleicht an Ihnen. Es kann gut sein, dass Sie zu aufgeregt sind. Wenn das so wäre, heißt die Lösung daher, dass Sie ruhig bleiben. Da dass oft für den betreffenden leichter gesagt als getan ist, so kann man sich mit übergangsweise mit einem Trick behelfen:

Masturbieren Sie vor dem Geschlechtsverkehr bis zur Ejakulation. Sie haben dann sozusagen Ihre "Munition" verschossen und werden in der Regel kurz danach nicht sofort eine zweite Ejakulation haben, so dass Sie in Ruhe den Geschlechtsverkehr genießen können ohne dabei zu ejakulieren. Allmählich baut sich dann wieder eine neue sexuelle Spannung auf, so dass Sie etwas später dann wieder zum Orgasmus / Ejakulation kommen können.

Für die Verhütung sorgen Sie hoffentlich bei alledem, denn mit 18 Jahren ist es ja noch etwas früh für eine Vaterschaft.

 

 

Viel Spaß beim ausprobieren.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Sonntag, 3. Dezember 2006 20:36

An: info@maennerberatung.de

Betreff: zu schnelle Erektion

 

Hallo Herr Thiel,

was kann ich machen um beim Sex nicht so schnell zu kommen?

(Erektion schon nach 1-2min wenn ich in der Vagina drin bin)

Vielen Dank im Voraus! (bin 19 Jahre)

 

 

 

 

Hallo Herr ..., 

 

Kennen Sie den?

 

Atemlos läuft ein Mann durch New York und rempelt einen Jazzmusiker an: Verzeihung ich hab's eilig. Wie komme ich am schnellsten in die Carnegie Hall?"

"Üben, mein Bester. Viel üben!"

 

 

Nicht anders bei Ihnen. Sie sind 19 Jahre und da ist es kein Wunder, wenn bei Ihnen und Ihrer sicher auch eher jungen Partnerin die Post etwas schnell abgeht.

Also: Üben, üben, üben.

 

Aber ohne zu verkrampfen, sondern mit einer gewissen Leichtigkeit.

 

Viel Spaß

 

 

 

Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Donnerstag, 26. Oktober 2006 00:12

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Ejakulation

 

Sehr geehrter Herr Thiel,

ich habe ein Problem und zwar bin ich 15 3/4 Jahre alt und hatte noch keinen Samenerguss nach vielen Internetseiten müsste der erste Samenerguss zwischen dem 11. und 16. Lebensjahr kommen. Ich habe jetzt Angst das ich irgendeine Krankheit habe. Ich habe zwar schon ornaniert jedoch kommt dann entweder nichts oder beim Orgasmus etwas durchsichtige Flüssigkeit die jedoch auch etwas klebrig ist. Bitte um schnelle Antwort. Danke schon im Vorraus

 

 

 

 

 

Hallo... ,

vielleicht lassen Sie sich mal einen Termin bei einem Urologen geben, der dann die Sache medizinisch abklären kann.

Möglicherweise funktioniert die Produktion des Sekretes, aus dem das Sperma überwiegend besteht noch nicht so richtig.

Vielleicht liegt eine retrograde Ejakulation vor, bei der das Sperma auf Grund eines fehlenden Verschlusses des Blasenausganges beim Orgasmus direkt in die Harnblase gelangt.

Oder es liegt eine Blockierung an der Prostata vor - oder oder oder.

 

Möglicherweise ist es aber auf Grund der körperlichen Entwicklung auch noch nicht so weit bei Ihnen und es stellt sich nach einiger Zeit von allein ein.

 

Genaueres wird Ihnen sicher der Arzt sagen können.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Montag, 23. Oktober 2006 12:19

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Ejakulat

 

 

 

 

Hallo,

 

es würde mich interessieren, ob durch Ejakulat eine Übertragung von Krebszellen auf die Partnerin möglich ist, wenn bei mir Prostatakrebs vorliegt?

Danke im Voraus für Ihre Information.

 

...

 

 

 

 

 

Hallo Herr ... ,

ich gehe mal davon aus, dass eine Übertragung von Krebszellen durch Geschlechtsverkehr nicht möglich ist. Krebs ist ja nicht ansteckend, sonst dürften an Krebs Erkrankte ja auch nicht mehr küssen.

Bitte fragen Sie deswegen trotzdem noch einmal bei ihrem behandelnden Arzt nach.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: 

Gesendet: Donnerstag, 21. September 2006 02:10

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Ejakulation

 

Lieber Herr Thiel,

hätte nie gedacht, dass ich irgendwann einmal zu diesem Thema eine Männerberatungs-Stelle konsultieren würde. Und eigentlich habe ich auch jetzt etwas Hemmungen damit, weil mein Anliegen gegenüber ernsten Problemen, die bei Ihnen behandelt werden, etwas profan wirken mag.

Aber seit kurzem hat sich das Thema Ejakulation tatsächlich bei mir zu einem "Problem" entwickelt.

Und zwar möchte ich wissen, was die Ursache dafür ist, wenn beim Mann bei der Ejakulation das Sperma nicht herausgeschleudert wird, sondern stattdessen eher herausfließt.

Nach einem schweren Unfall vor 8 Jahren, infolge dessen ich einen Katheter (Schlauch in Harnröhre eingeführt) bekam, ist das nämlich bei mir der Fall. Es hatte sich eine massive Entzündung in der Harnröhre gebildet, die mehrere Wochen mit Medikamenten behandelt werden musste. Außerdem hatte der Urologe damals die Harnröhre durchstechen müssen, um mir das problemlose Wasserlassen wieder zu ermöglichen.

Die Ejakulatsmenge ist m. E. völlig normal, nur die Geschwindigkeit des Herausschleuderns nicht. Hatte eigentlich auch nie ein Problem damit, aber seit einigen Monaten bin ich in einer neuen festen Beziehung, die auf bestimmte Praktiken steht, bei denen das Herausschleudern schon von Vorteil wäre.

Zwar stimmt ( bis jetzt) ansonsten alles zwischen uns, aber ich würde ihr gerne diesbezüglich "mehr entgegenkommen".

Daher wollte ich von Ihnen wissen, ob man die Geschwindigkeit (Druck) beim Ejakulieren irgendwie beeinflussen kann.

Ich bin 35 Jahre alt, Gelegenheitsraucher, trinke keinen Alkohol, treibe regelmäßig Sport, habe zudem vor acht Jahren eine gesunde, hübsche Tochter in die Welt gesetzt und bin im Grunde recht zufrieden mit meinem Leben und meinem Körper. Ich glaube auch nicht, dass meine Partnerin daraus einen Trennungsgrund machen würde, nur wenn sich etwas bezüglich des Themas in irgend einer Form beeinflussen ließe, hätte sie bestimmt auch nichts dagegen.

Für Ihre Antwort bedanke ich mich im Voraus

Beste Grüße

...

 

 

 

 

 

 

Hallo ... ,

die Ejakulation kommt auf Grund unwillkürlicher Muskelbewegungen zustande. Daher kann man auch nicht im klassischen Sinne seine Ejakulationsfähigkeit trainieren, so wie das etwa ein Kugelstoßer oder Speerwerfer macht.

Wenn bei Ihnen keine funktionellen Gründe für die beschriebenen Symptome zu finden und gegebenenfalls zu beeinflussen sind (Abklärung durch einen Arzt), dann handelt es sich wahrscheinlich eher um eine psychisch bedingte Symptomatik, für die es die verschiedensten Gründe geben kann. Ein Arzt wäre in diesem Fall nicht der geeignete Ansprechpartner, sondern ein guter Sexualtherapeut.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Freitag, 25. August 2006 08:42

An: info@maennerberatung.de

Betreff: einmalige Frage wegen Spermaaustritt

 

 

 

Sehr geehrtes Männerberatungsteam,

ich war gestern mit zwei Freundinnen aus und wir kamen nach langem hin und her auf das Thema "wie gelangt das Sperma überhaupt aus dem Mann".

Da ich es selber nicht weiß (und die beiden auch nicht) nun meine Frage:

Wie genau gelangt das Sperma aus dem Mann? Passiert dies durch "Muskelarbeit"? Vielen Dank für Ihre Mühe!

Mit freundlichen Grüßen,

...

 

 

 

 

 

 

Hallo ... ,

mit steigender Erregung kommt der Mann in die sogenannte Plateauphase. In der Prostata vermischen sich die Spermien mit den Sekreten der Prostata und der Bläschendrüsen zum Sperma. Die Harnröhre wird unwillkürlich am unteren Rand der Prostata verschlossen, damit das Sperma nicht ausläuft. Dadurch entsteht gewissermaßen eine Art Druckkammer, die sich immer mehr mit Sperma füllt. Ab einem bestimmten Punkt ist die Prostata so prall gefüllt, dass ein unwillkürlicher Reflex ausgelöst wird. Innerhalb weniger Sekunden ziehen sich der Penis, die Harnröhre, die Samenleiter, die Bläschendrüsen, die Prostata und der After mehrmals zusammen. Durch das mehrmalige Zusammenziehen der Prostata kommt es zur Ejakulation, dabei entsteht in der Prostata ein Druck wie in einem Autoreifen (1,5 bis 1,7 atü). Das Sperma wird aus der Prostata herausgepresst, auf dem Weg durch die Harnröhre nach draußen, kann das Sperma eine Geschwindigkeit von 40 bis 50 Kilometer je Stunde erreichen. Die Geschwindigkeit ist entsprechend physikalischer Gesetzmäßigkeiten auch davon abhängig, wie weit sich die Harnröhre weiter. Bei einer relativ großen Weitung kann das Sperma also auch aus dem Penis herausquellen, bei einem geringen Durchmesser spritzt es mehr oder weniger Weit. Wie weit das Sperma spritzt hat an und für sich nichts damit zu tun, wie der Orgasmus vom Mann und der Frau erlebt wird. Im Liebesspiel kann es aber für den Mann auch ganz aufregend sein, außerhalb der Frau abzuspritzen und dies als sehr lustvoll zu erleben. Das ist ja auch eine beliebte Szene im Pornofilm.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: 

Gesendet: Mittwoch, 2. August 2006 08:27

An: info@maennerberatung.de

Betreff: frage !

 

hallo ich heiße ... und bin 28 jahre alt !

mein problem ist das ich immer einen vorzeitigen samenerguss habe

ich komme noch nicht mal zum eindingen, bekomme ich schon einen erguss

und danach wird er nicht mehr steif ! mein penis ist zudem sehr dick und

wenn er mal richtig hart ist zum eindringen ,dann komme ich gleich! können sie mir helfen?

danke ... .

 

 

 

 

Hallo ... ,

Sie müssen unbedingt Ihr Tempo verlangsamen. Erst wenn Ihre Partnerin eine ganz entspannte Vagina hat, dürfen Sie langsam mit Ihrem Penis dort eindringen.

Möglicherweise muss da auch Ihre Partnerin etwas bei sich verändern, denn wenn Sie verspannt ist, löst sie bei Ihnen eine vorzeitige Ejakulation aus.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Dienstag, 18. Juli 2006 11:58

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Ausbleibender Samenerguss

 

Sehr geehrter Herr Thiel,

nach dem Tod meiner Frau im April habe ich (54) seit einigen Wochen eine liebe Freundin, mit der ich auch " ins Bett gehe".

Die körperliche Nähe ist ihr und mir sehr angenehm, allerdings bleibt bei mir trotz hoher Erregung der Samenerguss und ein Orgasmus aus, gleich was meine Partnerin auch versucht. Lediglich bei einer eigenen Manipulation auf oder an ihrem Körper klappt es schon mal.

Kann das mit einem noch nicht verarbeitetem Lösen von meiner Frau zu tun haben? Ich fühle mich eigentlich innerlich frei und habe auch keine Schuldgefühle,da meine Frau und ich vor ihrem Tod über eine neue Partnerschaft und mein zukünftiges Leben etc. gesprochen haben.

Danke für einen kurzen Rat

 

 

 

 

 

 

 

Hallo ... ,

 

da die sexuelle Erregung da ist und die Erektion offenbar ganz gut klappt, fehlt bloß noch die Bereitschaft zur symbolischen Verschmelzung und zum Loslassen, dass dadurch gekennzeichnet ist, dass Sie als Mann Ihrer Partnerin Ihr Sperma vollständig und bedingungslos überlassen. 

Möglich auch, dass Sie zu viel im Kopf sind und etwas "wollen", nämlich eine Ejakulation erreichen, statt im Gefühl zu bleiben und - wenn Sie es möchten - zu "geben" und sich zu verströmen. Außerhalb der Vagina Ihrer Partnerin klappt es ja bisweilen, so dass es nahe liegt, dass Sie ein Bedürfnis haben, nicht zu stark mit Ihrer Freundin zu verschmelzen, dass Sie psychologisch dadurch regulieren, dass Sie nur in einem bestimmten körperlichen Abstand von Ihrer Freundin , nicht aber in den Körper Ihrer Freundin ejakulieren. So haben Sie eine bessere Kontrolle über das was geschieht.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Donnerstag, 6. Juli 2006 10:07

An: männerberatung

Betreff: vorzeitige samenerguß

 

hallo !

was kann ich gegen vorzeitige Ejakulation machen ?

Danke im voraus

 

 

 

 

 

Hallo ...,

 

machen Sie sich keinen Stress bei Sex und entspannen Sie statt dessen. Wenn Sie sich allein entspannen reicht das aber allein noch nicht aus. Auch Ihre Partnerin sollte sich während des intimen Zusammenseins entspannen können, nur so ist es letztlich erreichbar, dass der Mann nicht zu schnell zur Ejakulation kommt.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Dienstag, 4. Juli 2006 14:07

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Beratung

 

sehr geerter herr thiel

wie soll ich sagen, ich leide an einem symptom das nenne ich schnellspritzer. sobald ich eingedrungen bin dauert es bestimmt nicht länger als fünf minuten bis zu meinem orgasmus. und das war es dann mit dem spass. dabei bin ich gerade mal 25.

hatte das problem allerdings nicht immer. habe scho in frühen jahren zum alkohol gegriffen und wie bekannt, irgendwann will man die finger nicht mehr davon lassen. seit dem ich aber trocken bin, besteht plötzlich dieses problem.

haben sie vielleicht einen tipp oder kennen sie irgendwelche mittel wie man das ganze etwas länger hinauszögern könnte?

vielen dank im voraus

--

 

 

 

 

Hallo ...,

schnell wirkende Tipps gibt´s da sicher nicht, aber Sie können es ja zur Abwechslung auch mal positiv sehen, dass Sie mit Ihrer Partnerin den Koitus 5 Minuten genießen können, bevor es bei Ihnen zur Ejakulation kommt. Andere ejakulieren bereits unmittelbar nach eindringen des Penis in die Scheide.

 

Ansonsten gilt wie überall im Leben:

 

Übung macht den Meister

Eile mit Weile

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

 

 

Betrachten Sie das Feld der Sexualität als Mysterium und das sexuelle Tun nicht als Gebrauchgegenstand, sondern als Liebeskunst, die es zu entwickeln gilt.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Montag, 26. Juni 2006 21:27

An: info@maennerberatung.de

Betreff: mit wie viel jahren kommen sperma ?

 

mit wie viel jahren kommen sperma ?Ich mache mir sorgen das bei mir keine sperma kommen . wiel bei meinen mitschülern kommen schon welche. ich bin jetzt 13 und habe angst das mein penis zu klein ist und das keine sperma kommen . können sie mir helfen?

 

 

 

 

 

Hallo Unbekannt,

mach Dir mal keine Sorgen. Hier geht`s ja nicht um ein Wettrennen, wann welcher Junge zuerst eine Ejakulation hat. Bei dem einen passiert es früher, bei dem anderen später.

Die Ejakulation, bei der Sperma aus der Harnröhre des Penis kommt, hat nichts mit der Größe des Penis zu tun. Es ist also egeal, ob man einen großen oder einen kleinen Penis hat.

 

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ... 

Gesendet: Dienstag, 20. Juni 2006 02:57

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Hilfe bei problem behandlung

 

hallo

Ich bin 20 und hab das problem das es Jedes mal (wechselnde partner) wen ich sex habe nach wenigen minuten zur Ejakulation kommt und ich keine ahnung habe woran das liegt haben schon viel gelesen von endlos vielen methoden aber die meisten wurden dan ich dem nächsten bericht wieder für sehr gefärlich oder totalen humbug erklärt daher fühle ich mich trotz disem grossen informations fluss ziemlich uninformiert und habe jetzt diese e-mail adresse in einem beitrag über frühzeitigen Ejakulation

gefunden und dachte ich versuche es mal hier.

Den gedanken das mein Penis zu klein ist habe ich schon seit einer weile verworfen und ein problem mit dem thema sex habe ich nach meinem empfinden auch nicht da ich sehr offen und normal erzogen wurde ich hatte zwar was ja heutzutage als spät sünder bezeichnet wird das erste mal erst mit 17 jahren sex aber ich denke mal nicht das es daran liegt ^^ das ich dieses problem habe

in fast allen berichten steht zwar drin das es in fast 80% aller fällen ein psychisches problem ist nur is es ja bei den meisten menschen in diesem fall dann auch bei mir so das man sich des problems nicht bewusst ist bzw. nicht weis welcher art/form von psychischem problem es sich handelt und wie ich am besten dagegen vorgehe oder es behandeln lasse da ich ja wie jeder mensch auch ein erfülltes sexual leben haben will

mein e-mail adresse ist : ... 

Vielleicht können sie mir weiter helfen ich wäre ihnen sehr Dankbar

mfg ..

 

 

 

 

 

 

Hallo ... ,

bei der "vorzeitigen" Ejakulation handelt es sich erst einmal nicht um ein Problem, sondern um ein ganz bestimmtes Verhalten, nämlich dass die Ejakulation früher eintritt, als Mann oder Frau es für den richtigen Zeitpunkt halten. Daraus kann dann ein Problem entstehen, wenn einer der beiden oder auch beide dies so nicht wollen, es aber dennoch passiert. Das so entstandene Problem ist aber prinzipiell lösbar, wenn es auch viele nicht lösen, weil es ihnen als unlösbar erscheint.

Das ganze hat mit Angst zu tun, im speziellen logischerweise mit der Angst, die sich in der sexuellen Begegnung einstellt. Die Angst des Mannes vor der Frau und die Angst der Frau vor dem Mann. Wenn es beide schaffen ihre Angst aufzulösen, verschwindet auch die "vorzeitige" Ejakulation.

 

Ich wünsch Ihnen auf diesem Weg viel Gelassenheit.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Freitag, 9. Juni 2006 01:50

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Ejakulat

 

Hallo auch

eure seite und vor allem die arbeit die ihr leistet ist der Hammer.

meine frage bezieht sich auf das Ejakulat.

kann man(n) Einfluss auf die Zusammensetzung und die menge haben?

mir ist aufgefallen das die Konsistenz sowie die menge variiert und nicht abhängig davon ist wie lang davor kein Erguss statt fand deshalb stelle ich mir diese frage.

danke im voraus

 

 

 

Hallo ...,

 

 

eine Einflussnahme ist sicher immer möglich. So haben gesunde Lebensführung oder ungesunde Lebensführung ihre je spezifischen Auswirkungen auf die Funktion des Körpers und auch auf die Funktion der Geschlechtsdrüsen.

Aber dass Sie gezielt die Zusammensetzung und Konsistenz verändern könnten, glaube ich nicht. Wozu sollte das in Ihrem Fall gut sein?

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Montag, 15. Mai 2006 22:34

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Keine Ejakulation

 

Hallo liebes Team,

ich wende mich heute mit einem sehr intimen Anliegen an Sie und hoffe inständig auf eine informative Antwort. Für diese und die damit verbunden Mühen - Danke im voraus.

 

Mein Freund kann über das Thema kaum sprechen, dennoch mache ich mir Sorgen.

Er hat seit 2 Jahren keinen Orgasmus mehr gehabt. Meine erste Vermutung wäre, dass es sich um ein psychisches Problem handelt. Jedoch wird meines Wissens nach dann die unwillkürliche Ejakulation über Nacht erfolgen. Aber auch diese ist seit über 2 Jahren ausgeblieben.

Selbst wenn der Hoden keine Spermien produziert müßte doch zumindest die Flüssigkeit austreten.

Gegen ein psychisches Problem spricht auch, dass selbst bei der Masturbation durch ihn keine Ejakulation erfolgt.

Wir sind ziemlich ratlos und ein wenig verängstigt, dass medizinische Ursachen vorliegen. Dennoch hat sich mein Freund bereit erklärt in diesem Falle oder auch nur bei der Möglichkeit - einen Urologen auf zu suchen.

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

Hallo ...,

eine medizinische Abklärung kann sicher nicht schaden, wird aber voraussichtlich auch nichts nützen. Aber das ist ja in der Regel auch egal, denn die Kosten für eine Untersuchung bezahlt die Krankenkasse und die hat ja genug Geld von den Beitragszahlern.

 

Eine unwillkürliche Ejakulation in der Nacht muss nicht erfolgen. Diese würde nur eintreten, wenn der Mann sich im Schlaf (Traum) gerade so mit dem Thema Ejakulation beschäftigt, dass es eben zu einer unwillkürlichen Ejakulation kommt.

 

 

Ansonsten tritt das Sperma nicht einfach so aus. Es ist durchaus denkbar, dass ein Mann über 10 Jahre keine Ejakulation hat und wenn sich aber bestimmte Umstände ändern, er sofort ejakulieren kann.

 

Wenn bei einer Masturbation keine Ejakulation zustande kommt, ist das nicht gleichbedeutend damit, dass es organische Gründe gäbe, die eine Ejakulation verunmöglichen.

 

Wenn Ihr Freund bei dem Urologen war und dieser nichts "gefunden" hat, was das Ganze erklären könnte, bleibt noch die Möglichkeit sich mit psychischen Gründen auseinander zu setzen. Gut Möglich, dass dort der Schlüssel zu finden ist.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: 

Gesendet: Montag, 15. Mai 2006 01:10

An: info@maennerberatung.de

Betreff: es geht alles zu schnell

 

Hallo

 

Ich habe nur eine kurze Frage…

Ich hatte seit ner Weile (ca.8 Monate) keinen Sex mehr (18 Jhr. alt)

 

Demnächst wird sich da wahrscheinlich wieder was gehen, jetzt habe ich nur ein wenig Angst, daß es zu schnell passiert…

 

Ich will ja nicht schon nach ein par Minuten fertig sein.

 

Was kann ich tun um den Höhepunkt raus zu zögern?

 

Danke im Vorraus

 

 

 

 

 

Hallo ... ,

vielleicht masturbieren Sie vorher einfach bis zur Ejakulation. Erfahrungsgemäß brauchen die meisten Männer dann ein wenig Zeit um wieder "bereit" zu sein.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ... 

Gesendet: Dienstag, 2. Mai 2006 13:24

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Ejakulation

 

Hallo

Ich bin 38J.bei der Ejakulation spritz der Samen nicht mehr raus wie früher. Was kann ich dagegen tun?

Gruss

...

 

 

 

 

Hallo ... ,

 

vor allem Gelassenheit bewahren. Schließlich sind Sie kein 18 Jähriger mehr. Von Ihnen erwartet auch keiner, dass Sie die 100 Meter in der gleichen Zeit rennen, wie Sie das mal vor 20 Jahren gemacht haben.

Neben den eher altersbedingten Gründen gibt es natürlich auch "psychische" Gründe. Die liegen bei jedem etwas anders und sind natürlich auch davon abhängig mit wem Sie Sexualität praktizieren, mit einer Freundin, der Ehefrau, einer Prostituierten oder per Masturbation mit sich selbst.

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Sonntag, 23. April 2006 21:53

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Er kommt nicht beim sex

 

 

Sehr geehrter Herr Thiel!

 

Ich habe da mal eine Frage, ich und mein Freund haben da ein kleines Problem. Wir beide sind schon einige Zeit zusammen und haben eigentlich keine Probleme beim Sex, doch manchmal, was in letzter Zeit oft passiert ist, kommt mein Freund nicht beim Sex.

Wir wechseln auch mal die Stellungen, damit er manchmal nicht zu früh kommt "verkneift" er sich seine Ejakulation um länger durchzuhalten. Doch es passiert nicht immer, mal kommt er mal nicht, wenn er es sich verkneift. Kann es daran liegen oder woran liegt es das mein Freund nicht kommt?

Das passiert auch oft, wenn wir bei mir sind, da ich noch zu hasue wohne, hat er mal gesagt er hat problme da wir etwas leiser sein müssten, da er nicht will das sie uns hören. Kann es sein das er dadurch psychisch etwas angespannt ist und es daran liegt?

Da wir auch eien Fernbeziehung führen und wir uns nur alle zwei wochen sehen, ahben wir natürlich auch nicht alzuoft sex, aber das dürfte doch kein problem sein, ich weiss das er sich auch manchmal selbstbefriedigt, aber wir dürften doch dadurch keine probleme haben oder er.

 

Es wäre schön wenn sie mir helfen könnten.

 

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 

Hallo ... ,

 

die mitunter ausbleibende Ejakulation liegt sicher auch daran, dass sie beide Sex im Haushalt Ihrer Eltern haben. Da hält man sich häufig in der Regel etwas zurück, denn es ist nicht allgemein üblich, dass die eigenen Eltern lustvolles Stöhnen und andere Geräusche aus dem Zimmer ihrer Tochter hören.

Das Problem dürfte sich dann legen, wenn entweder die im Haushalt wohnenden Eltern und auch sie beide als junges Paar kein Problem damit haben, dass man unter Umständen etwas vom Sex im Nachbarzimmer mitbekommt. Da dies in den meisten Familien nicht so einfach herzustellen sein wird, es hat ja auch ein wenig inzestuöses an sich, wenn der eigene Vater der Tochter beim Liebesleben lauschen kann oder umgekehrt die eigene Mutter beim Liebesleben der Tochter mit einem jungen Mann.

Auch wenn es faktisch kein Inzest ist, so kann doch schon eine inzestuöse Vorstellung dazu führen, dass eine Störung eintritt.

Das dürfte sich aber spätestens dann legen, wenn sie beide Sex außerhalb der elterlichen Wohnung haben oder aber wenn die Eltern nicht da sind.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Mittwoch, 12. April 2006 13:03

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Männer und Sexualität

 

Hallo Herr Thiel,

Mein Problem ist das ich wenn ich mit einer Frau schlafen möchte und es auch tue komme ich immer zu früh zum Orgasmus.

Was kann ich dagegen tun??

Vielen Dank!!

 

 

 

 

 

Hallo Herr ... ,

erst mal herzlichen Glückwunsch, dass das so schnell klappt bei Ihnen. Andere Männer würden sich darüber freuen.

Gleichwohl mag Ihnen und Ihrer Partnerin, es dann doch etwas sehr schnell sein.

Ein ganz alter Trick ist natürlich, dass Sie einfach vor der sexuellen Begegnung mit der Partnerin, bis zur Ejakulation masturbieren. Dass kann auch in Gegenwart der Partnerin sein, wenn diese will. Sie kann auch selber Hand anlegen.

Danach dürfte die überschiessende Energie schon ein wenig verringert sein, so dass dann vermutlich eine sexuelle Begegnung möglich ist, ohne dass Sie gleich ejakulieren.

 

Viel Spaß beim ausprobieren.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Montag, 3. April 2006 11:46

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Ist es ein Problem??

 

Hallo,

ich hoffe, Sie können mir helfen bzw. mich aufklären...

Ich habe seit fünf Monaten einen neuen Freund, mit dem ich auch unheimlich glücklich bin. Allerdings ist mir aufgefallen, daß er beim Geschlechtsverkehr anscheinend ein Problem damit hat, in mir zu ejakulieren. Unser Geschlechtsverkehr endet eigentlich immer damit, daß ich ihn oral befriedige. Hierbei kommt es dann auch relativ schnell zu einer Ejakulation.

Auf meine Beobachtung hin angesprochen, hat er mir nur geantwortet, daß es so soviel "einfacher wäre". Ich mache mir nun ein wenig Sorgen, daß es an mir liegt. Daß ich ihn evtl. nicht genug stimuliere etc.

Können Sie mir evtl. Tips geben, was ich bzw. wir machen können, um hieran etwas zu ändern?

Vielen Dank für Ihre Hilfe.

Viele Grüße,

...

 

 

 

 

 

Hallo ... ,

ich vermute, dass sich hier ein Teufelskreis aufgebaut hat, der seine Energie aus den beiden Polen Forderung und Verweigerung bezieht und sich damit immer wieder neu herstellt.

Aus welchen Motiven die Pole Forderung und Verweigerung gespeist werden, kann ich im konkreten Fall natürlich nicht wissen, wenn ich die beiden Beziehungspartner nicht näher kennen gelernt habe. Ein ganz simpler Grund des Mannes könnte die Angst vor einer Schwangerschaft sein, die bei einer oralen Ejakulation naturgemäß nicht eintreten kann.

Vielleicht sprechen sei beide ganz einfach mal über ihre gegenseitigen Erwartungen und Befürchtungen. Wenn das nicht weiterhilft, kann eine Paarberatung gute Erfolge bringen.

 

...

 

 

Mit freundlichem Gruß

 

Peter Thiel

 

 

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ... 

Gesendet: Sonntag, 26. März 2006 13:52

An: info@maennerberatung.de

Betreff: kein höhepunkt

 

Hallo Ihr,

nachdem ich mit meinem Freund stundenlang auf eurer Seite gesucht habe, und festgestellt habe das viele Männer meinen ein Problem zu haben mit ihrem vorzeitigem Höhepunkt, kann ich euch mitteilen, das das auch anders geht. Wir können stundenlang miteinander schlafen, ohne das er zum Höhepunkt kommt. Währendessen ich schon zwei drei mal komme kann er immer noch. Meist hören wir auf, weil irgendwann ist das auch nicht mehr wirklich schön. Wir haben schon so einiges ausprobiert, wie Stellungswechsel, andere Orte usw. Doch auch das hilft nicht immer. Das Problem an der Geschichte ist nur, das ich langsam denke, das er nicht genug stimuliert wird durch mich oder das ich nicht „eng“ genug bin für ihn. Vielleicht haben Sie ja einen Rat, uns dabei zu helfen, damit wir beide zum Höhepunkt kommen. Ich denke ja das das viel Kopf gesteuert ist, aber so recht glauben will er mir das nicht. Vielleicht haben sie eine andere Erklärung für soviel Standhaftigkeit. Vielen Dank im voraus für ihre Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 

 

Hallo ... ,

ich geh mal davon aus, dass Sie "eng genug" sind, das dürfte nicht der Grund für die nicht stattfindende Ejakulation bei Ihrem Freund sein.

Fragen Sie bitte Ihren Freund. ob er bei der Masturbation zur Ejakulation kommt. Wenn ja, wäre also auch abgeklärt, dass bei ihm im Prinzip alles klappt. Der Rest passiert im Kopf und in der gemeinsamen Interaktion zwischen ihnen beiden.

Was da genau passiert, welche Filme bei ihnen beiden ablaufen, welche Filme der eine dem anderen möglicherweise vorspielt kann ich natürlich nicht wissen. Vielleicht heißt der Cowboyfilm von Ihrem Freund: "Ich bin potent, ich mach nicht schlapp". Dann wäre es natürlich klar, warum er immer "standhält".

 

Eine kleine Hausaufgabe für ihr nächstes intimes Zusammensein:

Ihr Freund bekommt die Aufgabe in Ihrer Anwesenheit bis zur Ejakulation zu masturbieren. Bevor das nicht passiert ist, hat er das strikte Verbot, Sie anzufassen.

 

 

 

Viel Spaß

 

 

Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Samstag, 25. März 2006 00:43

An: info@maennerberatung.de

Betreff: ne Frage..

 

Ich fand ihre Seite im Internet und habe viele Berichte gelesen in Bezug auf vorzeitigen Samenerguss. ich hoffe Sie Her Thiel koennen mir da etwas helfen.

Bin 36 und fuehre eine gute Ehe, dennoch ist meine Frau etwas entaeuscht das ich nach 9 Jahren Heirat und vielem Sex immer noch nicht etwas besser im zurueckhalten bin . Wenn ich eindringe dann kann ist es passiert manmal gleich manmal einwenig spaeter,( keine 30 sec) wobei sie nicht gerade sehr schnell zum klimax kommt. Versuchte Squezze / start stop/ kegel uebungen.. Gibt es da ein homopatische mittel das einen da etwas unterstutzt um nicht gleich zu "kommen" ?

Danke im Vorraus ...

 

 

 

 

 

Hallo Herr ... ,

 

wegen möglicher homöophatischer Mittel müssten Sie einen Homöopathen fragen.

Als Paartherapeut empfehle ich eher, auf das feine Zusammenspiel oder Gegeneinanderspiel von Mann und Frau, Frau und Mann beim Geschlechtsverkehr zu achten. In der Regel beträgt der Anteil der Frau beim Zustandekommen einer vorzeitigen Ejakulation exakt 50 Prozent. Der jeweils gleich große Anteil der Frau und des Mannes zusammengenommen, führt zu dem Ergebnis, was Ihnen nun seit 10 Jahren vorliegt.

Das ist so ähnlich, wenn in der Atmosphäre ein Tiefdruckgebiet und ein Hochdruckgebiet zusammenstoßen. Jedes für sich ist mehr oder weniger bedeutungslos. Treffen beide aufeinander gibt es einen Sturm und alle wundern sich, wo der plötzlich herkommt, dann auf dem Satellitenbild war doch vor vier Stunden noch nirgendwo ein Sturm zu erkennen.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Samstag, 11. März 2006 16:55

An: info@maennerberatung.de

Betreff: mehrmals hintereinander können

 

Hallo.

 

Bin hier gerade auf eure Seite gestoßen (hihi). Ich habe da eine Frage:

Eine sehr gute Freundin von mir sagte mir leztens, daß Sie mit Ihrem neuen Freund 9 mal Sex In etwa 9 Stunden gehabt hat, dabei ist sie und er jedes mal gekommen. Meine Frau will auch manchmal Ein zweites Mal, vor allem wenn Sie nicht gekommen ist oder auch ein drittes aber Ich bin meistens schon nach dem ersten Mal völich ausgepowert und habe unter Umständen tagelang keine lust mehr. Auch besondere Reize oder Stimulation Bringen meistens kein Erfolg. Ist denn Das überhaupt möglich alle Stunde einen sammenerguß zu haben?

Von früher weiß Ich noch, als Ich als Jugendliche mehrmals hintereiander onaniert habe, taten mir die Hoden weh.

Ich würde es trotzdem gerne versuchen.

 

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 

Hallo ... ,

ich hoffe, Sie haben sich dabei nicht weh getan haben, als Sie auf unsere Seite gestoßen sind. 

Möglich ist dass schon, als Mann mehrmals relativ dicht hintereinander zum Orgasmus oder zur Ejakulation zu kommen. Ob nun gleich neun Mal an einem Tag weiß ich allerdings nicht.

Auf alle Fälle wird dass sicher nur dann gehen, wenn die Bedingungen gut sind. Und die Bedingungen sind bei den meisten Paaren meist nicht so gut, man liegt gerade im Zoff miteinander, die Kinder nerven, der Job ist gefährdet, die Kreditrate vom Haus ist noch nicht überwiesen, die wände sind so hellhörig und und und.

Versuchen Sie bitte nichts, worauf Sie keine Lust haben. Ich für meinen Teil war noch nie Fallschirmspringen, ich habe darauf derzeit eben keine Lust, warum sollte ich das also tun. Vielleicht, weil Sie mir 10.000 Euro dafür geben wollen? Wenn ja, dann lassen Sie mich das bitte wissen, ich überleg mir dann ob ich es nicht doch einmal mit Fallschirmspringen versuchen könnte.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: 

Gesendet: Donnerstag, 9. März 2006 19:16

An: webmaster@maennerberatung.de

Betreff: und wenn ich mich auf den kopf stell :(

 

hallo herr thiel,

ich habe mich auf ihrerr seite mal umgeschaut da wie ich sehe viele ander männer auch dieses problem haben nur mit hielfe der selbstbefriedigung zu ejakulieren.

also ich bin jetzt seit 3 jahren mit meiner freundinn zusammen und ich habe noch noch nie durch geschlechtsverkehr mit ihr ejakuliert immer wenn sie gekommen ist muss ich mich anschiliesend noch selbstbefriedigen sie haben den meisten den tip gegeben sich zu entspannen und nicht krampfhaft versuchen eine ejakulation zwanghaft hervor zu rufen das tuh ich nach 3 jahren gewiis nicht mehr ich habe mich eigentlich schon damit "abgefunden" ich finde es trozdem schade weil ich mir vorstellen kann das meine freundin sich dabei auch nicht immer gut fühlt ich habe schon so gut wie alle stellungen ausprobiert,und da ich wenn ich mich selbstbefriedige ich immer komme wenn ich mich sehr "schnell" befriedige, hab ich es auch schon sehr oft mit meiner freundinn probiert mal sehr heftig zu schlafen was aber auch nur dazu fürt das sie schneller kommt und ich dennoch immer noch nicht.

Der Sex mit meiner freundin macht nach wie vor spass und sie macht mich auch total an daher verstehe ich es umsoweniger das ich dieses "problem" habe!!!!

Es wäre echt super nett wenn sie irgendeinen ratv für mich hätten weil ich nicht mein leben lang nur dadurch komen möchte in dem ich mich selbstbefriediege

vielen dank im vorraus

..........20 jahre

 

 

 

 

 

Hallo ...,

 

Ihre Freundin sollte mal vielleicht mal ihr Tempo verlangsamen und Ihnen den Vortritt lassen. Stellen Sie sich vor, Sie gehen beide in ein Restaurant und tauschen einmal die Rollen. Ihre Freundin geht vor Ihnen und hält Ihnen die Tür auf, Sie genießen es, dass Ihnen endlich einmal eine Frau die Tür aufhält - sonst müssen Sie das ja immer tun - und gehen in das Restaurant hinein. Ihre Freundin hinter Ihnen herein und hilft Ihnen aus dem Mantel. Sie setzen sich als erster an den Tisch, Ihre Freundin reicht Ihnen die Speisekarte und Sie wählen als erster aus.

Ganz zum Schluss lädt Ihre Freundin Sie zum Essen ein und bezahlt die Rechnung. Sie hilft Ihnen in den Mantel, hält Ihnen die Tür auf, sie setzen sich auf dem Beifahrersitz zu ihr ins Auto und sie fährt Sie noch bis zu Ihrer Haustür, worauf hin Sie ihr noch die Wange hinhalten, damit Sie sie links und rechts darauf küssen kann. Dann gehen Sie, ohne sich dabei umzusehen in Ihr Haus.

 

Probieren Sie das mal aus, wenn Sie dass können, wird sich vermutlich auch Ihr Problem mit der Ejakulation verändern.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Samstag, 11. März 2006 02:10

An: info@maennerberatung.de

Betreff: RE: AW: und wenn ich mich auf den kopf stell :(

 

sehr geehrter herr Thiel

meine freundinn ist eigentlich garnicht die jenige die das tempo bestimmt das machen wir dann schon eher beide meistens sogar etwas mehr ich weil ich mir halt denke das ich anders niemals kommen würde(was ich so ja auch schon nicht tuhe, es se denn von mir selbst) aber wir haben am anfang es auch nur langsam gemacht da hatten wir manchmal bis zu 2 stunden spass aber zum wirklichen höhepunkt kahm es bei mir da auch nicht deswegen weis ich ja nicht weiter weil wir eigentlich schon so gut wie alles probiert haben.

Naja meine freundinn ergreift eigentlcih selte mal die initiative und ich muss mich dann schon sehr anstrengen weil wir es halt etwas schneller mögen aber langsam glaub ich das es vielleicht daran liegt das ich mich vielleicht andauernd anstrnge dabei kann das sein ?

aber anderer seits macht es mir dann ja auch spass wenn ich mich anstrengen muss, und ausserdem glaub ich das ich wenn ich mich nicht so anstrenge meine chancen noch geringer werden mal dabei zu ejakuliren.

Vielen vielen dank nochmal für die Antwort

MFG: ...

 

 

 

 

 

Hallo ...,

 

wenn Sie sich gerne anstrengen, mag das schön für Sie sein. Aber vergessen Sie dann bitte den Wunsch, dabei auch noch ejakulieren zu wollen. Haben Sie schon mal einen Marathonläufer gesehen, der während des Laufes ejakuliert? Ich noch nicht. Wenn Sie mal einen treffen, geben Sie mir bitte Bescheid, ich muss den Mann dann unbedingt kennen lernen, damit ich erfahre wie man beides zugleich unter einen Hut kriegt.

Hier noch ein nettes Gedicht aus den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts.

 

 

Erich Mühsam: Der Revoluzzer

Der deutschen Sozialdemokratie gewidmet

 

War einmal ein Revoluzzer,

Im Zivilstand Lampenputzer;

Ging im Revoluzzerschritt

Mit den Revoluzzern mit.

 

Und er schrie: 'Ich revolüzze!'

Und die Revoluzzermütze

Schob er auf das linke Ohr,

Kam sich höchst gefährlich vor.

 

Doch die Revoluzzer schritten

Mitten in der Straßen Mitten,

Wo er sonst unverdrutzt

Alle Gaslaternen putzt.

 

Sie vom Boden zu entfernen,

Rupft man die Gaslaternen

Aus dem Straßenpflaster aus,

Zwecks des Barrikadenbaus.

 

Aber unser Revoluzzer Schrie:

'Ich bin der Lampenputzer

Diesen guten Leuchtelichts.

Bitte, bitte, tut ihm nichts!

 

Wenn wir ihn' das Licht ausdrehen,

Kann kein Bürger nichts mehr sehen,

Laßt die Lampen stehen, ich bitt!

Denn sonst spiel ich nicht mehr mit!'

 

Doch die Revoluzzer lachten,

Und die Gaslaternen krachten,

Und der Lampenputzer schlich

Fort und weinte bitterlich.

 

Dann ist er zu Haus geblieben

Und hat dort ein Buch geschrieben:

Nämlich wie man revoluzzt

Und dabei noch Lampen putzt.

 

 

http://www.graswurzel.net/235/concert.shtml

 

 

 

Sie sehen, manches kann man wirklich nicht zugleich machen.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: 

Gesendet: Mittwoch, 8. März 2006 22:24

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Orgasmusprobleme beim Mann

 

 

 

Hallo,

ich bin sehr froh auf Ihre Seite gestossen zu sein und hoffe von ganzem Herzen, dass sie mir helfen können.

Ich bin 25 Jahre alt und seit Anfang des Jahres mit meinem absoluten Traummann zusammen. Die Liebe zwischen und ist so, wie ich mir nie hätte vorstellen können, dass das wirklich geht. Er macht mich einfach glücklich. Auch unser Sex ist an sich sehr gut, aber hier kommt das große Problem- er kann stundenlang mit mir schlafen, kommt dabei aber nicht zum Samenerguß/Höhepunkt.

Anfangs habe ich mir immense Vorwürfe gemacht, war mir sicher ich sei eine Niete im Bett, könne ihn einfach nicht befriedigen- zumal ich weiß, dass es davor schon geklappt hat- da war er allerdings in keiner festen Beziehung sondern hat dafür Professionelle bezahlt, womit ich kein Problem habe.

Er hat aber gesagt, es würde ihm schrecklich leid tun, läge nicht an mir sondern im Gegenteil, ich wäre fantastisch, würde alles tun was er sich immer vorgestellt hat und wenn es dann Wirklichkeit wird, dann sei ich ihm so wertvoll, ihm schiessen so viele Gedanken durch den Kopf und nichts geht mehr. Auch manuell klappt es nur, wenn er es selber macht. Ich habe mir Sexratgeber gekauft und aufmerksam studiert was Männer zum Höhepunkt bringen soll, aber vergeblich. Wir sind so frustriert!

Anfangs haben wir gehofft, das legt sich, aber es legt sich nicht und wird immer belastender und damit dass der Druck wächst, dass ich ihn zum Orgasmus bringen will, klappt es erst recht nicht.

Mich belastet das extrem, ich fühle mich schlecht und habe irrsinnig Angst ihn dadurch zu verlieren, dass unsere an sich perfekte Beziehung daran zerbricht weil es auf Dauer zu unbefriedigend ist und er sich dass was er bei mir nicht kriegen kann woanders holt. Das Thema ist rund um die Uhr in meinem Kopf.

Was sollen wir tun? Wie kriege ich ihn hemmungslos zum Höhepunkt? Wie kann ich unsere Beziehung retten?

Ich bin sehr dankbar für ihr Hilfsangebot und hoffe sehr sie können mir einen wirkungsvollen Rat geben.

Alles Liebe, ...

 

 

 

 

 

Hallo ...

so wie Sie das bisher anstellen, erreichen Sie nur das Gegenteil, von dem was Sie eigentlich erreichen wollen. Sie setzen sich beide mit ihrem eingeübten Verhalten so unter Druck, so dass genau das eintritt, was Sie auf alle Fälle nicht wollen, nämlich dass der Mann nicht ejakuliert.

Sie setzen mit Ihren Erwartungen Ihren Mann mit Sicherheit massiv unter Druck. Für eine ausbleibende Ejakulation reicht es schon aus, wenn er sich unter Druck setzt. Wenn dass dann auch noch die Partnerin macht, ist logischerweise alles zu spät.

 

Der erste Schritt zur Lösung besteht daher darin, dass Sie vollständig damit aufhören, bei Ihrem Mann eine Ejakulation (Orgasmus) auslösen zu wollen. Stellen Sie sich einfach vor, Ihr Mann wäre behindert und könne aus organischen Gründen nicht ejakulieren. In einem solchen Fall würden Sie doch Ihren Partner auch nicht unter Druck setzen und von ihm etwas verlangen, was er nicht geben kann.

Den anderen Schritt müsste Ihr Mann machen und sich mit seinem eigenen Leistungsanspruch und Perfektionismus auseinandersetzen, der es ihm nicht gestattet, loszulassen. Wer alles perfekt machen muss, Sie haben ja auch davon gesprochen, dass sie beide eine "perfekte Beziehung" haben, der muss auch im Bett perfekt sein - und das ist immer das Ende von Sexualität, die ja im wesentlichen ein spontaner Vorgang ist, der sich dem Wunsch nach Perfektion entzieht.

Es ist auch gut Möglich, dass ihrer beider Beziehung so "perfekt" ist, dass es für Ihren Mann ganz wichtig ist, einmal nicht perfekt zu sein. Und da bietet sich die Sexualität doch wunderbar an.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Donnerstag, 2. März 2006 07:00

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Hallo

 

ich bin 18 Jahre und habe nun schon 9 Wochen keinen Samenerguss (weder durch onanieren noch durch nächtlichen Samenerguss) Ich bin dadurch sehr stark eregt

und es kommen auch immer einige schmierige Tropfen vorne raus. Außerdem kommt mir vor als wären die Hoden auch größer und härter als wenn man ständig onaniert.

Ist das alles normal ? Wenn ja, kann man diesen Zustand nur durch einen Samenerguss wieder normalisieren oder vergeht das nach einiger Zeit wieder ? (nächtlicher Samenerguss etc. ?)

l.g

...

 

 

 

 

Hallo ... ,

Sie vertauschen möglicherweise Ursache und Wirkung. Dass Sie stark erregt sind, hat nichts damit zu tun, dass Sie seit 9 Wochen keine Ejakulation hatten, sondern dass Sie aus irgendwelchen anderen Gründen eben stark erregt sind.

Wenn alle Männer, die seit einigen Wochen keine Ejakulation hatten, stark erregt wären, dann müsst der Papst wahrscheinlich immer hoch erregt durch die Gegend laufen, denn der masturbiert meines Wissens überhaupt nicht und hat auch keinen Geschlechtsverkehr mit Frauen oder Männern. Doch schauen Sie sich den Mann mal im Fernsehen an, der macht nun wirklich nicht den Eindruck, als wenn er stark erregt wäre.

Schauen Sie also mal nach, was Sie in Ihrem Leben stark erregt und kümmern Sie sich liebevoll um dieses wichtige Thema, was immer es auch sei.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Montag, 27. Februar 2006 05:09

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Frage

 

Hallo

Ich heisse ... und bin 19 Jahre alt.

Ich habe noch keine sexuellen Erfahrungen mit einer Partnerin gesammelt.

Aber Onaniere öfters. Dabei ist mir aufgefallen, dass mein Ejakulat nicht "raus spritzt" sonder "rausläuft", egal ob ich es verzögere oder einfach "loslasse".

Ausserdem befürchte ich, dass es etwas wenig ist was kommt, ca. 2ml. bestenfalls 3ml.

Ist Das noch normal, oder giebt`s irgendwelche Einschreckungen?

Ich Danke in voraus für Ihre Antwort.

Gruss

 

 

 

Hallo ... ,

es gibt ja keine Vorschriften, dass das Sperma rausspritzen muss, auch wenn man es in Pornofilmen sicher oft anders sieht. Also von daher besteht sicher kein Grund zur Sorge.

Zu wenig gibt es auch nicht, es sei denn, einer möglichen Partnerin ist es zuwenig. Aber wenn Sie eine nette Frau kennen lernen, wird diese sicher nicht als erstes Fragen mit welcher Geschwindigkeit und wie viel Sie ejakulieren.

Wenn dann doch Fragen kommen sollten, ist noch genügend Zeit für ein Gespräch. Möglicherweise interessieren Sie sich dann dafür, wie viel Scheidensekret Ihre Sexualpartnerin absondern muss, damit es als normal gilt.

 

Wenn es so weit ist, melden Sie sich einfach wieder bei mir.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ... 

Gesendet: Freitag, 24. Februar 2006 19:34

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Big Problem

 

Hallo, ich bin ein 21 jähriger junger mann der ein grosses sexuelles problem hat, die frühzeitige Ejakulation!!!!

Ich würde mich riesig freuen wenn sie mir verraten was ich dagegen medizinisch tuen kann...

Ich danke im Voraus

 

 

 

 

Hallo ...,

 

medizinisch können Sie alles mögliche tun, ich habe aber meine Zweifel, ob das irgend etwas nützt. Fragen Sie einfach einer Mediziner, was er Ihnen empfiehlt. Sie können recht sicher sein, Sie werden nichts erfahren, was Ihnen nützt.

Sie können auch einen Ernährungsberater fragen, ob er nicht einen guten Tipp hat oder einen Polizisten, vielleicht fällt denen irgend etwas ein. Gerade Polizisten dürften Spezialisten für frühzeitige Ejakulation sein, denn Sie laufen des öfteren mit einem harten Gummiknüppel rum, ohne dabei eine Ejakulation zu bekommen

 

Für den Mediziner zahlt sich eine Konsultation im Gegensatz zu Ihnen auch noch aus, denn er kann bei der abrechnenden Krankenkasse für seinen medizinischen Rat der nichts nützt, Abrechnungspunkte bekommen. Und so nützt das Ganze wenigstens dem Mediziner, wenn es Ihnen schon nichts nützt. Das sollte Ihnen vielleicht ein kleiner Trost sein, dass sie zwar sich selbst nicht medizinisch helfen konnten, aber wenigstens dem Mediziner geholfen ist.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ....

Gesendet: Mittwoch, 1. Februar 2006 21:11

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Ejakulationsprobleme

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin 24 Jahre und weiblich. Obwohl Sie eine Männerberatung sind habe ich mir gedacht, dass ich mich trotzdem an sie wende, da ich mir sonst nicht zu helfen weiss und es schliesslich auch um ein "Männerthema" geht.

Mein Freund ist 28 und wir sind seit 3 1/2 Jahren zusammen. Von anfang unserer Beziehung an ist es meinem Freund sehr schwer gefallen beim Geschlechtsverkehr in mir zu ejakulieren. Anfangs ist es so hin und wieder mal vorgekommen, aber in letzer Zeit immer seltener. Es ist allerdings nicht so, dass er allgemein Schwierigkeiten damit hat.

Sowohl Oral als auch bei Selbstbefriedigung ist es überhaupt kein Problem. Ich habe meinen Freund auch schon darauf angesprochen woran es liegen könnte und seine Antwort war in etwa folgende: Er sagt, dass er in mir nicht genug stimmuliert wird. Wenn dann ginge es nur nach sehr kurzer Zeit und ansonsten gar nicht. Er hat auch Probleme in mir ganz steif zu bleiben. Er hat einen wirklich sehr großen Penis und sagt dass in mir nicht genug stimmulation ist um über lange Zeit errigiert zu bleiben oder zu ejakulieren. Und dadurch endet unser Geschlechtsverkehr dann meistens indem er sich selbst befriedigt oder ich ihn oral befriedige. Das ist für mich nicht wirklich zufriedenstellend und ich frage mich ob ich schuld daran sein könnte.

Ausserdem überlegen wir mittlerweile auch ob wir Kinder bekommen wollen und spätestens wenn der Kinderwunsch wirklich akut wird, werden diese Ejakulationsschwierigkeiten wahrscheinlich zu einem richtigen Problem werden.

Was würden sie mir raten, was ich oder wir tun können?

Vielen Dank für ihre Hilfe im voraus.

Mit freundlichen Grüßen,

... 

 

 

 

 

Hallo ... ,

ein Kinderwunsch von Ihnen braucht überhaupt nicht daran zu scheitern, dass Ihr Freund zur Zeit nicht in Ihnen ejakuliert. Wenn beide Partner innerlich für gemeinsame Kindern bereit sind, dann wird auch die Zeugung kein Problem sein. Bis dahin brauch es vielleicht noch ein wenig Zeit, Sie sind ja erst 24 Jahre jung und da ist wirklich keine Eile geboten.

Ihr Freund hat ja keine Ejakulationsschwierigkeiten, denn wie Sie schreiben klappt es offenbar ganz gut, wenn er oral oder manuell stimuliert wird. Bleibt also nur noch die Frage warum Sie beide keine körperliche Vereinigung von Penis und Vagina erreichen. Ich gehe davon aus, dass dies zum einen mit ungeklärten Beziehungsfragen zu tun haben kann und zum anderen aber auch einfach das Bedürfnis des Mannes nicht danach ist, mit seinem Penis in die Vagina einzudringen.

Mit großer Sicherheit hat es aber nichts damit zu tun, dass der Penis des Mannes so groß oder unsensibel wäre.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ....

Gesendet: Freitag, 9. Dezember 2005 08:05

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Ich bin nicht immer zu schnell

 

Hallo,

ich habe folgendes Problem,...

Wenn ich mit meiner Freundin Schlafe dauert es meistens nicht lange.

Sobald der Penis eingeführt wurde kann man die Sekunden zählen.

Sogesehen ist das auf ihrer Seite schon abgeklärt, aber nu kommt das komische.

Wenn meine Freundin mit der Hand oder mit dem Mund nach "unten" geht dauert es im warsten sinne des Wortes "EINE EWIGKEIT".

Wir beide haben schon darüber gesprochen aber sind zu keinem ergebnis gekommen woran es liegen könnte.

Ich hoffe mal das ihr mir helfen könnt.

 

 

 

Hallo Herr ... ,

 

wobei könnten wir Ihnen denn helfen? Herauszufinden, woran das unterschiedliche "Verhalten" liegt? Wozu sollte das gut sein? Hätte sich dann etwas wesentliches verändert, wenn Sie es wüssten?

 

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ... 

Gesendet: Montag, 28. November 2005 21:28

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Geschwindigkeit

 

Hallo,

Ich heiße ... bin 15 jahre alt und muss für einen Biologie Aufsatz wissen wie schnell das Sperma aus dem Penis "schießt".

Könnten Sie mir dabei vielleicht helfen?

Mit freundlichen Gruß

...

 

 

 

 

 

Hallo ... ,

 

es gibt ja keine Einheitsgeschwindigkeit mit der das Sperma die Harnröhre verlässt. Manchmal ist das Tempo geringer und manchmal größer. Wir haben aber bisher noch keine Geschwindigkeitsmessungen vorgenommen und wir kennen auch keine entsprechenden Untersuchungen. Vielleicht machen Sie das mal im Selbstversuch. Besprechen Sie sich vielleicht dazu mit ihrem Physiklehrer, der Ihnen vielleicht in vorheriger Absprache mit Ihrem Biologielehrer geeignete Messinstrumente zur Verfügung stellt. Bitte geben Sie uns Nachricht über die Messergebnisse.

 

 

wie lautet denn der Titel von dem Biologieaufsatz?

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ... 

Gesendet: Samstag, 12. November 2005 13:36

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Ich hab ein Problem

 

Hallo ich habe ein grosses Problem ich heisse... bin 21 jahre alt.

Es geht drum das wenn ich mit eine Frau Schlafe komme ich einfach viel zu schnell und das ist mir immer voll peinlich.Gibt es vieleicht irgendwelche tabletten oder methoden oder irgendwas die dagegen Helfen.Ich hoffe sie können mir irgend einen guten rat geben ich danke für ihr verständnis.

 

 

 

 

Hallo ...,

 

"Tabletten ... die dagegen helfen, kennen ich nicht."

Was "dagegen" helfen kann, wäre vielleicht Qi Gong, eine fernöstliche Bewegungsmeditation. An der können sie beide einmal teilnehmen, um die Kunst der Achtsamkeit und Langsamkeit zu erlernen.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ... 

Gesendet: Mittwoch, 19. Oktober 2005 15:57

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Fragen

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin auf Ihre Seite gestoßen, das ich mir Informationen zum "zu früh kommen" sammeln wollte. Was ich nirgends gefunden habe war die Angabe, ob die Masturbation das fördert oder nicht beeinträchtigt.

Mit freundlichen Grüßen

... 

 

 

 

 

 

Hallo ... ,

 

Ihre Frage will ich mit einer Gegenfrage kryptisch beantworten.

 

"ich bin auf Ihre Seite gestoßen, da ich mir als Politiker Informationen darüber verschaffen wollte, ob es sinnvoll ist, den Wählern zu früh unangenehme Reformvorschläge zu unterbreiten.

Was ich nirgends gefunden habe war die Angabe, ob die Mitgliedschaft in der SPD das fördert oder nicht beeinträchtigt?"

 

Etwas anders, weniger kryptisch ausgedrückt würde ich sagen. Wenn masturbieren Ihnen dabei hilft, erst dann zu ejakulieren, wenn Sie das für den geeigneten Zeitpunkt halten, dann ist Masturbieren sich eine sinnvolle Methode.

Wenn nicht, dann ist es sicher keine sinnvolle Methode.

Probieren Sie das einfach aus und entscheiden sich dann.

 

 

Viel Erfolg

 

 

 

Peter Thiel

 

 

 

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ... 

Gesendet: Freitag, 14. Oktober 2005 10:48

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Ejakulation

 

Was tun, wenn es nicht zur Ejakulation kommt?

Haben Sie Dank für Ihre Antwort!

... 

 

 

Hallo Herr ... ,

 

Wobei kommt es nicht zur Ejakulation? Wenn Sie in der Straßenbahn sitzen oder wenn Sie mit Ihrer Partnerin intim sind?

Etwas genauer müssen Sie Ihre Frage schon stellen.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Sonntag, 2. Oktober 2005 16:13

An: info@maennerberatung.de

Betreff: zu späte Ejakulation

 

Hallo, habe auf ihrer Homepage von der Möglichkeit der emailberatung gelesen. Wenn es diese noch gibt, folgende Frage:

Wenn man zu spät (d.h. nach 1-2 Std. Sex) zur Ejakulation kommt, welche Lösungsansätze gibt es dafür? Medizinische oder psychologische?

Das Thema scheint indes nicht sehr weit verbreitet zu sein, da es kaum/keine Literatur dazu gibt.

MfG

...

 

 

 

 

 

 

Hallo ... ,

Lösungsansätze gibt es sicher jede Menge, ob sie alle helfen ist eine andere Frage. Ob Mediziner in Ihrer Sache helfen können, da bin ich pessimistisch. Aber wenn Sie andere Erfahrungen machen sollten, lassen Sie es mich wissen.

Ich denke, dass das mehr ein "psychologisch" zu lösendes Problem darstellt. Welcher Weg da ein wirksamer Lösungsweg ist, das wissen die Götter und manchmal mag ein guter Therapeut oder Berater davon etwas umsetzen.

 

Das Thema "zu späte" oder "ausbleibende" Ejakulation tritt durchaus nicht selten auf, nur wird darüber im allgemeinen von Betroffenen nicht gesprochen, so dass es auch keiner erfahren kann.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: 

Gesendet: Dienstag, 6. September 2005 12:57

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Ejakulat

 

Meine Freundin beklagt sich darüber, daß sie beim Akt die Ejakulation nicht spürt. Nun weiß ich, daß ich kein großer "Spritzer" bin. Unlängst habe ich gesehen, daß Medikamente angeboten werden, die die Menge des Ejakulates erhöhen sollen. Halten Sie eine Therapie in diesem Sinne für möglich?

Freundliche Grüße

 

 

 

 

Hallo Herr ...,

das ist mir neu, dass Frauen die Ejakulation des Mannes verspüren würden. Vielleicht liegt hier ein Missverständnis zwischen ihnen und ihrer Freundin vor. Fragen Sie doch mal Ihre Freundin, was sie damit meint, sie würde beim Akt die Ejakulation nicht spüren. Vielleicht meint sie gar nicht das Sperma, dass sie nicht spürt, sondern die Kontraktionen des Mannes bei einer Ejakulation oder beim Orgasmus. Wenn dem so wäre, dann könnte ihre Freundin etwas unsensibel sein, dass sie die Kontraktionen kaum fühlt oder Ihre Kontraktionen sind so schwach, dass Ihre Freundin diese kaum bemerken kann.

 

Um was für Medikamente soll es sich denn hier handeln?

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: 

Gesendet: Montag, 5. September 2005 11:21

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Hilfe

Wichtigkeit: Hoch

 

Hallo,

ich heiße ... , bin 23 und hoffe das ihr mir bei meinem Problem helfen könnt.

Ich habe seit 3 Monaten wieder eine Freundin, die ich sehr liebe. Mein Problem ist das ich meist zu früh komme, meistens schaff ich es gerade mal hinein und es passiert auch schon mal ohne das sie mich dabei anfasst, z.B. wenn ich sie verwöhne.

Es ist zwar nicht der Weltuntergang, aber trotzdem etwas nervig, vor allem weil es in meiner letzten Beziehung viel besser funktioniert hat. Zwischen den beiden Beziehungen hatte ich zwar 5 Jahre gar keinen Sex und ich dachte das ich mich erst wieder daran gewöhnen muss. Jedoch haben wir seit ca. 3 Monaten regelmäßig Sex und es ist noch kein bisschen besser geworden.

Ist das noch normal? Kann man dagegen irgendetwas machen? Könnt ihr mir vielleicht ein paar Tipps geben wie man dieses „Problem“ beseitigen kann.

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 

Hallo ... ,

genaues lässt sich zwar sicher auf diesem Weg nicht sagen. Es ist gut möglich, dass sie beide beim Geschlechtsverkehr sehr aufgeregt sind. Dies vielleicht weniger, weil es so schön ist, sondern weil es so viel Angst gibt. Man kennt das von Menschen, die es nicht gewohnt sind auf einer Bühne zu stehen, auf der sie von vielen anderen Menschen gesehen werden. Da kann es schon mal passieren, dass man plötzlich die falsche Rede vom letzten Geburtstag bei Onkel Heinz hält, statt die vorbereitete Rede zum 70. Geburtstag seiner lieben Mutter.

 

In der Ruhe liegt die Kraft, sagt der Volksmund recht zutreffend. Ich bin mir sicher, wenn sich in ihrer Beziehung und insbesondere in der sexuellen Begegnung zwischen ihnen die nötige Ruhe (nicht zu verwechseln mit Schläfrigkeit) eingestellt hat, wird es auch gut möglich sein, dass sie beide ineinander verweilen, ohne dass es wie bei einem überkochenden Milchkochtopf beim Mann sehr schnell zu einer Ejakulation kommt.

Diese Ruhe und Gelassenheit zu erreichen ist eine spannende Aufgabe für Sie und Ihre Freundin.

 

Viel Erfolg und Geduld dabei.

 

Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ... 

Gesendet: Freitag, 2. September 2005 08:25

An: info@maennerberatung.de

Betreff:

 

 

hallo,

mein problem ist, daß auch nach längerer Abstinenz (5-7Ttage) und hoher sexueller Erregung, das Sperma nicht mehr hinausgeschleudert wird, sondern nur noch "rausquillt".

Da ich homosexuell bin und der Sex bei uns auch sehr visualisiert ist dieses Tatsache für den Partner nicht gerade anturnend.

Das Problem besteht seit ca. 6 Monaten.

Meine Daten

42 Jahre, sportlich aktiv, bewusst gesund eiweissreiche Ernährung

Medikamente: Cipramil 20mg, Propranolol 80 mg täglich.

Für einen Rat wäre ich Ihen sehr dankbar

 

 

Mit freundlichen Grüssen

... 

 

 

 

 

 

Hallo Herr ... ,

ich geh mal davon aus, dass die Kontraktionen, die das Sperma herausbefördern, etwas schwach sind. Da dies aber keine Muskeln sind, die sie willentlich trainieren können (so wie ja auch die Darmmuskulatur nicht) bleibt nur die Frage, wie man solche Muskeln dennoch beeinflussen kann.

Ich gehe davon aus, dass das in erster Linie über psychologisch zu verstehende Prozesse geschieht. Die schwachen Kontraktionen kann als "schwachen Orgasmus" deuten. Der schwache Orgasmus kann wiederum als Beziehungs- oder Lebensthema gedeutet werden.

Was da bei Ihnen an Beziehung- oder Lebensfragen Einfluss auf einen schwachen Orgasmus hat, weiß ich natürlich nicht, da ich Ihre Lebensumstände nicht kenne.

Wie immer in solchen Fällen empfiehlt sich daher entweder Gelassenheit, viele Probleme lösen sich auch infolge Zeitablauf von selbst - oder ein Besuch bei einem kompetenten Berater.

 

 

Viel Erfolg

 

 

Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ... 

Gesendet: Sonntag, 21. August 2005 17:23

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Frühzeitiger Samenerguss

Wichtigkeit: Hoch

 

Guten Tag!

Ich wollte mich mit einem mail persönlich an Sie wenden um ihnen meine Lage zu schildern.... Ich würde mich sehr darüber freuen wenn Sie mir weiterhelfen könnten da ich schon ziemlich verzweifelt bin:

Ich bin seit ca 2 monaten mit meiner ersten Freundin (auch erstes mal) zusammen und wir hatten bereits ca. 15 mal sex. Dabei komme ich fast immer in der ersten oder zweiten Minute. (und das obwohl ich wegen eimer Pimose beschnitten wurde) Auch Durex Performa Kondome, "an was andres denken" und vorher onaniern haben nichts bis fast nichts gebracht. Wenn ich mich selbst befriedige kann ich den Orgasmus eigentlich relativ leicht hinauszögern aber beim sex gelingt es mir einfach nicht. Seit ein paar Tagen trainiere ich jetz gezielt meinen Orgasmus beim Onanieren hinauszuzögern....

Ich denke ein Problem ist auch dass ich sobald ich eingedrungen bin nur noch daran denken kann dass ich noch nicht kommen will uns es mir schwer fällt so zu entspannen....aber ich kann es ja nicht verhindern 

Meinen Sie dass ich ärztlichen Rat (währe mir ehrlich gesagt unangenehm) brauche oder das das auch noch so zu schaffen ist?

MFG ... (18)

 

 

 

 

Hallo ... ,

 

was soll Ihnen da ärztlicher Rat nützen? Wenn Sie Ärger mit dem Chef haben, gehen Sie ja auch nicht zum Arzt, wie kommen Sie bloß darauf, dass das beim Geschlechtsverkehr anders ein soll.

Geschlechtsverkehr und Ejakulation sind doch keine Krankheiten, die ein Arzt heilen könnte.

Wenn Sie schon jemand suchen, der Sie bei erwünschten Veränderungen in ihrem Sexualleben unterstützt, dann jemanden der sich mit diesen Fragen auskennt. Also einen entsprechend qualifizierten Berater. Wenn das zufällig mal ein Arzt ist, der sich hier fachliche Kompetenzen angeeignet hat, können Sie natürlich auch dessen Hilfe nutzen.

Möglicherweise können Sie und Ihre Freundin aber auch erwünschte Veränderung von allein in Gang bringen.

 

Viel Erfolg

 

 

Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ..

Gesendet: Mittwoch, 27. Juli 2005 17:35

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Eine Frage an Peter Thiel/Vorzeitiger Samenerguss

 

Einen wunderschönen guten Tag, Herr Thiel!

Ich (37 Jahre alt, weiblich) bin auf Ihre Seite gestoßen, weil mich etwas beschäftigt, ich habe im Prinzip eine ganz einfache Frage:

Kann es sein, dass ich auf meinen Freund eine so erotische Wirkung habe, dass er jedes Mal innerhalb von Sekunden zum Höhepunkt kommt???

Nun, es sind heimliche, wunderschöne Treffen, sehr sehr erotisch, bereits vor dem Treffen verspüre ich eine starke Erregung...

Leider geht es - meist nach heftigen Küssen und anschließendem Oralverkehr ziemlich schnell und mit einer - eigentlich für mich sehr schönen - Wucht zu Ende. Wir hatten bisher nur wenige Gelegenheiten, miteinander zu schlafen,

eigentlich nur zwei, und da ging es noch schneller...leider!

Am Ende bin ich natürlich...wie soll ich sagen?...heißer...als zuvor und lege anschließend häufig selbst Hand an, was ja auch natürlich und okay ist, aber es ist halt etwas völlig anderes, die Zärtlichkeiten gemeinsam auszutauschen!

Unglaublich, was? Okay, eigentlich hat er mir das schon beantwortet...aber ich möchte es gern von einer objektiven Seite hören.

Herzlichen Dank für Ihre Antwort!

Viele Grüße von ...  :-))

 

 

 

 

 

 

 

Liebe ... ,

 

eine "objektive" Antwort kann ich Ihnen nicht geben, denn die gibt es meines Erachtens nicht.

Erst einmal habe ich Sie so verstanden:

"Nun, es sind heimliche, wunderschöne Treffen, sehr sehr erotisch, bereits vor dem Treffen verspüre ich eine starke Erregung..."

 

Da können Sie sich beide sicher nur gratulieren und es genießen, andere Paare träumen von solchen Treffen.

 

 

Nun zu Ihrer Frage:

"Kann es sein, dass ich auf meinen Freund eine so erotische Wirkung habe, dass er jedes Mal innerhalb von Sekunden zum Höhepunkt kommt???"

Ja, das halte ich durchaus für möglich. Aber nicht nur Sie auf ihn, sondern auch er auf Sie.

 

 

 

Nun kommt offenbar Ihr Problem:

 

"Leider geht es - meist nach heftigen Küssen und anschließendem Oralverkehr ziemlich schnell und mit einer - eigentlich für mich sehr schönen - Wucht zu Ende. Wir hatten bisher nur wenige Gelegenheiten, miteinander zu schlafen, eigentlich nur zwei, und da ging es noch schneller...leider!"

 

Falls das ein Problem für Sie (und vielleicht auch für Ihren Freund) ist und Sie (und vielleicht auch Ihr Freund) es verändern wollen, können Sie das natürlich angehen.

Vielleicht tauschen Sie sich erst einmal mit Ihrem Freund darüber aus, was ihnen beiden jeweils gefällt und wo Sie sich jeweils Veränderung wünschen. Und dann ist es vielleicht ein wenig wie in einer Sinfonie. Allegro, Adagio, Forte, Pianissimo. Das Klavier hat nicht nur eine Taste, sondern eine große Zahl und der Virtuose versteht es die ganze Bandbreite nutzen zu können. Das ist ihm oder ihr nicht vom Himmel zugefallen, sondern Ergebnis eines längeren Lern- und Übungsprozesses.

 

Viel Erfolg auch Ihnen

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: 

Gesendet: Mittwoch, 20. Juli 2005 01:02

An: info@maennerberatung.de

Betreff:

 

 

Hallo mein name ist ... komme aus ... und bin so richtig besorgt um mein bestes stück.Mein probleem ist die vorzeitige ejakulation.Meine partnerin die das probleem versteht hat es bisschen satt immer nach der ersten ejakulation eine pause zu machen was soll ich ihrer mainung machen??An was liegt mein probleem?? Können sie mir hellfen bitte 

MFG ...

 

 

 

 

 

 

Hallo ..,

 

stellen Sie sich vor, Sie fahren jeden morgen um 8 Uhr mit Ihrem Auto bei Rot über die Ampel und stoßen mit einem von rechts kommenden Auto zusammen, das von einer Frau gefahren wird. Sie wundern sich, dass sich dies jeden Morgen zur selben Zeit wiederholt. Statt nun einfach Ihr Verhalten zu ändern und nicht bei Rot über die Ampel zu fahren, wiederholen Sie jeden Morgen das selbe Spiel. Um 8 Uhr fahren Sie bei Rot über die Kreuzung und stoßen prompt erneut mit dem Auto der Dame zusammen. Das können Sie nun noch tausend Mal wiederholen und sich immer wieder wundern, warum das so passiert. Sie beginnen dann vielleicht vor lauter Verzweiflung eine jahrlange andauernde Psychoanalyse (natürlich von der Krankenkasse bezahlt, wozu soll eine Krankenkasse sonst auch gut sein, wenn nicht zum Bezahlen) und der Psychoanalytiker findet nach zwei Jahren heraus, dass Sie einen Ödipuskomplex (Sohn verliebt sich in seine Mutter und tötet seinen Vater) haben und deswegen jeden morgen mit dem Auto der Frau, die psychoanalytisch stellvertretend für Ihre Mutter steht, zusammenstoßen. Nach fünf Jahren und 750 Sitzungen beim Analytiker wird dann die Krankenkasse ungeduldig und verlängert die Bezahlung der Analysekosten, die inzwischen auf 75.000 Euro angewachsen ist, nicht mehr. Sie selber haben auch keine Lust, privat 100 Euro für eine Stunde beim Psychoanalytiker zu bezahlen, der ohnehin nichts bewirkt (solange das die Krankenkasse bezahlt hatte, konnte Ihnen das ja egal sein, denn irgendwelche Dummen oder Gesunden, die jahrzehntelang brav Krankenkassenbeiträge zahlen ohne sie in Anspruch zu nehmen, gibt es zum Glück reichlich).

 

Sie beschliessen nun die wünschenswerte Veränderung selbst in die Hand zu nehmen. Und die geht so:

Gestalten Sie Ihre sexuelle Begegnung so, dass Sie keine vorzeitige Ejakulation mehr haben. Das mag wie eine Tautologie oder Trivialität klingen, ist aber, um mit Bertolt Brecht zu sprechen: "Das Einfache, das Schwer zu machen ist"

Im Prinzip ist es ganz einfach und jegliche Störung löst sich auf, wenn Sie erst einmal verstanden oder ausprobiert haben, was Sie anders machen müssen. Vermeiden Sie auf alle Fälle das, was Sie bisher immer gemacht haben, fahren Sie also nicht schon wieder bei Rot über die Kreuzung fahren und wundern sich dann, dass Sie einen Unfall haben.

Schauen Sie als erste einfach mal, was so zwischen Ihnen und Ihrer Freundin passiert, wenn sie Sex machen bis es schließlich zur vorzeitigen Ejakulation kommt. Und dann machen sie es beide einfach mal anders, langsamer oder schneller, sanfter oder gröber, was auch immer anders zu tun ist. 

Auf alle Fälle nicht mehr so, wie sie es beide vorher gemacht haben - es sei denn sie wollen weiterhin bei roter Ampel zusammenstoßen.

 

 

Viel Spaß beim Ausprobieren

 

 

Peter Thiel

 

 

 

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: 

Gesendet: Montag, 11. Juli 2005 12:21

An: info@maennerberatung.de

Betreff: e. pr.

 

Liebe Männerberater/innen,

Mein Frage/Bitte:

Was halten Sie von den gegen ejaculatio praecox von www.... de empfohlenen Methoden stop and go, kegler

etc.??

Haben Sie ggf. andere Tipps gegen e. pr.??

Für Hinweise wäre ich dankbar!

Herzlichen Dank im Voraus.

Mit freundlichem Gruß

... , 57, verheiratet

 

 

 

 

Hallo Herr ... ,

 

können Sie natürlich machen. Ist ja auch oft auf Autobahnen so, dass die Autos nicht einfach so dahin fahren, sondern sich im Stop and Go Verfahren forbewegen. Irgend wann kommen sie auch an ihr Ziel und von daher kann man nicht sagen, Stop and Go wäre nichts wert. Manchmal ist es auch so, dass sich der Stau wie durch ein Wunder plötzlich auflöst und niemand weiß so recht, wieso das eigentlich passiert, obwohl sich äußerlich betrachtet weder die Anzahl der Fahrbahnen erhöht hat, noch eine einengende Baustelle hinter sich gelassen wurde.

 

Warum sollte man also nicht auch Methoden nach Kegler (den wir nicht kennen) anwenden, wenn es irgend wie helfen sollte. Vom Ausprobieren ist wohl noch keiner dümmer geworden.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: 

Gesendet: Dienstag, 28. Juni 2005 21:48

An: info@maennerberatung.de

Betreff: "ejaculatio praecox"

 

Liebe Männer,

z. Zt. habe ich ein Problem mit meiner Frau. Während wir früher ein durchaus erfülltes Sexleben hatte, kann ich dies für das letzte Jahr und insbesondere die letzten Monate nicht sagen. Ich komme immer "früher" als meine Frau, wobei ich jetzt nicht weiß, ob ich "zu" früh oder meine Frau "zu spät" bin. Im Durchschnitt halte ich eine Penetration - schätzungsweise - zwischen fünf und fünfzehn Minuten aus. Meine Frau bevorzugt aber immer bestimmte - mitunter auch wechselnde - Stellungen, die die Penetration der Vagina besonders eng für sie machen. Dies führt sie auf ihre Kindheit zurück. Sie wirft mir nun vor, dass ich nicht lange genug aushalten kann und sie deshalb schon seit zwei Jahren keinen Orgasmus mehr bei mir bekommen hat. Zum Hintergrund: Wir haben zwei Kinder - 9 und 7 - und ich habe mich vor vier Jahre sterilisieren lassen.

Frage: Leide ich an einer Ejakulation praecox und muss ich Verzögerungstaktiken anwenden oder ist meine Frau einfach zu spät. Da dies mittlerweile ein ernstes Problem für uns ist, darf ich auf eine Rückantwort hoffen.

MfG

 

 

 

 

 

 

Hallo ... ,

 

ob Sie an einer "vorzeitigen" Ejakulation "leiden" kann ich nicht beurteilen, Sie können das vermutlich besser als ich beurteilen.

 

Falls Sie leiden sollten, kann ich Ihnen empfehlen, gemeinsam mit Ihrer Frau zu schauen und auszuprobieren, was in dem seit einem Jahr eingefahrenen Zustand verändert werden kann, damit das Leiden aufhört.

Vielleicht nutzen Sie dazu auch die Unterstützung eines kompetenten Therapeuten.

 

Beste Grüße

 

 

Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: 

Gesendet: Samstag, 18. Juni 2005 00:20

An: info@maennerberatung.de

Betreff: zu frühe Ejakulation

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

leider habe ich mit 38 Jahren das Problem, z.T. viel zu früh zu kommen. Und das eben fast jedes mal.

Gibt es nicht evtl. Medikamente dagegen oder etwas homöopathisches?

Vielen Dank für Ihre Antwort.

Mit freundlichen Grüssen

 

 

 

 

 

 

Hallo ...,

 

Über Medikamente "dagegen" ist uns nichts bekannt. Auch nicht über homöopatische Mittel "dagegen". 

Ich kann mir auch nicht vorstellen, wie ein solches Medikament funktionieren soll, falls es dieses überhaupt geben sollte. Haben Sie da eine bessere Vorstellungskraft als ich?

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: 
Gesendet: Dienstag, 26. April 2005 10:46
An: info@maennerberatung.de
Betreff: Problem : Erektion aber keine Ejakulation


Guten Tag,

bin 38 Jahre, fühle mich gut und bin gesund .
Habe nach sehr langer Zeit wieder eine Freundin .

Bin sehr leicht erregbar und auch "standhaft" während des Aktes . 
Habe 100 prozentig keine Erektionsprobleme. 

Mein Problem ist die ausbleibende Ejakulation während des Beischlafs. Schön für die Frau - diese denkt dann aber, das mein "Problem" and ihr läge.
Ich wäre Ihnen sehr dankbar , wenn Sie mir sagen könnten, was man dagegen tun kann. 

 

 



> -----Ursprüngliche Nachricht-----
> Von: 
> Gesendet: Dienstag, 3. Mai 2005 17:10
> An: "maennerberatung.de"
> Betreff: Re: AW: Kurzer Nachtrag zu : Ejakulationsproblemen


> Guten Tag,

> Ja, die Ejakulation funktioniert beim Masturbieren. Habe ich 
> das zu lange und zu oft gemacht ?
> Obschon ich meine das eben dieses zum Leben eines Mannes dazugehört ....

> Ich sagte schon eingangs, das die Kleine sich zum ersten Mal 
> jemandem gegenüber öffnet und wir oft aus der Laune heraus sex haben,
> wobei sie tapfer ist und immer weniger Probleme damit hat. 
> Natürlich haben wir es anfänglich schwerer gehabt , weil sie 
> Angst während des Beischlafes hatte . Sie entdeckt sich gerade selbst .
> Und ich habe natürilich ebenfalls Angst vor „Rückfällen“ .

> Kann ich dem mit Medikamenten nachkommen ? Ihren Trick anwenden ? 
> Habe was gelesen über einen Punkt zwischen Hoden und After ( 
> bekannt von den Chinesen angeblich ) .
> Vielleicht andere „gefühlsechtere „ Kondome. Oder bessere Fitness ?

> Vielen Dank für Ihre Mithilfe.

> Beste Grüsse 




 

Hallo ... ,

der Trick liegt darin, wenn Sie sich von dem Gedanken lösen, wie es sein sollte, dann kann sich eine Veränderung einstellen.

Eine Lösung kann eintreten,

 

"Indem man schließlich »aus dem Weg geht«, um die große Regel des Tao zu zitieren. Man löst sich von seiner vorgefaßten Idee, wie es ausgehen »müßte«. Und in die so entstandene »fruchtbare Leere« strömt die Lösung ein. Das heißt, man wird handgemein, spielt die eigenen Interessen und Fertigkeiten aus, läßt sie aufeinanderprallen, um den Konflikt zuzuspitzen und um sie zerstört und verändert in die heraufdämmernde Ideeeingehen zu lassen; und schließlich klammert man sich an seine Interessen nicht mehr als an die »eigenen Interessen. Inder Erregung des Schöpfungsvorgangs findet man zu einer schöpferischen Unparteilichkeit zwischen den sich befehdenden Kontrahenten, und dann, in einem ganz unverantwortlichen, fröhlichen Gemetzel, tobt nun wahrscheinlich jeder der Kontrahenten alle seine Aggressionen für und wider die eigene Seite aus. Aber das Selbst wird nun nicht länger zerstört, denn es findet letzt erst heraus, was es ist."

Perls/Hefferline/Goodman "Gestalttherapie. Grundlagen", dtv Klett-Kotta, S.151

 

 

So lange sie aber der Idee verhaftet sind, wie es sein müsste - nämlich zu ejakulieren - und dies auch noch willentlich zu erreichen suchen, stehen Sie der Lösung selber im Weg. Wenn Sie die Idee, wie es sein müsste, völlig loslassen, kann der Wandel passieren.

 

Zur Unterstützung dieses Wandels gebe ich Ihnen eine Hausaufgabe auf:

Wenn Sie das nächste Mal Sex mit Ihrer Partnerin machen wollen und sie mit Ihnen, sagen Sie ihr vorher:

Ich will während der Penetration auf keinen Fall eine Ejakulation bekommen. Ich bitte dich, ganz vorsichtig mit mir umzugehen, damit ich um Gottes willen keine Ejakulation bekomme.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: 

Gesendet: Dienstag, 26. April 2005 10:46

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Problem : Erektion aber keine Ejakulation

 

Guten Tag,

bin 41 Jahre, fühle mich gut und bin gesund .

Habe nach sehr langer Zeit wieder eine Freundin .

Bin sehr leicht erregbar und auch "standhaft" während des Aktes . Habe 100 prozentig keine Erektionsprobleme.

Mein Problem ist die ausbleibende Ejakulation während des Beischlafs. Schön für die Frau - diese denkt dann aber, das mein "Problem" and ihr läge.

Ich wäre Ihnen sehr dankbar , wenn Sie mir sagen könnten, was man dagegen tun kann.

 

 

 

 

Hallo Herr ...,

 

ich habe noch nicht ganz verstanden, was das konkrete Problem sein soll. Ist es die "ausbleibende Ejakulation während des Beischlafes" und wenn ja, warum würden sie das als Problem beschreiben. Es gibt Abhandlungen aus dem indischen Bereich, die gerade dies für den Ausdruck einer besonders hohen Liebeskunst halten.

Wie würden sie Ihre Zielvorstellung beschreiben?

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: . . 

Gesendet: Donnerstag, 21. April 2005 13:23

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Beratung

 

Hallo Hr. Thiel,

ich hoffe Sie können mir ebenso helfen.

Und zwar bin ich weiblich und habe folgendes Problem mit meinem Freund.

Wir sind nun mit Pausen seit 4 Jahren zusammen.

Früher hatte wir überhaupt keine Probleme mit dem Sex.

Er konnte ewig und oft.

Seitdem wir nun eine kleine Pause hatten (in der er eine andere Frau kennengelernt hatte und mit ihr (laut seiner Aussage 2x im Bett war))

Kommt er fast sofort nachdem er in mich eingedrungen ist.

Danach geht nichts mehr.

Kann es sein, dass er mich nicht mehr liebt? Dass ich ihn nicht mehr errege? Er eventuell vortäuscht?

(Ausfluss meine ich habe ich jedoch)

Er war auch anscheinend beim Urologe, der meinte dies käme davon dass er sehr oft masturbiert hat, aber ist es nicht so dass mann dann eher länger kann?

Er schafft es auch nicht mehr mich oral oder mit der Hand zu befriedigen. Ich bin der Meinung, dass er es anders macht als früher.

Allerdings habe ich mich mit dieser „anderen Frau Problematik“ lange auseinandergesetzt. Deshalb glaube ich nicht, dass ich mir das einbilde.

Es ist für mich weniger ein Problem dass es so ist, als dass ich mich frage ob er noch etwas für mich empfindet.

 

Vielen Dank im Vorraus.

 

 

 

 

Hallo Frau ...,

dass Sie ihn nicht mehr erregen halte ich nicht für möglich. Wenn dem so wäre, hätte er ja weder eine Erektion noch eine Ejakulation. Beides ist aber soweit da.

Vortäuschen? Wie soll denn ein Mann eine Erektion oder Ejakulation vortäuschen? Bestenfalls kann der Mann absichtlich stöhnen und absichtlich hin- und herzucken.

 

"Es ist für mich weniger ein Problem dass es so ist, als dass ich mich frage ob er noch etwas für mich empfindet."

Ich glaube, das ist der springende Punkt. Sexualität ist ein scheues Reh. Wenn Sie anfangen zu denken, klappt es nicht. Fragen Sie mal einen Tausendfüßler, wie er das macht, mit so vielen Beinen zu laufen. Der Tausendfüßler fängt an zu überlegen und kann ab sofort nicht mehr laufen.

 

Vielleicht fragen Sie sich nicht, 

"... ob er noch etwas für mich empfindet.", 

fragen Sie sich besser ob Sie ihm noch vertrauen. Wenn nicht, dann können Sie überlegen ob Sie ihr Vertrauen wieder wachsen lassen wollen oder nicht. Ist letzteres der Fall, dürfte die positive emotionale Basis für eine Beziehung fehlen. Dann dürften auch Viagra und ähnliche chemische Problemvertuscher nicht viel helfen. Besser man beginnt dann einen Neuanfang.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Donnerstag, 17. Februar 2005 22:32

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Orgasmusangst

 

Hallo liebe leuts am anderen ende...

also ich hab da so ein kleines problem (was für mich eben groß erscheint).

ich bin ja noch ein ziemlich junger kerl mit wenig erfahrung...

auf jedenfall gehts darum, das wenn ich mit einer frau ins bett gehe ich sehr schnell zum orgasmus komme obwohl ich es noch garnicht will... da ich auch möchte das meine partnerin zu ihrem spaß kommt ...

gibt es nicht irgendwelche tricks oder so eine art übungen wie man das verbessern könnte?

MfG ... 

 

 

 

 

Hallo "ziemlich junger Kerl",

wozu überschreiben Sie Ihre Anfrage mit dem Titel "Orgasmusangst"? Haben Sie vor einem Orgasmus Angst und wenn ja vor welchem, Ihrem, dem Ihrer Partnerin oder einem gemeinsamen oder einem phantasierten?

Kommen Sie schnell zum Orgasmus oder schnell zur Ejakulation? Das ist nämlich was Verschiedenes doch viele Männer und Frauen meinen, es wäre das selbe.

was Sie im Kopf "nicht wollen" interessiert offenbar Ihren Körper weniger, er "will" und setzt sich durch. Dazu gibts aber offenbar auch ein "Ja" in Ihrem Kopf, denn dort sitzt wahrscheinlich die Steuerung. Also wollen Sie sowohl "nicht" als auch "doch".

 

Als Übung empfehle ich Ihnen die Zeitlupenübung. Das funktioniert aber wahrscheinlich nur, wenn Ihre Partnerin ehrlichen Herzens mitmacht.

 

Sie verlangsamen das ganze Liebesritual um 90 Prozent. Der Vorteil dabei, Sie können wahrnehmen was passiert und können so ganz langsam uns sanft umsteuern, was bei Tempo 220 so kaum möglich sein dürfte oder haben Sie schon mal bei bei Tempo 220 versucht einem plötzlich auf die Fahrbahn laufenden Wildschwein auszuweichen?

Ansonsten gelten die alten Weisheiten, erst die Übung macht den Meister und gut Ding will Weile haben.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: 

Gesendet: Dienstag, 1. Februar 2005 21:53

An: webmaster@maennerberatung.de

Betreff: (Kein Thema)

 

Liebes Beratungsteam.

Ich hoffe, sie können mir als Frau auch helfen und mir eine für mich und meine Beziehung sehr sehr wichtige Frage beantworten. Ich wüsste sonst nicht wo ich mich sonst hinwenden könnte, da mir die ganze Sache auch peinlich ist und ich noch nie ein solches Problem hatte.

Ums kurz zu machen zu meiner Frage: Ich habe seit Monaten die Befürchtung das mein Lebensgefährte mich vielleicht mit einer anderen Frau betrügt. Ich hatte Ihn schon mehrfach darauf angesprochen und er hat es nur wütend und böse verneint!

Jetzt also zu meiner Frage dazu: Kann es sein, dass ein Mann, ohne Geschlechtsverkehr gehabt zu haben Spermaspuren in der Unterwäsche hat? Gibt es vielleicht beim Mann etwas ähnliches wie bei der Frau der Ausfluss? Ich frage das, weil an diesem besagten Tag Spermaspuren in der Unterwäsche waren und er wie ich weiss Fr. XXX getroffen hat. Ist dort in physiotherapeutischer Behandlung mehrmals die Woche. Kann mir das nicht erklären und hoffe auf Ihren Rat bzw. eine Erklärung.

mfg.

 

 

 

 

Hallo Frau ...

mir scheint es eher unwahrscheinlich, dass Ihr Mann von einem eventuellen Geschlechtsverkehr Sperma in der Unterwäsche hat. Wie sollte denn so etwas zustande kommen?

Vielleicht hat Ihr Mann in seine Unterwäsche masturbiert. Das ist zwar wohl eher ungewöhnlich, doch jedermann hat sicher einen anderen Stil.

Vielleicht ist es auch kein Sperma, sondern eingetrockneter Tapetenkleister oder eine ähnlich konsistente Flüssigkeit.

 

Gruß Peter Thiel

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ... 

Gesendet: Sonntag, 30. Januar 2005 16:22

An: info@maennerberatung.de

Betreff: vorzeitige Ejakulation

 

Liebe Männerberatung,

Ich habe das Problem der vorzeitigen Ejakulation. Ich bin jetzt 19 Jahre alt und hatte eigentlich schon viel Sex und dieses Problem ist bei mir vorher noch nie aufgetreten, eher hab ichs so hinbekommen das ich erst kurz nach meiner Partnerin gekommen binn oder sogar gleichzeitig, wenn ichs früh genug erkannt habe das sie soweit ist. Nun jetzt vor kurzem hab ich mich richtig ernst verliebt (das erste mal...) Nun hatte ich das erste mal in meinem Leben eine Ejakulation direkt nach dem eindringen in die Scheide. Ich konnte dann wieder nach 5-6 Minuten nach alter Gewohnheit, länger und so wie ICH's wollte. Nach 4 Stunden hab ich's dann noch mal probiert und zack, nach dem eindringen binn ich wieder gekommen. Wieder gleiches spiel. Meine Freundin störts nicht weil ich ja nach wenigen Minuten wieder kann, aber mich störts doch ziemlich. Kann ich dagegen was tun oder wird sich das erst mit der Zeit geben? Oder bleibt es vielleicht für immer so??

Ich würde mich über eine Antwort sehr freuen

Mit freundlichen grüßen

... 

 

 

 

 

Hallo ... ,

 

Zur Beruhigung: Für immer bleibt gar nichts. Alles wandelt sich, ob es uns gefällt oder nicht.

 

Sie schreiben:

"Ich habe das Problem der vorzeitigen Ejakulation."

Das ist ein Problem, das Sie selbst erzeugen, denn niemand legt fest, was vorzeitig ist und was nicht. Die Flutwelle in Asien kam auch nicht vorzeitig, sondern sie kam einfach, als ihre Zeit herangekommen war.

Wer könnte Ihnen denn vorschreiben, wann Sie zu kommen haben und wann nicht?

 

Statt defizitorientiert zu denken: "Ich habe das Problem der vorzeitigen Ejakulation."

könnten Sie auch sagen: "Ich möchte gerne 1, 2, 3, 4, 5, ... Minuten meinen Penis in der Vagina haben, ohne zu ejakulieren.

Das ist vielleicht eine interessantere Aufgabe, als darüber zu sinnieren ob Sie "das Problem der vorzeitigen Ejakulation" hätten. An der Aufgabe können Sie immer wieder üben, nicht anders, als das auch jemand macht, der Geige spielen lernt.

 

Wie in der Fahrschule, so auch im Sex. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Erlauben Sie sich einfach mal das, was Ihr Körper ohnehin macht, ohne dass er Sie fragt, ob das in Ordnung sei.

In Ihrem zarten Alter von 19 Jahren haben Sie noch mindestens 70 Jahre vor sich und damit alle Zeit der Welt zum üben und ausprobieren. Genießen Sie auch Ihre Potenz, wer weiß, wann sie nachläßt.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Dienstag, 5. Oktober 2004 00:55

An: webmaster@maennerberatung.de

Betreff: Frühzeitigen Samenerguss!!!

 

Liebes Beraterteam!

Ich bin seit ca. 4 Jahren mit meiner Freundin zusammen und habe das Problem das ich jedesmal eine frühzeitigen Samenerguss habe und dadurch auch unser Sexleben nicht so gut funktioniert!

Ich werde z.B. erekt wenn ich meine Freundin anfasse bzw. wenn wir nur Petting haben.

Wie kann ich das verhindern das es so ist und was kann ich tun?

Ich würd mich sehr freuen, wenn Sie mir weiter helfen könntet.

Mfg

 

 

 

 

Hallo ...

Möglicherweise gibt es zwischen ihnen beiden eine spezielle Form sexueller Interaktion, bei der sich die sexuelle Erregung bei Ihnen als Mann so schnell aufschaukelt, dass es bei Ihnen relativ frühzeitig zur Ejakulation kommt. Das geht offenbar schon seit vier Jahren so, Sie wollten es verändern und es ist offenbar trotzdem oder gerade deswegen beim alten geblieben.

Vielleicht probieren Sie es mal mit Sex im Zeitlupentempo. Man könnte das auch als meditativen Sex bezeichnen. Gehen Sie beide in Millimeterschritten vor, beobachten Sie als Mann Ihre Erregung und wenn Sie merken, dass sich eine Ejakulation ankündigt, dann waren Sie oder Ihre Partnerin oder sie beide gemeinsam zu schnell. Dann hilft nur noch runterschalten von dem höheren in einen niedrigeren Gang oder in den Leerlauf.

Um den meditativen Stil kennen zu lernen könnten Sie mal ein einstündiges angeleitetes Zazen mitmachen.

www.zazen.de

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Donnerstag, 23. September 2004 

An: webmaster@maennerberatung.de

Betreff: (Kein Thema)

 

Hallo

ich bin der ... 18 und sied dem ich das ersta mal sex hatte (mit 15)

habe ich das problem das ich jedes mal wenn ich in einer frau bin zu früh komme eigentlich gleich nach dem ich drin bin was kann ich ändern damit das nicht mehr bzw.nie mehr vorkommt

Bitte Bitte helft mir hatte noch eine richtig geiles sex leben

 

 

 

 

 

Hallo ...,

lassen Sie sich einfach genügend Zeit. Sie sind jetzt 18 Jahre, da muss noch nicht alles so klappen, wie Sie sich das wünschen. Wenn das Problem in drei Jahren noch immer besteht, dann können Sie einen guten Berater aufsuchen und mit ihm dieses Thema sachkundig besprechen.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 


 

 

 

 

 

 -----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: 

Gesendet: Sonntag, 25. Juli 2004 17:51

An: info@maennerberatung.de

Betreff:

 

 

Ich hoffe das ich bei ihnen Hilfe zur behebung meines Problems finde.

Das Problem unter dem ich Leide ist der vorzeitige Samenerguss. Das ich bis jetzt darueber erfahren habe koennte man diese Sexualstoerung mittels Hyptnose behandeln. Da ich Beruflich ... taetig bin ..., glaube ich das eine Hyptnose Therapie fuer mich am besten und efektiefsten waehre.

Nun zu meiner Frage glauben sie das dies die beste Behandlungsart ist und koennten sie mir vielleicht einige Therapeuten nennen die in dieser Richtung schon erfahrung gesammelt haben.

Ueber eine kurze Antwort waehre ich ihnen sehr dankbar.

Mit freundlichen Gruessen

...

 

 

 

 

 

Hallo ... ,

 

sie können ja Hypnose einfach mal ausprobieren. Schlimmstenfalls haben Sie das Geld umsonst ausgegeben.

Therapeuten die mit Hypnose arbeiten kann ich Ihnen keine nennen.

 

Gruß Peter Thiel

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: 

Gesendet: Freitag, 2. Juli 2004 14:28

An: webmaster@maennerberatung.de

Betreff: ...

 

Betreff Vorzeitiger Samenerguss

Hallo

In ihren E-mails habe ich festgestellt das zum Thema Vorzeitiger Samenerguss nur Männer sich bei ihnen gemeldet haben.Ich hoffe das ich als Frau auch rat von ihnen bekommen darf.

Bin ... Jahre und seit 19.. verheiratet, und ....Als ich meinen Mann kennenlernte war ich seine erste Frau.Als wir das erste mal miteinander sex hatten war es auch ziemlich schnell vorbei.Was ich zu diesem Zeitpunkt auch noch verstanden habe. Mit der Zeit wurde es auch besser.Wir haben des öftern pausen eingelegt, und dann ging es wieder auch für etwas länger.Wir kamen beide auf unsere Kosten.Nur seit drei jahren etwa klappt es fast gar nicht mehr.Das hat zu folge das ich mich immer mehr zurück ziehe und keine Lust mehr verspüre mit meinem Mann zu schlafen.Es ist schon sehr oft passiert das er schon gekommen ist bevor er versucht in mich einzudringen,und wenn er es schafft in mich einzudringen dann dauert s vielleicht eine Minute und dann ist es gerade wieder vorbei.Am anfang hat es mir nichts aus gemacht weil ich dachte es sei eine Phase aber jetzt schlafen wir kaum noch miteinander und es wird zum großen Problem.Ich ziehe mich immer mehr zurück.Auch wenn mein mann will verweigere ich mich ihm weil ich einfach zu kurz komme.Halte es oft nicht mehr aus und ich bin einfach zu jung um ganz darauf zu verzichten.Habe schon oft gedacht das es viellecht an mir liegt.verschiedene Dinge haben wir schon ausprobiert,aber es hat nix geholfen.Habe auch das Gefühl das mein Mann sich damit abfindet das es so ist wie es ist.Und das macht mich noch trauriger.Habe ihm vor zwei Jahren sogar gesagt das ich im begriff bin ihn zu betrügen, selbst das hat nichts geholfen.Nach drei Jahren gedult rücksicht weiß ich nicht mehr wie ich ihm Helfen soll.Wir waren zusammen bei Therapeuten und beide haben nach kurzer Zeit gesagt das wir uns trennen sollen.Aber ich will nicht aufgeben.Bitte Helfen sie mir und meiner Fam.

Danke

 

 

 

Hallo Frau Unbekannt,

 

wenn Sie nicht aufgeben wollen, dann vermute ich, dass Sie Ihre gemeinsame Beziehung meinen. Diese brauchen Sie natürlich nicht aufgeben. Aber vielleicht geben Sie vorerst die Hoffnung auf, dass Problem "vorzeitige Ejakulation" lösen zu können. Mir fiele dazu alternativ im Moment auch nur eine weitere Inanspruchnahme von Paartherapie ein. Doch davon haben Sie im Moment vielleicht genug?

 

Ansonsten haben beide Partner natürlich ein Recht auf eine für sie erfüllende Sexualität und wenn dies in der Beziehung nicht geht, bliebe nur noch die Erfüllung außerhalb der Beziehung. Ob sie dies beide miteinander tolerieren könnten, wäre eine spannende Frage.

 

Gruß Peter Thiel

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: 

Gesendet: Mittwoch, 12. Mai 2004 21:44

An: webmaster@maennerberatung.de

Betreff: hoffe auf hilfe

 

 

hallo,

ich hoffe, dass sie mir helfen können! ich komme aus berlin und bin 17 jahre alt. mein "problem" ist vieleicht etwas komplizierter. seitdem ich mit meiner freundin schlafe, "komme" ich immer sehr früh. ich kann aber nicht behaupten, dass ich irgendwie streß habe. ich rede auch mit meiner freundin darüber. all diese "kopfsachen" treffen bei mir nicht so wirklich zu. mich macht diese tatsache aber langsam wahnsinnig. vor allem habe ich angst, eines tages meine freundin dadurch zu verlieren. sie sagt zwar, dass ihr das nichts ausmacht, und ich glaube ihr das auch, aber ich würde sie doch ganz gerne glücklich machen können.

ich hoffe wirklich auf eine antwort, weil ich bald nicht mehr weiß, an wen ich mich wenden soll. deshalb bitte ich sie, mir (schnell) zurückzuschreiben.

vielen dank für ihr verständnis,

... 

 

 

 

 

Hallo ... ,

 

erst mal würde ich Ihnen mehr Gelassenheit wünschen. Sie sind jetzt 17 Jahre, da muss nicht alles gleich so klappen, wie Sie sich das wünschen.

Es ist noch kein Weltmeister vom Himmel gefallen, wie es so schön heißt. Die Liebe ist eine Kunst und Naturtalente sind selten.

 

Vielleicht probieren Sie es mal damit, dass Sie nicht nur Ihre Freundin glücklich machen wollen, sondern auch sich selbst.

 

Bein nächsten mal nehmen Sie sich vielleicht mal vor, gar nicht aktiv zu werden, sondern ihre Freundin. Lassen Sie sich einfach mal "bedienen".

Und wenn es dann bei Ihnen doch früher als gewünscht "losgeht", gönnen Sie sich die Lust. Nach spätestens einer Stunde kuscheln sind Sie fit für die zweite Runde, die dann schon entspannter verlaufen dürfte.

 

Gruß Peter Thiel

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Sonntag, 25. April 2004 22:47

An: info@maennerberatung.de

Betreff: coitus praecox

 

 

Hi,

ich bin 20 Jahre alt und mein Problem ist folgendes:

ich bin jetzt schon seit 2,5 Jahren mit meiner Freundin zusammen und habe meist einen verfrühten Samenerguss beim Geschlechtsverkehr, d.h. nach ca. 5 Minuten nach Eindringen in ihre Scheide. Oft ist das viel zu kurz für sie und sie kann meist nur einen Orgasmus haben, wenn ich sie oral oder mit den Fingern befriedige. Sehr selten klappts auch länger, so z.B vor einiger Zeit, als wir uns erst gestritten haben und uns dann nach der Versöhnung geliebt haben. Das ganze war für mich viel intensiver als sonst, da ich nur Sie in meinem Kopf hatte, und nicht die sonst übliche "Angst" vor einem frühzeitigen Orgasmus.

Sie ist die erste Frau mit der ich geschlafen habe, da sie aber schon mehr Erfahrung hatte als ich, fühlte ich mich ihr irgendwie unterlegen und anfangs verflüchtigte sich meine Erektion oft kurz vor dem Geschlechtsverkehr. Irgendwann hats dann doch geklappt, aber leider bin ich immer sehr schnell fertig, was nicht unbedingt befriedigend ist und auch ein wenig an meinem Ego kratzt. Ich weiss das ich körperlich zu längerem Sex fähig bin, zumal ich ohne Probleme über eine längere Zeitspanne onanieren kann, aber irgendwie verkrampfe ich mich jedes mal und will den Orgasmus unbedingt verzögern, bis ich ihn einfach nicht mehr zurückhalten kann.

Diese Nervosität vor dem Akt ist geblieben, obwohl ich mit ihr schon oft offen darüber geredet habe, und sie mir immer wieder versichert hat, dass ich mich nicht unter Druck setzen solle. Befriedigt sie mich oral oder mit der Hand, geht es oft auch viel länger als beim richtigen Geschlechtsverkehr. Ebenfalls kann ich länger wenn sie den aktiven Part übernimmt, und sich auf mich setzt.

Vielleicht liegt das Problem einfach an meinem nicht sehr grossen Selbstvertrauen was meinen Körper betrifft, da ich noch nie sehr geschickt in Sport war, bzw. nie wirklich gewinnen konnte. Damit meine ich nicht physikalisch "nicht gewinnen" sondern eher, als eine psychologische Blockade die sich einstellt sobald ich die Chance auf einen Sieg in einer Sportart hatte. Damit verbunden ist die "Fähigkeit", nichts Verdrängen zu können. Wenn etwas nicht in Ordnung ist, Gesundheitlich oder sonst etwas, dann male ich mir oft das worst case Szenario aus, oder studiere unablässig daran herum. Dasselbe ist mit meinem coitus praecox, ich beschäftige mich oft mit dem Problem und versuche es irgendwie zu lösen, hab bis jetzt aber noch nichts gefunden was wirklich geholfen hat. Ich denke aber, wenn ich mal den Kopf völlig ausschalten könnte, würde mir das schon viel helfen. Vielleicht wissen sie ja etwas das mich auf den richtigen Weg bringen könnte.

Mit freundlichen Grüssen

Felix (Name geändert)

 

 

 

 

 

Hallo Felix ,

 

ganz ausschalten brauchen sie ihren Kopf nicht, da würden sie sich um eine Menge Genußmöglichkeiten bringen.

Aber ein bisschen abschalten, weg vom Problemdenken, ist sicher nicht schlecht.

Vielleicht machen sie mal ein Meditationsseminar mit, da können sie lernen abzuschalten.

 

Ansonsten würde eine gute persönliche Beratung bei einem kompetenten Berater sicher auch nicht verkehrt sein.

 

Viel Erfolg

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Mittwoch, 10. März 2004 18:09

An: webmaster@maennerberatung.de

Betreff:

 

Hallo!

Mein Problem (oder zumindest das beherrschende Symptom) ist der vorzeitige Samenerguss. Ich habe vor 2 Jahren eine 2jährige sog. tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie hinter mich gebracht.Mit mäßigem Erfolg was mein Problem angeht. Habe gerade wieder eine Beziehung beendet (nach immerhin ... Monaten), in der aber tatsächlich teilweise befriedigender Sex möglich war. Ich konnte halbwegs offen mit ihr über Sex reden ... ausprobiert. Mit erstaunlichem Erfolg. Nicht nur das meine mittlerweile auch noch hinzugekommene Erektionsstörung natürlich kein Problem mehr war.Nein.Auch den Samenerguß konnte ich viel besser kontrollieren.Ich hatte eine fast ...jährige Beziehung mit einer lieben Frau, deren erster ich war. Das hat mein Problem,das schon beim ersten Mal vorhanden war,wohl gefestigt. In den letzten drei Jahren hatte ich ein paar kurze Affären und Kurzbeziehungen, die allesamt sehr enttäuschend waren,weil ich mich auch meist auf das erstbeste eingelassen habe.Die Erfahrungen der letzten Beziehung waren schon "bahnbrechend",aber sie war wohl auch eine, die ich mir ohne Angst vor meinem Problem nicht ausgesucht hätte.

Nach dieser kurzen Beschreibung hätte ich gern einen Tipp, welche Art der Therapie für mich am sinnvollsten oder geeignetsten sein könnte?

Danke

Thomas (Name geändert)

 

 

 

 

 

Hallo Thomas,

 

der tiefenpsychologische Therapeut würde Ihnen sicher eine tiefenpsychologisch fundierte Therapie empfehlen, doch die haben Sie ja schon 2 Jahre absolviert und das Ergebnis ist wohl eher mäßig. Lassen Sie das aber nicht den Therapeuten wissen, der ist sonst wohl etwas zerknirscht ob seines geringen Erfolges.

 

Als Systemiker empfehle ich Ihnen natürlich einen systemisch orientierten Therapeuten.

Beste Grüße

 

 

Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Freitag, 13. Februar 2004 20:53

An: webmaster@maennerberatung.de

Betreff: hinweis

 

hallo,

ich bin gerade auf eure seite gestossen und wollte nur sagen: echt super, weiter so!

ich litt lange zeit unter vorzeitigem samenerguss. mir hat ein buch geholfen und ich bin mir sicher, es würde auch anderen helfen. vielleicht könnt ihr es ja als tipp mit in eure rubrik http://www.maennerberatung.de/ejakulation.htm aufnehmen?

das buch heißt "vorzeitiger samenerguss - hintergründe, tipps, auswege und erfolgsberichte betroffener" ( isbn 3-9808696-0-1 ).

weiterhin frohes schaffen!

gruß

...

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Sonntag, 13. April 2003 12:19

An: webmaster@maennerberatung.de

Betreff: Beratung

 

 

Hallo,

nach der Beschreibung in Eurem Letter habe ich die typisch männlichen Probleme:

Ich habe eine gute Partnerschaft - jedoch nur eingeschränkt in der Sexualität, weil ich mehr oder minder regelmäßig schon nach einer halben Minute komme.

Ich empfinde dies für mich und meinen Partner als Verlust, zumal die Sexualität auch mir erst Spass macht, wenn wir längere Zeit zusammen sind.

Ich habe das Gefühl, dass mein Körper so eingestellt ist und ich diesem Muster nichts entgegen setzen kann.

Mich interessiert, ob es Techniken gibt, diesen "praecox" zu vermeiden und einen befriedigenden Coitus zu haben.

Da ich vom Typ her Leptosom bin, also eher nervös und hektisch, bin ich auch früher relativ früh gekommen, jedoch nicht derart früh. Außerdem hatte ich früher das Gefühl, dass ich das beherrschen und durch das übliche Ablenken im Kopf verzögern kann. Heute habe ich jedoch das Gefühl, dass ich dies nicht im Griff habe.

Ich bin schon 54 Jahre, ggf. könnte es ja auch etwas mit meinem Alter zu tun haben. 

Mich interessiert, ob und wie ich diese offensichtliche Konditionierung ändern kann.

Mein seelischer Druck ist deshalb nicht besonders gross, jedoch habe ich dies typisch Gefühl, dass ich meiner Partnerin etwas vorenthalte und unserem Gemeinsam sein etwas verloren geht.

Liebe Grüsse

Manfred

 

 

 

 

Hallo ... ,

 

ich denke, es geht bei dem von Ihnen geschilderten Problem um die Themen Macht, Aggression, Abgrenzung und Grenzen. Das Alter ist nach meiner Ansicht hier nicht von Bedeutung.

 

 

Sie schreiben:

"Mich interessiert, ob und wie ich diese offensichtliche Konditionierung ändern kann."

 

Erste Frage für mich. Wer hat Sie konditioniert? Konditionieren Sie sich selbst, wenn ja warum und wozu ist es gut (Würdigung des Symptoms). Wenn das Symptom (vorzeitiger Samenerguss) zu etwas gut ist, können sie es nicht einfach ersatzlos entfernen. Das ist wie bei einem Haus. Wenn Sie eine Zwischenwand entfernen wollen und diese eine tragende Wand ist, können Sie diese nicht einfach entfernen, ohne die Gefahr, dass die Decke herabstürzt.

Sie können aber einen zusätzlichen Tragebalken einziehen, der nach Entfernung der Zwischenwand die Last aufnimmt.

 

"Mein seelischer Druck ist deshalb nicht besonders gross, jedoch habe ich dies typisch Gefühl, dass ich meiner Partnerin etwas vorenthalte und unserem Gemeinsam sein etwas verloren geht."

 

Ich denke, genau das könnte das Problem sein.  Sie enthalten Ihrer Partnerin mit dem vorzeitigen Samenerguss etwas vor, ganz konkret Ihren Penis, Ihren Samen und Ihre Lust. Daher hat nach meiner Ansicht das bloße Erlernen von Techniken nicht viel Sinn. Das ist so ähnlich, als wenn Sie einen Stotterer auffordern würden, ein Buch zu Thema "Wie führe ich ein Bewerbungsgespräch" zu lesen, in der Hoffnung, dass dieser dann nicht mehr stottert. Der Stotterer stottert aber, etwas vereinfacht gesagt, weil das stottern zu etwas gut ist. Z.B. kann der Stotterer damit seine Angst ausdrücken oder Aufmerksamkeit und Nachsicht von der Umwelt erlangen. Lässt der Stotterer das Stottern einfach weg, spricht also fließend, kann er seine Angst nicht mehr auf diesem Weg ausdrücken, oder die Umwelt achtet nicht mehr so auf ihn wie vorher.

 

Mir stellt sich zu Ihrer Problemschilderung folgende Frage:

 

Wozu ist es gut, wenn Sie Ihrer Partnerin etwas vorenthalten? Sie können ihr z.B. Ihre Macht demonstrieren: "Von mir kriegst du nichts".

Vielleicht ist es aber auch so, dass Ihre Freundin von Ihnen nichts haben will. In diesem Fall übernehmen Sie als Mann den Part der Abgrenzung stellvertretend für Ihre Partnerin. So vermeiden sie beide, das, was eigentlich Aufgabe Ihrer Partnerin ist.

Wenn Sie aber für Ihre Partnerin etwas übernehmen, was Sie eigentlich gar nicht wollen, dann haben auch Sie ein Abgrenzungsproblem. Die Übernahme eines ungewollten Auftrags durch Sie wird aber mit großer Wahrscheinlichkeit das Bedürfnis nach Aggressionen gegen die heimliche Auftraggeberin, Ihre Partnerin auslösen. Was können Sie tun, um gegenüber Ihrer Partnerin aggressiv zu werden. Da eine offene Aggression möglicherweise in ihrer gemeinsamen Beziehung nicht statthaft ist, muss es verdeckt erfolgen - Sie verweigern Ihrer Partnerin Ihren Penis, Ihre Lust und möglicherweise auch Ihren Samen.

 

Die Lösung des Problems liegt in der gelebten von Liebe und Achtung getragenen gegenseitigen Aggression, der notwendigen Abgrenzung und Zurückweisung unerwünschter Aufträge. Ist dies hergestellt ist auch die gegenseitige Hingabe möglich bei Sie sich Ihrer Partnerin nicht mehr Vorenthalten müssen.

 

 

Gutes Gelingen bei Ihren nächsten Schritten

 

Peter Thiel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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