Dreiecksbeziehung

 

 

 

 

 

 

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Peter Thiel - Systemischer Berater und Therapeut / Familientherapeut (DGSF) 

Stand 18.01.2010

 

 

 

 

Schlüsselwörter:

Affäre, Bigamie, Bindung, Buridans Esel, Dreieck, Dreiecksbeziehung, Eifersucht, Flotter Dreier, Freie Liebe, Geliebte, Geliebter, Hausfreund, Instabilität, Liebhaber, Ménage à trois, Monogamie, offene Dreiecksbeziehung, Partnertausch, Polygamie, Rivalität, Stabilität, switch, Tauchlehrer, Skilehrer, Swingerclub, Threesome, Triole, Verbindung, verschleppte Dreiecksbeziehung, Viereck, Vierecksbeziehung

 

 

 

 

 

Dreiecksbeziehungen sind dem Wort nach Beziehungen, bei denen drei Menschen in Beziehung stehen. Zu denken ist hier z.B. an die klassische Dreiecksbeziehung Mutter-Vater-Kind. Die gelebte und erfahrene Mutter-Vater-Kind Triade ist in der europäischen Kultur eine der am meisten gelebtesten Formen einer Dreiecksbeziehung. Dies gilt trotz der Verwerfungen zweier katastrophaler Weltkriege, bei denen das Massensterben von Männern und Vätern vorprogrammiert was und trotz der von den verschiedensten Bundesregierungen nach 1945 bis heute heimlich oder auch unheimlich geförderten sogenannten "Mutter-Kind-Familie",  bei der der Vater partiell oder vollständig ausgeschlossen wird. In SPD-Chinesisch wird diese Dyade auch als sogenannte "Einelternfamilie" benannt.

Die bizarren Bemühungen der SPD und ihres ehemaligen Bündnispartners Bündnis90/Die Grünen, die sogenannte Einelternfamilie als vorzeigbares Familienprojekt  zu protegieren, zum Trotz haben die wenigsten Frauen und Männer in ihrer Lebensplanung ein solches Familienbild vor Augen. 

Die Trennungsraten von heterosexuellen Paaren mit Kindern sind jedoch hoch. Über 100.000 Kinder erleben jedes Jahr die Trennung ihrer Eltern und mehr oder weniger später eine neue Partnerschaft ihres Vaters oder ihrer Mutter. Dies führt zur Bildung sogenannter Patchworkfamilien, von denen man in Großstädten in Berlin meinen, kann, sie wären zahlenmäßig bald höher als die sogenannter Kernfamilien von Mutter, Vater und Kind. 

Die Trennungsfamilie als Patchworkfamilie besteht aus mindestens vier Mitgliedern, Mutter, Vater, Kind und einem oder zwei neuen Partnern der Eltern. Hier können nun innerhalb einer Vierecks- oder auch Fünfecksbeziehung verschiedenste Untergruppen einer Dreiecksbeziehung auftreten.

In einer Fünfecksbeziehung, so z.B. aus Mutter, Vater; Kind, neuem Partner der Mutter, neuer Partnerin des Vaters bestehend, gibt es fünf verschiedene Dreiecksbeziehungen. 

 

Mutter, Vater, Kind

Mutter, neuer Partner der Mutter, Kind 

Vater, neue Partnerin des Vaters, Kind

Mutter, Kind, neue Partnerin des Vaters

Vater, Kind, neuer Partner der Mutter

 

 

Familienrichter wissen ein Lied von solchen Patchworkfamilien und seinen möglichen Wirrungen zu berichten. Neben den oft unbewältigten Kränkungen aus einer aufgelösten Partnerschaft macht den Beteiligten oft die Eifersucht eines oder mehrerer Gruppenmitglieder zu schaffen. So wie Kinder eifersüchtig auf einen neuen Partner der Mutter oder eine neue Partnerin des Vaters sein können, sind auch oft die neuen Partner eifersüchtig auf die Kinder. Ein Glück, dass der Ex-Partner oder die Ex-Partnerin auf Grund des zwischen den beiden oft abgrundtief erscheinenden Hasses nicht mehr als Konkurrenten im Kampf um Liebe in Erscheinung treten. Daher haben neue Partner, wie jeder erfahren Familientherapeut weiß, sehr oft einen Hang, die Spannungen zwischen den beiden Ex-Partner am Leben zu erhalten, wenn nicht sogar zu verschärfen, um so den neuen Partner fest an sich zu binden.

 

Als eine Dreiecksbeziehung im engeren Sinn bezeichnet man enge soziale Beziehungen von drei Menschen, bei denen es auch zu sexuellen Kontakten untereinander kommt, wobei meistens nur einer der Drei Sexualkontakte zu den beiden anderen hat, so z.B. beim sogenannten Seitensprung. Bei einer offenen Dreiecksbeziehung, wissen alle drei Beteiligte voneinander und wissen auch darüber Bescheid, wer mit wem Sexualkontakte hat. Ein Seitensprung ist insofern nur eine temporäre Dreiecksbeziehung,  da sich der Seitensprung, wie schon der Name sagt, durch eine relativ kurze zeitliche Dauer auszeichnet und zudem häufig auch dem nicht beteiligten Dritten aus der ursprünglichen Beziehung verheimlicht wird. Der Seitensprung wird bei längerer Dauer zur "Affäre". Wenn diese Beziehung noch länger dauert und dem Dritten nicht verheimlicht wird, kann man schließlich auch von einer offenen Dreiecksbeziehung sprechen. 

Eine Dreiecksbeziehung ist nicht identisch mit der Philosophie der "Freien Liebe", denn dort wird es prinzipiell für möglich und erstrebenswert gehalten, dass ein Mann oder eine Frau nicht nur ausschließlich in monogamer Partnerschaft miteinander leben, sondern auch relativ zeitgleich zwei oder mehr Beziehungspartner haben können. Man kann sagen, eine Dreiecksbeziehung ist oft kein Ausdruck des Konzeptes der Freien Liebe. In der Freien Liebe finden die Beteiligten umgekehrt aber oft Dreiecksbeziehungen als strukturgebende Beziehungsform. 

Die Dreiecksbeziehung kann auch unterschieden werden hinsichtlich der verschieden starken emotionalen Bindung zwischen den drei Beteiligten. Es kann Rangfolgen geben, aber auch relative Ausgewogenheiten, die zeitweilig gewissen natürlichen Schwankungen in Verstärkung und Abschwächung unterliegen. 

Dreiecksbeziehungen lassen sich auch unterscheiden hinsichtlich der Zeitdauer mit der die Beteiligten zusammen sind. Der klassische Fall ist, dass ein verheirateter oder in einer festen Partnerschaft lebender Mann oder Frau, eine weitere Beziehung "außerhalb" der bisherigen Beziehung aufnimmt. Hierzu gehört auch der Fall des sogenannten Seitensprungs (Affäre), der oft nur von relativ kurzer Dauer ist, manchmal aber auch offen oder versteckt über einen sehr langen Zeitraum andauern kann.

Dreiecksbeziehungen gibt es entsprechend der Regeln der Kombinatorik in den Konstellationen:

Frau, Mann, Frau

Mann, Frau, Mann

Frau, Frau, Frau

Mann, Mann, Mann

 

 

Ist man in der Rolle desjenigen der oder die die mittlere Position einnimmt, also Beziehungen zu zwei anderen Beziehungspartnern unterhält, ist man oder frau auf eine gewisse Weise gut dran, da man beide Pole leben kann.

Die Außenstehenden sehen das allerdings anders, sie verspüren nur selten den tiefen Wunsch, dauerhaft noch einen weiteren Beziehungspartner an der Seite ihres Mannes oder ihrer Frau zu sehen. Flüchtige sexuelle Dreiecksbeziehungen können dagegen auch schon mal einvernehmlich gelebt werden, weil hier mitunter der Wunsch vorhanden ist, eine solche Konstellation nicht nur in der Phantasie, sondern auch real zu erleben. Allerdings muss hier eine gewisse Grundsympathie von allen Beteiligten vorhanden sein, damit das ganze kein Fiasko wird. Auf Dauer sind aber auch diese Beziehungen wohl eher selten. Ausnahmen mögen die Regel bestätigen.

 

Gelegentlich treten auch Dreiecksbeziehungen mit gleichgeschlechtlichen Intimkontakten auf, so wenn der Mann intime Beziehungen mit einem außerhalb lebenden Mann hat, oder die Frau intime Beziehungen mit einer außerhalb lebenden Frau.

Die Problematik der Verhütung von Geschlechtskrankheiten oder anderen sexuell übertragbaren Infektionen, wie z.B. HIV steht bei Dreiecksbeziehungen natürlich im Raum. Daher müssen entweder konsequent Kondome verwendet werden oder die Beteiligten müssen darauf vertrauen können, dass die jeweils anderen ebenso wie man selbst auf maximale Risikominimierung achten.

 

Dreiecksbeziehungen können in verschiedenen Konstellationen auftreten. Zwei Frauen und ein Mann, zwei Männer und eine Frau oder auch in polygamen Beziehungen mit mehr als vier Teilnehmer/innen.

Eine Dreiecksbeziehung kann relativ stabil sein, wenn sie entweder verheimlicht wird, dies dürfte die verbreitetste Form der Dreiecksbeziehung sein, oder, wenn sie offen geführt wird, von allen Beteiligten prinzipiell bejaht wird. Eher selten sind wahrscheinlich Dreiecksbeziehungen, bei denen alle drei Beteiligte gleichrangige intime Kontakte miteinander haben. Zwangsläufig kommt es bei solchen Kontakten auch zu gleichgeschlechtlichen Kontakten unterschiedlich starker Intensität, die von reinen Sichtkontakten (dabei sein) bis zu direktem Körperkontakt stattfinden können.. 

Eher ungünstig der andere Fall, dass einer von den Dreien "gute Miene zu bösen Spiel" macht. Dann gibt es die versteckte Dreiecksbeziehung (Seitensprung) in dem der oder die Gehörnte nichts davon weiß, dass der/die Partnerin noch mit einem weiteren Menschen eine (intime) Beziehung unterhält. Interessant auch die "verschleppte" Dreiecksbeziehung. Diese zeichnet sich dadurch aus, dass sich einer der Partner noch sehr stark an eine frühere Beziehung gebunden fühlt, wie aber real nicht mehr oder so nicht mehr existiert. Hierzu gehören die Muttersohn und Vatertochter Beziehungen. Muttersohn und Vatertochter sind Männer oder Frauen, die sich innerlich noch übermäßig stark mit ihrer Mutter oder ihrem Vater verbunden fühlen. Dies kann auch eine Hassbindung sein, so z.B. bei Muttersöhnen vom Schlage eines Adolf Hitlers oder auch bei manchen Frauen, die in ihrem Hass auf den eigenen Vater noch so stark verstrickt sind, dass sie ihre ungelöste Vaterhassliebe auf die Männer projizieren, denen sie aktuell im Leben begegnen. Zu den verschleppten Dreiecksbeziehungen gehören auch diejenigen Beziehungen, bei denen der Ex-Partner oder die Ex-Partnerin virtuell als unerkannter Dritter in der neuen Beziehung seinen Aufenthalt nimmt. Verschleppte Beziehungen führen in der Regel zu anhaltenden aktuellen Problemen.

Es gibt auch sexuell gefärbte Dreiecksbeziehungen mit minderjährigen "Partnern", so etwa in der Konstellation Mann, Frau und Sohn oder Frau, Mann und Tochter.

Das Mütter oft mit ihren Söhnen verheiratet sind und sich auf diese Weise Distanz zum Mann verschaffen und gleichzeitig ihr Nähe- und Intimitätsbedürfnis zu einer männlichen Person befriedigen ist allgemein bekannt. Der Begriff des Muttersohnes ist sprachlicher Ausdruck dieser von Frauen recht häufig gelebten Beziehungsform.

 

 

 

Polygamie

Dreiecksbeziehungen sind polygame Beziehungen. Polygamie existieren somit in Deutschland relativ häufig, auch wenn der Obrigkeitsstaat polygame Beziehungen aus moralisch zweifelhaften Motiven nicht anerkennen will. Dies verwundert, denn mittlerweile gibt es auch eine staatliche Einsegnung homosexueller Verbindungen, warum sollte dies dann polygam lebenden Menschen verwehrt werden. Andererseits schreitet die staatliche Zwangsverrechung nichtehelicher Beziehungen sukzessive und von den meisten Bürgerinnen und Bürgern zumeist unbemerkt voran, so dass man davon sprechen kann, dass sich der autoritäre Zwangsstaat ungefragt in die privaten Lebensgestaltungen drängt ohne seinerseits seine rigiden Moralvorstellungen in Frage zu stellen..

 

Vergleiche hierzu:

Herbert Grziwotz: "Rechtsprechung zur nichtehelichen Lebensgemeinschaft", In: Zeitschrift für das gesamte Familienrecht; 9/2009, S. 750-754

 

 

 

 

Liebhaber oder Liebhaberin

Eigenartiger Weise spricht man zwar von einem Liebhaber, selten aber von einer Liebhaberin, grad so als ob Frauen keine Männer lieb haben könnten.

Dabei gibt es heutzutage und wohl auch schon früher jede Menge Liebhaberinnen, mehr jedenfalls als so manchen auf Stabilität und Wärme bedachten Ehemann lieb sein kann.

Für den Ehemann ist die Liebhaberin, die einen anderen Mann lieb hat, in der Regel eine grausige Vorstellung oder bittere Realität, denn was bleibt da noch von seiner Mannesrolle außer der Teil des guten Versorgers.

Für die Liebhaberin, wie auch für einen Liebhaber bietet diese Rolle einige Vorzüge, man oder frau ist frei, doch irgendwie kann einen all zu viel Freiheit auch nerven und man oder frau wünscht sich die relative Unfreiheit einer verbindlichen Beziehung. Das ist oft der Zeitpunkt der Krise, denn die wenigsten Menschen finden es gut, in einer länger dauernden verbindlichen Dreierbeziehung zu leben.

 

 

 

Stabilität

Dass keine Beziehung dauerhaft stabil ist, ist eine Binsenwahrheit. Einer (offenen) Dreiecksbeziehung wird nachgesagt, dass ihre Stabilität bedeutend geringer wäre als die Stabilität einer Zweierbeziehung. Ob dies so stimmt, kann angesichts der Trennungsrate verheirateter oder nichtverheirateter Paar bezweifelt werden.

Auch sind viele Zweierbeziehungen nur deswegen stabil, weil die beiden Partner beschlossen haben, sich für den Rest des Lebens anzuschweigen oder einen Dauerkrieg zu führen, der im Einzelfall auch in Mord und Totschlag endet.

Gleichwohl ist die Dreiecksbeziehung nur so lange stabil, wie sie für alle drei Beteiligte eine Lösung oder wenigstens einen Kompromiss darstellt. Eine Dreiecksbeziehung kann so eine Lösung für eine ansonsten gefährdete Zweierbeziehung darstellen. 

Der Anschaulichkeit halber sei hier von einer offenen Dreiecksbeziehung ausgegangen, die aus der bisher in einer Zweierbeziehung stehenden Frau A und ihrem Mann B und dem neu hinzugekommene bisherige Außenstehende C besteht.  Der neu hinzugekommene bisherige Außenstehende C kann eine Frau oder ein Mann sein.

Folgende Kombinationen sind in einer aus Mann A (bisheriges Paar) - Frau B (bisheriges Paar) - Mann C (neu) bestehenden heterosexuellen Dreierbeziehung möglich:

 

1. Kombination

Mann A - Frau B - Mann C fühlen sich alle miteinander emotional verbunden (gleichseitiges Dreieck)

 

2.  Kombination

Mann A und Frau B fühlen sich miteinander emotional verbunden sowie Frau B und  Mann C fühlen sich miteinander emotional verbunden, keine Verbundenheit zwischen Mann A und Mann C (gleichschenkliges Dreieck)

 

Analoges gilt in heterosexuellen Dreierbeziehung die aus Frau A (bisheriges Paar) - Mann B (bisheriges Paar) - Frau C (neu) besteht.

 

 

Der oder die neu hinzugekommene bisherige Außenstehende C stabilisiert durch sein/ihr dazu kommen, das bisherig labile, bzw. als unvollständig empfundene Zweiersystem von A und B, dass sich nun zum Dreiersystem A, B, C  transformiert. Die Beziehungen zwischen den drei Beteiligten sind in der Regel nicht gleichwertig. Oft besteht eine Konkurrenzsituation zwischen A und C. Zwischen A und C steht B in einer scheinbar komfortablen Situation, denn B nutzt die Vorzüge der durch den neuen Beteiligten erlangten neuen Stabilität, bzw. der gewonnenen Ergänzung.

Auch für den hinzugekommene bisherigen Außenstehende C kann das Dreiersystem einen Vorteil bieten, so etwa vor der Anforderung, sich auf den mit ihm in direkter Verbindung stehenden Partner im größeren Umgang einzulassen.

Die Dreiecksbeziehung ist aber oft gefährdet, denn für wenigstens einer der drei Beteiligten ist die Dreiecksbeziehung auf Dauer nicht attraktiv. Der unzufriedene Beteiligte drängt dann mehr oder weniger offen auf eine Lösung des von ihm empfundenen Konfliktes in Richtung Auflösung der Dreiecksbeziehung in eine Zweierbeziehung, unter Auflösung der alten Paarbeziehung und Schaffung einer neuen Paarbeziehung in er oder sie von nun an stehen soll. 

Drängt C auf eine Veränderung, so geraten B und A unter Druck. B will die Situation meist beibehalten und versucht daher zu beschwichtigen, zu lavieren oder kleine Kompromisse anzubieten. Wendet sich B stärker C zu, so agiert A, um den alten Status Quo wieder herzustellen. B kommt nun von beiden Seiten unter Druck, C steht nun in einem Dilemma, das in der Geschichte von Buridans Esel beschrieben wird.

 

 

Buridans Esel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

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Karikatur aus dem 19. Jahrhundert zur US-Politik

Das Gleichnis von Buridans Esel zeigt die Unmöglichkeit einer logischen Entscheidung zwischen zwei gleichwertigen Lösungen (Dilemma).

Ein Esel steht zwischen zwei gleich großen und gleich weit entfernten Heuhaufen. Er verhungert schließlich, weil er sich nicht entscheiden kann, welchen er zuerst fressen soll.

Das Gleichnis wird irrtümlich Johannes Buridan zugeschrieben. Das Argument selbst stammt aus Aristoteles' De caelo (Über den Himmel). Bei Aristoteles ist es ein Hund, der sich zwischen zwei Mahlzeiten entscheiden muss. Buridan erweiterte das Dilemma, indem er den Hunden die Möglichkeit gab, sich nicht sofort zu entscheiden. Das Gleichnis vom Esel wurde von seinen Gegnern geprägt. Buridan nutzt das Gleichnis, um seine Ansicht von der Unmöglichkeit der Willensfreiheit zu erläutern.

Lösungen für das Problem gibt es zum Beispiel, indem man die Bewertung verändert, sodass die beiden Heuhaufen nicht mehr gleichwertig sind. So kann man durch Würfeln (Monte-Carlo-Methode) eine Entscheidung treffen.

Das Gleichnis von Buridans Esel ist in der Literatur oft als Motiv verwendet worden. Oft handelt es sich um eine Dreiecks-Liebesbeziehung, bei der eine Entscheidung zwischen zwei Partnern schwer fällt.

Günter de Bruyn hat den Stoff in seinem Roman "Buridans Esel" verarbeitet, der 1980 von Herrmann Zschoche unter dem Titel "Glück im Hinterhaus" verfilmt wurde.

In Science-Fiction-Romanen oder Erzählungen wird das Gleichnis verwendet, um Roboter zu neutralisieren, die nicht mehr ihrem Auftrag entsprechend handeln. Sie werden zu einer Entscheidung zwischen zwei gleichwertigen Möglichkeiten gezwungen, die ihre Ressourcen verbrauchen, sodass sie schließlich nach außen nicht mehr (negativ) agieren können.

http://de.wikipedia.org/wiki/Buridans_Esel

 

 

 

Das Dilemma kann von B gelöst werden durch:

1. Psychosomatische Symptombildung (Krankheit) zur Erzwingung der Wiederherstellung des alten Zustandes. A und/oder C reagieren wie gewünscht mit einer Beilegung des Konfliktes.  Symptombildungen können z.B. Depressionen, Kopfschmerzen, Lähmungen oder Multiple Sklerose sein.

Die Multiple Sklerose (MS), häufig auch Encephalomyelitis disseminata (ED), ist eine chronisch-entzündliche Entmarkungserkrankung des zentralen Nervensystems (ZNS), deren Ursache trotz großer Forschungsanstrengungen noch nicht geklärt ist. Sie ist neben der Epilepsie eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen im jungen Erwachsenenalter und von erheblicher sozialmedizinischer Bedeutung.

Bei der Multiplen Sklerose treten in der weißen Substanz von Gehirn und Rückenmark verstreut vielfache (multiple) entzündliche Entmarkungsherde auf, die vermutlich durch den Angriff körpereigener Abwehrzellen auf die Myelinscheiden der Nervenzellfortsätze verursacht werden.

Unter Sklerose versteht man eine Verhärtung von Organen oder Gewebe durch eine Vermehrung des Bindegewebes. Ursache ist oft eine Gewebsschädigung in der Folge von Entzündungen, Durchblutungsstörungen oder auch Alterungsprozessen. Ebenso können Autoimmunerkrankungen zu einer Sklerose führen. Folge ist eine unkontrollierte Produktion von Bindegewebe, die zu der Verhärtung führt. Die befallenen Organe werden hart und verlieren ihre Elastizität.

http://de.wikipedia.org/wiki/Sklerose

 

 

2. Tod- im Beispiel von Buridans Esels verhungert der Esel

3. Neuorganisation des bestehenden Systems durch Prioritätensetzung zugunsten des alten oder eines neuen Paarsystems. Auflösung oder Transformation der Beziehung zu A oder Auflösung oder Transformation der Beziehung C

 

 

 

 

 

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-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Sonntag, 17. Januar 2010 14:08

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Dreiecksbeziehung

 

Hallo, ich bin seit fast 6J.mit einem verheiratetem Mann zusammen. Mit allen Höhen und Tiefen. Ich möchte diese Art von Beziehung definitiv so nicht mehr. Vor ca.3Wochen habe ich gesagt, das er mich wieder anrufen kann wenn er weiß was ich für ihn bin und wie es weiter gehen soll. Ich selbst habe ihm gesagt, das ich weiß was Ich will-nämlich Ihn. Seitdem ist Funkstille zwischen uns-bis auf paar beruflichen Kontakten, die nicht zu umgehen sind. Aber ich weiß nicht wie ich mich ihm gegenüber verhalten soll. Es ist einfach zu kompliziert mit zu vielen Gefühlen. Was soll ich machen? Wird er auf mich zukommen oder ist es nun vorbei? Was raten Sie mir? Seine Frau hat von uns gewusst und eine Entscheidung von ihm gefordert. Er ist damals bei ihr geblieben, doch zwischen mir und ihm hat das niemals aufgehört.

Gruß

...

 

 

 

Hallo Frau ... , 

Nun, das ist oft das Dilemma in Dreiecksbeziehungen, wenn einer daraus, so wie Sie, eine exklusive Zweierbeziehung machen möchte. Ihr Freund will es wahrscheinlich weiter so haben, eine Ehefrau für das grobstoffliche und die Versorgung und eine Geliebte für gewisse schöne Stunden.

Ich glaube Ihr Freund wird wieder auf Sie zukommen, denn die Ehe bietet ihm nicht das, was er mit Ihnen erleben kann. Auf diese Weise geht es dann wieder so weiter wie früher, bis das nächste Ultimatum gestellt wird und dann irgendwann in der Schublade landet.

Wenn Sie in diesem Spiel nicht die ewige Zweite bleiben wollen, müssen Sie das Ultimatum (mit einem machbaren Zeithorizont) stellen, dass sich Ihr Freund von seiner Ehefrau trennt und dann auch dafür sorgen, dass Sie sich an Ihr selbst gestelltes Ultimatum auch halten, sprich, selber die Trennung vollziehen, wenn sich Ihr Freund nicht erkennbar bewegt.

Die andere Variante ist eben die der Fortführung der Dreiecksbeziehung. Manche Leute sollen ja damit klarkommen, glückliche Menschen könnte man da meinen, mitunter sind es aber auch nur gute Konfliktverdränger.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Dienstag, 16. Juni 2009 23:31

An: info@maennerberatung.de

Betreff:

 

Hallo, hab mit meiner Bekannten ein Verhältnis. Sie wollte sich sowieso von ihrem Mann trennen. Nach langer Zeit hat er Verdacht geschöpft. Hätte alles nicht passieren dürfen. Wir leugnen alles, da es keinen konkreten Beweis gibt. Er will die Wahrheit, ich fürchte dann will er mehr Details. Was meinen sie wie sollen wir uns verhalten. Die Trennung ist für meine Bekannte unausweichlich, ich will bei meiner Frau bleiben. Was wäre an dieser Stelle ratsam? Soll ich meiner Frau sagen, dass er mich verdächtigt? Danke für die Hilfe.

 

 

 

 

 

Hallo Herr ...,

wenn der Mann was wissen will, soll er mit seiner Frau sprechen und nicht mit Ihnen. Wenn seine Frau ihm reinen Wein einschenkt, dann würde das gut zu der Absicht passen, dass sie sich trennen will.

Wenn Ihre Bekannt sich von ihrem Mann trennen will und Sie aber nicht von Ihrer Frau, dann wäre Ihre Bekannte nach einer Trennung von Ihrem Mann Single, eventuell mit einem Geliebten, der seiner eigenen Frau offenbar nichts von diesem Liebesverhältnis erzählen will, was auf die Dauer sicher nicht fair und respektvoll ist.

Mein Vorschlag, sagen Sie ihrer Frau, dass Sie ein Verhältnis mit einer anderen Frau haben, dann brauchen Sie auch nicht zu befürchten dass der andere Mann für schlechte Stimmung sorgt. Ihre Frau weiß dann auch woran sie ist und so können dann alle für überlegen, wie es zukünftig weitergehen soll.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Montag, 16. Februar 2009 09:54

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Rat

 

 

Hallo Peter Thiel,

ich komme aus ...  und bin seit längerer Zeit Gast auf der Web-Side der "Männerberatung Berlin". Dies hat mir im verschiedenen Situationen sehr geholfen.

Ich wende mich jetzt an Sie, weil ich einen Rat benötige.

Meine Frau hat sich im September 2008 nach 21 Jahren Beziehung Knall auf Fall von mir getrennt. Wir haben 2 Kinder Die Gründe für die Trennung habe ich bis heute nicht von ihr erfahren und das macht mir zu schaffen.

Klar, nach all dieser Zeit hat eine Beziehung Abnutzungserscheinungen, aber es kam für mich unvermittelt und aufgrund einer Paartherapie liefen die Dinge wieder besser.

Aus der Krise danach habe ich mich mit viel Unterstützung und einer Therapie herausziehen können.

Derzeit ist es so, dass ich mein Leben neu einrichte und eine neue Beziehung habe.

Was mir zu schaffen macht ist das Verhältnis zu meinem jüngsten, 11 jährigen Sohn, welches immer sehr gut war. Ich kann aufgrund der Trennung nicht mehr so intensiv an seinem Leben teilhaben wie ich möchte und ihm fehlt das auch.

Ich bin oftmals emotional zwischen meiner neuen Beziehung und ihm hin und hergerissen. Ich möchte einerseits mit meiner neuen Frau zusammen sein und andererseits aber auch mit meinem Sohn. Wir haben auch schon Sachen gemeinsam gemacht und das hat gut geklappt. Es bleibt bei mir aber immer das Gefühl für den Einen zu wenig zu tun.

Haben Sie eine Idee, wie ich diesen Zustand verbessern kann?

Viele Grüsse aus .. 

...

 

 

 

Hallo Herr ... ,

den Zustand, das Gefühl zu haben, für den einen oder anderen (Ihren Sohn oder Ihre Freundin) zu wenig zu tun, können Sie verändern, in dem Sie erkennen, dass Sie genug tun und dass es nicht mehr und nicht weniger zu tun gibt. Mithin also einen Zustand des eigenen Einverständnisses zu erlangen, dass die Dinge so in Ordnung sind, wie sie gerade sind.

 

Also sich in einen Zustand begeben, der im Tao Te King so beschrieben ist:

 

 

Der Heilige Mensch beharrt im Wirken des Nicht-Tun.

Wandeln, nicht Rede ist seine Lehre.

Alle Wesen treten hervor und er entzieht sich ihnen nicht.

Er erzeugt und besitzt nicht,

Er wirkt und gibt nichts darauf,

Ist verdienstliches vollendet, besteht er nicht darauf.

»Weil er nicht darauf besteht,

Darum es ihm nicht entgeht«.

 

Tao te king, Buch 1, Kap. 2, Laotse

 

 

 

Gutes Gelingen auf diesem Weg

 

Peter Thiel

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Montag, 16. Februar 2009 16:55

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Re: Rat

 

 

Hallo Herr Thiel,

vielen lieben Dank. Ich werde Ihren Rat beherzigen.

Manchmal braucht es nicht viel, um die Dinge ins richtige Licht zu rücken. 

Gruss ...

 

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Donnerstag, 6. November 2008 09:08

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Dreiecksbeziehung

Wichtigkeit: Hoch

 

Hallo.

Ich brauch Hilfe.

Mein freund und ich sind seit fast 4 Jahren zusammen. Im August war er in Kanada Geschäftsreise, und hatte dort eine Affäre.

Ich habe es nach einer Woche herausbekommen. Drama, Krise.

Wir wollten einen Neuanfang machen, vor 2 wochen. es lief auch wieder gut. Aber ich habe vorgestern in seinen emails herumgeschnüffelt. Er schreibt sehr intensiv mit ihr, und er hat sich in sie verliebt. obwohl er sagt dass das keine zukunft hat. Er sucht den nervenkitzel, er hat sich das mit der affäre regelrecht in den kopf gesetzt. wir sind beide 31 jahre alt, und ich liebe ihn über alles.

Er möchte auch die Beziehung nicht zu mir aufgeben, ist aber auch nicht bereit seine Affäre zu beenden.

Jetzt bin ich am überlegen, ob ich das dulden soll. Das wir beide es noch einmal versuchen, und ich mein okay gebe, dass er seine affäre nebenbei hat. In der Hoffnung das sich das von alleine wieder gibt. Sie lebt in singapur, es läuft also sexuell nichts, ausser er muss noch mal nach Kanada. ich denke, ich kann nur versuchen, so zu sein wie ich bin, und dass er erkennt, was er an mir hat.

irgendwie denke ich kann das tun. aber ich habe die befürchtung, dass ich mir was vormache. was am schlimmsten ist, ich weiss nciht recht wie ich mich verhalten soll. ich kann mir nicht vorstellen ohne ihn zu leben.manchmal denke ich schon, dass ich abhängig von ihm bin. und ich weiss, dass ich ihm den freiraum geben muss.

Was raten sie mir?

Gruss ...

 

 

 

Hallo ... ,

 

eine richtige Dreiecksbeziehung kann ich hier nicht erkennen, aber es gibt eine dritte Mitspielerin und irgendwie ist mann oder frau natürlich auch in Beziehung mit dieser, der eine freiwillig, die andere unfreiwillig.

 

Was kann ich Ihnen raten?

 

Kommt ganz auf die Perspektive an:

1. Perspektive: Wenn Ihnen Ihr Freund wichtig ist, so wie auch umgekehrt, bleiben sie weiterhin in Kontakt miteinander und schauen, was sie beide gutes miteinander leben können. Eine Trennung in der aktuellen Situation wäre völlig unangemessen.

 

2. Perspektive: Beenden Sie sofort die Beziehung, damit Ihr Freund merkt, wie wichtig es Ihnen ist, dass er keine parallelen Frauengeschichten am laufen hat. Wenn Ihr Freund darauf reagiert und Ihnen zuliebe die andere Beziehung beendet, ist alles wieder gut. Wenn er aber nicht reagiert, dann wissen sie, dass es von ihm mit Ihnen nicht so ernst gemeint war. Seine Freiheit wäre ihm dann wichtiger. Von nun an gehen Sie Ihren eigenen Weg und lernen früher oder später einen anderen Ihnen wichtigen Mann kennen. Bis dahin sind Sie erst einmal allein, was vermutlich nicht so angenehm ist, aber wer sagt denn, dass der eigene Weg immer angenehm ist.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Montag, 27. Oktober 2008 14:19

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Meine freundin

 

 

Sehr geehrter Herr Thiel

Ich bin seit 9 monaten mit meiner freundin zusammen und läuft so gut, dass ich es kaum glauben kann. Dass sie wirklich existiert.

Vor ihr hatte ich nur drei lange Beziehungen. Ich bin 26 Jahre alt und sie 22. Aber vor zwei tagen, kam sie zu mir und wollte mir unwillkürlich, was erzählen. Sie sagte, dass sie auch dafür schämt. Sie hatte einmal ein flotter 3er ohne GV und das hat sie mehrmals betont. Und seitdem denke ich ständig an sie und die zwei Männern. Weil, bevor sie mir das erzählt hat, habe ich von ihr sehr viel gehalten und jetzt weiss ich nicht wie ich damit umgehen soll. Also, den flotter 3er hatte sie, bevor sie mich kennengelernt hat.

Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wen Sie mir antworten können.

Liebe Grüsse

...

 

 

 

 

Hallo Herr ... ,

Gehen Sie damit einfach ganz locker um.

 

Den Dreier hatten Ihre Freundin vor Ihrer Zeit, was sollten Sie sich über längst vergangene Zeiten noch Gedanken machen.

 

Gruß Peter Thiel

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: 

Gesendet: Donnerstag, 10. Juli 2008 07:31

An: info@maennerberatung.de

Betreff: hilfe

 

Hallo

Ich suche auf diesem weg ihre hilfe,weil ich langsam verzweifelt bin.

ich bin jetzt seit 3 jahren mit meinem freund zusammen und zu ihm gezogen.er hat aus erster ehe eine tochter13 und ich habe einen sohn5 mitgebracht. jetzt erwarten wir unseren gemeinsamen sohn im august.

 

mein problem ist,dass wenn mein kleiner irgendwann nachts oder morgens ins bett kommt,steht er auf und geht woanders schlafen.er soll ja schließlich nicht mit 16 noch in unseren bett schlafen.

 

es war damals schon komisch mit seiner tochter.ich kam einmal rein ins zimmer und sie lag auf dem bett. er saß auf ihr und hat sie massiert.nachdem ich ihn darauf angesprochen hatte und sagte ich finde das nicht normal,hat er es auch gelasen.

 

als wir in ... im urlaub waren,hat er sich fast jede nacht unter irgendeinen vorwand zu ihr ins bett gelegt und bei ihr geschlafen.war auch heftig.als wir wieder hier waren ging es eigentlich gut. sie schlief in ihrem bett und gut war.

 

jetzt waren wir wieder im urlaub in ... .natürlich hat sie,bei uns geschlafen.die anderen alle nicht.mein freund sagte ständig zu mir,ich könne ja bei meiner familie schlafen usw.

mich beachtet er garnicht und nimmt schon garkeine rücksicht auf meine schwangerschaft(vielleicht weil es ein junge wird) und seinen tochter weckt er sogar wenn sie hustet um sie zu fragen ob alles okay ist.?

 

auf jeden fall ist er mit ihr alleine nach hause gefahren um mir angeblich mehr zeit mit meiner familie zu geben.allerdings mußte ich deshalb alleine mit dem auto ...km fahren(im 9 monat schwanger)was ich ihm auch sagte,dass es nicht okay ist.

ich hatte aber gleich das gefühl,dass er lieber mit ihr alleine sein wollte,denn er wollte schon die ganze zeit,dass ich weg fahre oder sonstiges wenn er sie im urlaub hat.normal ist sie ja bei der mutter und er hat seinen sohn hier.

 

als ich hier ankam traf mich der schlag. sie haben zusammen in unserem bett geschlafen,die ganze zeit.ich war so geschockt,dass ich mich da nicht mehr rein legen konnte,also bleibt sie jetzt bei ihm im bett.mit 13..er macht ihr auch ständig komplimente wie hübsch sie doch ist und wenn sie sich bei ihm auf den schoß setzt kommen solche sprüche von ihm wie ,nicht so doll wackeln usw.

 

in frankreich sagte er mal zu mir,sie weiß ja auch wie man kuschelt.

sexuell erregt ist er bei mir nur,wenn ich an seinen brustwarzen rum mache.kann mir vorstellen,wenn sie bei ihm im arm liegt,und sie ihn streichelt,wie ihn das anmacht.er schläft natürlich immer nackt.

 

jetzt meine frage.mache ich mir umsonst gedanken?ist das normal,dass er lieber mit ihr im bett liegt als mit mir,wo er doch sagt er liebt mich?oder behandelt er mich nur scheiße?möchte nicht,dass es irgendwann heißt,warum hast du nichts gesagt?

 

lieben gruß..

...

 

völlig hilflos und verzweifelt

 

 

 

 

Hallo ... ,

was ist normal, was ist nicht normal.

Wichtig ist, dass Sie spüren, was für Sie gut und was für sie nicht gut ist.

Und da haben Sie ja eine große Klarheit, wie Ihre Gedanken zeigen.

Nun steht sicher die Frage, was Sie mit dem anfangen, was Sie spüren.

Offenbar wünschen Sie sich eine Veränderung.

 

Im Moment würde ich Ihnen im 9. Schwangerschaftsmonat erst mal empfehlen, nicht alles jetzt verändern zu wollen.

Aber Sie könnten sich mal für sich einen Termin in einer geeigneten Beratungsstelle suchen und schauen, dass Sie einen guten Kontakt zu einer Beraterin entwickeln.

Wenn Ihr Mann mitkommen mag, kann das ganz sinnvoll sein. Wenn nicht, dann lassen Sie ihn wie er ist und nehmen einen Beratungstermin alleine wahr. Das kann auch sehr hilfreich sein.

 

Adressen im Internet:

www.dajeb.de

www.familientherapie.org

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Samstag, 28. April 2007 20:47

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Lustlosigkeit seit der Schwangerschaft

 

Sehr geehrter Herr Thiel,

ich kenne meinen Mann jetzt seit ca. 3 1/2 Jahren. Es war Liebe auf den ersten Blick. Wir hatten beide das Gefühl, dass einer den anderen erkannt hat. Es stimmte alles: Seelenverwandtschaft, gleiches intellektuelles Niveau und sehr guter und auch häufiger Sex. Innerhalb von einem halben Jahr wußten wir, dass wir ein Kind zusammen haben möchten (mein Mann ist 53, ich bin 40). Im Januar letzten Jahres wurde unsere Tochter geboren. Es ist im Prinzip alles wunderbar. Er ist ein wundervoller Vater, wir verstehen uns nach wie vor sehr gut. Aber: no sex - bzw. nur sehr sporadisch und fast ausschließlich auf meine Initiative hin. Und zwar seitdem ich schwanger war. Er ist ein sehr sinnlicher Mann. Ich weiß er liebt mich und hat keine andere Frau.

Ich fühle mich von ihm nicht begehrt. Und das seit schon fast 16 Monaten. Er sagt, er müsste einen Schalter umlegen. Mich wieder zum Sexobjekt machen. Und außerdem wäre Sex doch nicht so wichtig. Das kommt schon wieder.

Was soll ich tun? Ein Liebhaber kommt für mich nicht in Frage, wenn es so weiterläuft, bleibt mir wohl aber keine andere Möglichkeit, oder?

Mit freundlichem Gruß

...

 

 

 

 

Hallo Frau ...

Sie schreiben:

"Was soll ich tun? Ein Liebhaber kommt für mich nicht in Frage, wenn es so weiterläuft, bleibt mir wohl aber keine andere Möglichkeit, oder?"

 

Wenn es so weiterläuft wie die letzten 16 Monate, dann können Sie das akzeptieren oder auch nicht. Früher haben ja sehr viele Frauen weitestgehend ohne Sexualität gelebt. Sex war nur in Verbindung mit der Absicht der Zeugung von Kindern erlaubt. Manche Frauen, so z.B. Nonnen haben auch gar kein Sex mit Männern gehabt, wenn man mal von dem legendären Gärtner absieht, der den Klostergarten gepflegt haben soll.

 

Sie könnten aber auch gleichgeschlechtliche Sexualität mit einer Frau ausüben. Das hätte auch den Vorteil, dass Ihr Mann dann nicht auf einen anderen Mann eifersüchtig sein muss. Eine andere Frau ist schließlich keine echte Konkurrenz für ihn.

 

 

Wenn Sie aber lieber mit einem Mann sexuelle Kontakte pflegen, dann fände ich es gut, wenn Sie Ihren Mann mitteilen, dass Sie ihn erst mal sexuell die Ruhe geben wollen, die er braucht. Und ob er etwas dagegen hätte, wenn Sie sich zwischenzeitlich nach einem Mann für gewissen Stunden umgucken.

Die Schwierigkeiten fangen in der Regel erst an, wenn Sie diesen Mann für gewisse Stunden gefunden haben, denn möglicherweise will dieser nicht nur in gewissen Stunden mit Ihnen zusammen sein, sondern auch noch zu anderen Zeiten. Dies würde dann das Problem aufwerfen, ob sich die beiden Männer und Sie ein Leben zu Dritt vorstellen können. Das ist nun nicht jedermanns und jederfraus Sache, selbst wenn es nur für eine begrenzte Zeit sein soll.

 

Viel Spaß beim Ausprobieren.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Freitag, 6. April 2007 01:56

An: info@maennerberatung.de

Betreff: EINE EHEFRAU

 

 

Hallo

vor einigen Wochen hat mein Mann eine Therapie angefangen Diagnose Sexsucht...

Dabei ist es so dass er sich sexuell immer mehr von mir zurückzieht. Er kann seine Sehnsüchte detaliert eine andere Frau gegenüber aufschreiben und es auch von Ihr verlangen. Es sind immer irgendwelche Frauen aus dem Internet oder die direkt für Erotikseiten arbeiten. Er hat ständig zu irgendeine Frau kontak, vermeidet aber diesen Kontakt mir gegenüber. Jedes mal wenn ich mein Weg versuchte mit meinen Kindern zu gehen sagt er dass er niemals ohne mich und den kindern leben kann und er mich über alles liebt. Kommen wir wieder zusammen ist es vielleicht 3 Tage gut dann fängt alles wieder von Vorne an. Dabei bin ich sexuell sehr offen und gar nicht verklemmt mit mir kann man über alles reden und wünsche äussern. Ich habe auch eine Zeit lang alles gemacht um seine Aufmerksamkeit auf mich zu lenken aber es klappt ein oder zwei mal dann kann ich machen was ich will .... Es ist sehr hart mit so etwas zu leben und es geht an die Substanz und man vereinsamt und muss mit eigenen Bedürfnissen und Sehnsüchten zurecht kommen.

Ich weis mir kann niemand ein Wundermittel geben aber ich hoffe....

Wie soll ich mich meinem mann gegenüber verhalten? Mich macht das so kaputt.

MfG

...

 

 

 

 

Hallo Frau ...

 

betrachten Sie Ihren Mann als einen guten Menschen, dem es sehr sehr schwer fällt, Ihnen das zu geben, was Sie sich so sehr von ihm wünschen. Lassen Sie ihn los.

Ihre Sehnsucht kann nicht von ihm gestillten werden, jedenfalls nicht in naheliegender Zeit. Vielleicht in drei, vier Jahren, wenn Ihr Mann im Rahmen einer guten Therapie gelernt hat, besser mit sich und mit Ihnen umzugehen.

Bis dahin brauchen Sie aber Ihre eigenen Bedürfnisse nicht auf Null stellen, das geht wohl auch gar nicht. Gucken Sie sich statt dessen vielleicht nach einem netten Hausfreund um, der Ihnen ein Stück von dem geben kann, was Ihrem Mann derzeit nicht möglich ist.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Freitag, 2. März 2007 21:32

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Ist das Narzissmus in doppelter Auführung?

 

Hallo,

ich war bis Januar in einer Beziehung mit einem zweifachen Vater. Ich selbst habe 3 Kinder wovon eine erwachsene Tochter ihr selbständiges Leben führt und zwei Söhne noch bei mir leben.

Mein Partner war von Anfang an davon überzeugt, dass ich die Frau sei, die er immer suchte. Wir haben uns sehr gut auf Anhieb verstanden, gleiche Interessen gepflegt und irgendwie in die gleiche Richtung geschaut. Eigentlich optimale Voraussetzungen. Nach nur 4 Monaten sind wir zusammengezogen. Nach ca. 2 Monaten tragen erste Veränderungen auf. Ich halte sehr viel von Respekt, Ordnung, Sauberkeit und Regeleinhaltung im Zusammenleben insbesondere auch für Kinder und Jugendliche.

Mein Partner war da eher der lockere coole Typ, nicht zuletzt aus eigene Bequemlichkeit. Dies führte zu Differenzen insbesondere mit seiner Tochter, die zwar alles haben wollte und den Anspruch stellte bedient zu werden aber selbst nichts leisten braucht. Anfänglich geriet mein Partner sehr oft ins schwanken seiner Tochter gegenüber immer nachzugeben, weil er in meiner Art positive Entwicklungen für seine sehr bequemen Kinder sah. Es gab immer wieder Diskussionen ja Streitigkeiten mit vielen Intrigen von Seiten der Tochter. Mein Partner ist leider ein sehr inkonsequenter Mensch und er möchte das seine Kinder ihn toll und cool finden. Also hat er seiner Tochter immer wieder nachgegeben insbesondere, wenn sie emotionale Erpressungen einsetzte. (Du hast mich nicht mehr lieb, Du tust nur noch was Anja will, Du bist mein Vater und musst zu mir stehen und mich verteidigen). das hat er dann auch gemacht, ihre Lügen gedeckt, ihre Intrigen toleriert, ja sogar verteidigt. Letztendlich hat er festgestellt, dass meine positiven Ansichten mit Arbeit verbunden sind, als Vorbild zu fungieren und nicht einfach alles auf mich abzuladen. Das hieß dann für ihn persönlich, neben Arbeit wie ich auch, zusätzlich im Haushalt und im Zusammenleben Zeit zu investieren, was damit verbunden war seine eigenen Bedürfnisse und Hobbys auch mal hinten anzustellen. Oh je, das war zu viel. Denn das was seine Kinder nun lernen sollten, hätte er auch lernen müssen. Also verzichten auf Freizeit und Hobby, nein bloß nicht. Endresultat Tochter wurde in ihrem Begehren bestärkt um seine eigenen Bedürfnisse erfüllt zu wissen. Endresultat, Vater und Tochter unternahmen gemeinsam Motorradtouren (eigentlich unser gemeinsames Hobby) während ich mich neben Arbeit um den Haushalt kümmern sollte und eben die zwei Jungen die ja auch noch bei uns lebten. Dagegen habe ich mich natürlich ausgesprochen und immer wieder auf Gemeinsamkeit bestanden. Gemeinsam Pflichten ergibt Freizeit und Hobby für alle sechs Personen. Kurz, die Tochter hat es geschafft, ich bin mit meinen beiden Jungen wieder in eine eigene Wohnung gezogen, um unserer Beziehung noch eine Chance zu geben. Anfänglich hatte es den Anschein, dass es funktioniert. Doch das gefiel der Tochter immer noch nicht, sie wollte ihren Vater für sich. Wir sind nun seit Januar getrennt. Mein Partner versucht jedoch immer noch ein Hintertürchen aufzuhalten, weil er keine eindeutige Stellung bezieht. Seine Tochter wird sofort tätig, sobald sie auch nur die leiseste Ahnung einer Verständigung zwischen mir und ihrem Vater verspürt. Sie hat den Anspruch ständig bewundert zu werden, immer als die klügste zu gelten.

Sind nun beide Narzisstisch und ergänzen sich wunderbar oder der Vater Opfer seiner Tochter?

Im Grunde wissen mein Partner und ich, dass wir eine wunderbare Beziehung führen könnten. Leiden tun wir beide unter der Trennung, weil einem so etwas wohl nicht allzuoft passiert im Leben, sicher zu sein den richtigen Partner gefunden zu haben. Wenn ich mich total zurückziehe, meldet er sich immer wieder. Was kann ich tun, was kann helfen? Wo bleibe ich.

Vielen dank für eine Antwort

...

 

 

 

 

 

 

Hallo Frau ...,

 

von Narzissmus würde ich hier nicht reden ohne die Beteiligten auch persönlich zu kennen, sondern von einer Zwickmühle innerhalb eines Dreieckskonfliktes, in der Ihr Freund, Sie selbst und auch die Tochter möglicherweise stecken.

Wie auch immer er sich positionieren mag, pro Freundin, pro Tochter oder keine der beiden zu präferieren, er kann es nicht beiden gleichzeitig recht machen.

Zur Zeit hat er sich anscheinend mehr in Richtung Tochter positioniert, mit der Folge dass Sie als Freundin sich gekränkt fühlen, sich als Opfer empfinden und sich zurückziehen.

 

Eine einfache Lösung gibt es hier wohl nicht. Aber alle drei Beteiligte können eine Balance finden, von der sie sagen können, dass es o.k. für sie ist, auch wenn diese Balance nicht ausschließt zeitweilig unzufrieden zu sein, doch dies gehört zum Leben, wie die Luft zum atmen.

 

Gut wäre es sicherlich, wenn Tochter und sie als quasi "Stiefmutter" ein gutes Verhältnis zu einander entwickeln würden, doch daran hat womöglich niemand von ihnen dreien ein Interesse - fürwahr eine verzwickte Situation, die sie vielleicht mal mit Unterstützung eines guten Familientherapeuten angehen können.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Montag, 26. Februar 2007 09:19

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Ansteckungsgefahr

 

Hallo,

Mein Freund ist vor Jahren an Hodenkrebs erkrankt und kann nach seiner Operation nicht mehr ejakulieren. Ich frage mich, ob ich mich bei ihm bei ungeschützem GV mit Geschlechtskrankheiten anstecken kann, obwohl ja kein Austausch von Körperflüssigkeiten stattfindet.

Vielen Dank für Ihre Hilfe

 

 

 

 

Hallo ...,

Geschlechtskrankheiten werden ja nicht nur durch Sperma übertragen, sondern auch durch andere Kontaktformen.

Also auch hier gegebenenfalls für geschützten Geschlechtsverkehr sorgen. Es sei denn, sie leben beide monogam, da kann sich ja niemand beim anderen anstecken, wenn beide keine Geschlechtskrankheiten haben.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Montag, 26. Februar 2007 17:59

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Ansteckungsgefahr2

 

Hallo,

das mit dem monogam sein ist ein Problem. Wir sind beide verheiratet, nur nicht miteinander. Deshalb auch meine Frage. Soweit ich weiss, haben weder wir noch unsere Ehepartner Geschlechtskrankheiten. Ich würde schon gern den Spass ohne Verhütung geniessen (vor allem, weil es sauber ist, also keine feuchten Laken), will aber sicher sein, mir nichts einzufangen. Da käme ich in Erklärungsnot bei meinem Mann, was ich vermeiden will.

Welche andere Übertragungsrisiken gibt es?

Danke

 

 

 

Hallo ...,

 

Wenn alle vier Beteiligten keine Geschlechtskrankheiten haben, keine weiteren sexuellen Außenbeziehungen haben, dann kann praktisch auch keiner eine übertragen. Es sei denn er steckt sich durch verunreinigte Spritzen, Bluttransfusionen oder ähnliches an. Die Wahrscheinlichkeit ist hier allerdings sehr gering.

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Dienstag, 30. Januar 2007 15:34

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Anfrage

 

Sehr geehrter Herr Thiel,

Ich bin beim Googeln auf Ihre Website gestossen. Schön wie erfrischend Sie die Anfragen beantworten.

Ich bin derzeit in einer Beziehung mit einer Frau, die in einer Beziehung mit einem andern Mann lebt. Sie leben räumlich getrennt, sehen sich aber ca. alle 2 bis 3 Wochen und haben dann auch ungeschützten Verkehr.

Ich praktiziere geschützten Verkehr und (natürlich ungeschützten) Oralverkehr.

Meine Fragen:

* Inwiefern besteht AIDS-Ansteckungsgefahr über die Scheidenflüssigkeit? Meine Partnerin testet zwar regelmäßig, ca. alle 6 Monate.

* Wie viel Zeit muss verstreichen, damit in der Vagina keinerlei Spuren eines vorherigen Verkehrs vorhanden sind (insbesondere natürlich kein Sperma)? Äußerlich ist Hygiene ja leicht erzielbar, aber in der Vagina?

Beste Grüße,

...

 

 

 

 

Hallo Herr ... ,

 

1. Blut, Sperma und Vaginalflüssigkeit von Menschen können mit HIV können das Virus in hohen Konzentrationen enthalten. Wenn eine dieser Körperflüssigkeiten in die Blutbahn eines anderen Menschen gelangt, kann das HIV übertragen werden.

 

Wenn Sie Verkehr mit Kondom haben, sind Sie geschützt. Wenn Sie ungeschützten Oralverkehr haben, bestünde ein Risiko, wenn Menstruationsblut in Ihren Mund gelangen würde.

 

 

2. Da das Sperma des Mannes im Körper der Frau ein körperfremder Stoff ist, wird er relativ schnell abgebaut (Phagozytose). Da Sperma zum größten Teil aus Wasser besteht, geschieht ein Großteil des Abbaus einfach über die Resorption des Wassers durch die Innenschleimhäute der Vagina.

Sie können damit rechnen, dass nach 24 Stunden das Sperma vollständig resorbiert, bzw. abgebaut worden ist. Das trifft im Prinzip auch auf "lebende" Bestandteile des Spermas, wie z. B. die Spermien oder Viren und Bakterien zu. Spermien sind im weiblichen Körper höchstens drei bis sieben Tage überlebensfähig (in der Gebärmutter oder dem Eileiter), in der Vagina sogar nur wenige Stunden, danach werden sie abgebaut.

 

Bei Pilzen (Gruppe von einzellige oder ein Verbänden lebenden Organismen, die sich sowohl geschlechtlich als auch ungeschlechtlich fortpflanzen können), Bakterien (einzellige Kleinlebewesen ohne echten Zellkern)  oder Viren (biologische Strukturen, die für Wachstum und und Teilung spezifischer Wirtszellen bedürfen) kommt es auf das Immunsystem des betreffenden Menschen an, ob diese schnell abgetötet werden oder nicht. Ist das Immunsystem zu schwach, so entwickeln sich die Bakterien oder Viren im Körper des Empfängers weiter (Wirt).

 

 

Bakterielle Geschlechtskrankheiten wie Tripper (Gonorrhoe - Bakterienerkrankung) oder Syphilis (Lues, harter Schanker - Bakterienerkrankung), werden eben gerade dadurch übertragen, dass die Immunabwehr des Empfängers es nicht schafft, die körperfremden Bakterien abzutöten.

 

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Montag, 24. April 2006 14:34

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Frage

 

Hallo, ich habe eine Frage. Mein Mann möchte auf einmal evtl. außereheliche gleichgeschlichtliche sexuelle Kontakte haben.

Wir kennen uns seit 6 Jahren, sind seit 3 Jahren verheiratet, waren vorher nicht wirklich fest zusammen (haben räumlich zu weit voneinander entfernt gewohnt), sind 26 (ich) und fast 29 (er) Jahre alt. Wir reden darüber, er kann selbst nicht genau sagen, was es tatsächlich ist, was ihn dazu treibt. Wir haben 2 kleine Kinder, ... Mädchen. Ich möchte gerne noch mehr Kinder, er kann sich das vorstellen, aber wir beide nicht sofort. Die Kinder nehmen uns natürlich in Anspruch, aber außer manchmal der Häufigkeit ist unser sexuelles Eheleben eigentlich ganz gut. Ich glaube, er weiß selbst nicht genau, was er da eigentlich sucht. Er sagt, mit anderen Frauen eine Art Affäre zu haben, kann er sich nicht vorstellen. Es ist wohl der Reiz des Abenteuers einerseits, andererseits aber vielleicht tatsächlich noch etwas mehr. Er schwankt zwischen schlechtem Gewissen und dem tatsächlichen Wunsch hin und her, dann will er es wieder nicht, etc. Auf jeden Fall soll keiner davon erfahren. Ich frage mich nun, wie soll ich damit umgehen, wie ernst soll ich das nehmen, was kann ich tun, was steckt dahinter. Ich kann ihm nicht alles geben, wenn er solche Wünsche hat, im Prinzip kann ich mir vielleicht sogar vorstellen, damit einverstanden zu sein, wenn er gut aufpaßt, sich (uns) keine Krankheiten anzuschleppen, aber eigentlich möchte ich das nicht. Sind wir vielleicht zu viele Weiber im Haus, oder hat er ein Problem mit mir, von dem er selber nicht genau weiß, was es ist, oder ist das so eine Art Protest, weil er mit dem zweiten Kind lieber noch ein bißchen gewartet hätte (unwesentlich lange), ich es aber lieber früher als später wollte, also ist das jetzt tatsächlich so eine Art Machtkampf und er will sich zu einem anderen Mann flüchten oder sexuelle Unzufriedenheit oder was soll das alles? Wie soll ich mich denn verhalten, soll ich sagen ja, von mir aus, wenn es sein muß, oder nein, bitte nicht, oder warte bitte, bis du selbst genauer weißt, was du suchst, oder was soll ich denn tun? Ich kenne das Gefühl, ausbrechen zu wollen, vom ersten Jahr nach der Geburt meiner Tochter, da hat er nämlich fast nur noch gearbeitet und war dann nur noch total im Eimer, wenn er mal zu Hause war. Vielleicht ist das jetzt mit dem 2. Kind für ihn so ähnlich. Aber ist das denn eine "normale" Reaktion, und kann ich zu ihm sagen, ich möchte, dass du das lässt, ohne selbst ein schlechtes Gewissen zu haben, oder wie soll ich mich verhalten? Ich fühle mich unter Druck gesetzt, vielleicht ist das auch bloß der Sinn des ganzen, so nach dem Motto, jetzt guck, wie du damit klar kommst, weil er selbst sich bezüglich irgendeines Umstandes so fühlt und diesen aber nicht ändern kann. Ich würde gerne eine Meinung von außen dazu hören, möchte aber mit niemandem aus meinem Umfeld darüber reden, was wahrscheinlich auch richtig ist.

 

 

 

 

Hallo ... ,

über mögliche Gründe rätseln, führt hier vielleicht nicht weiter.

Sie können jedoch überlegen, wo Ihre ganz persönlichen Grenzen sind, was Sie tolerieren können oder wollen und was nicht. Wenn Sie dies genauer wissen, können Sie Ihrem Mann diese auch klar benennen.

Eine von vornherein feststehende Grenze, was erlaubt ist und was nicht, gibt es nicht. Es geht um Aushandlung. Das kann natürlich auch in einen Machtkampf übergehen. In einem solchen Fall können Sie Ihrem Mann immer noch vorschlagen, mal gemeinsam einen Termin bei einem Paarberater oder -therapeut wahrzunehmen.

...

Mit freundlichem Gruß

 

Peter Thiel

 

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Montag, 16. Januar 2006 21:44

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Beziehungskrise ... 

 

Sehr geehrte Damen und Herren

Bitte um Rückantwort und Hilfe

mfg ... 

 

 

folgenden Werdegang habe ich hinter mir:

geboren am ... 1965. 

Mit 16 Jahren meine erste Liebe. Als Sie nach 1,5 Jahren Schluss machte war ich ganz schön fertig und brauchte ein halbes Jahr um alles zu vergessen.

Mit 19 Jahren meine große Liebe, A (... 1966).

Als ich 24, Sie 23 war kam unser Sohn ... am ... zur Welt.

Sieben Monate später bekamen wir unsere erste Wohnung. Leider musste ich einen Monat später zur Armee. Während meiner Armeezeit betrog mich A mit einen oder mehreren anderen. Diese Endtäuschung habe ich nie so richtig überwunden. Zumal es mir in unserer Kleinstadt des öfteren auf´s Butterbrot geschmiert wurde. Ich konnte und wollte mich nicht von Ihr trennen, Sie war meine große Liebe. So verbrachten wir mit unseren heranwachsenden Sohn trotzdem schöne gemeinsame Jahre.

Ich qualifizierte mich zum ... und übernahm in ... und ... .

Wir wohnen zur Miete in ein Zweifamilienhaus im Grünen und bewohnen eine ... m² große Wohnung

1998 meine ersten zaghaften Versuche andere Frauen kennen zu lernen. Danach folgten ein paar Affären ohne tieferen Sinn meinerseits. Ich hatte noch nicht mal ein schlechtes Gewissen eher zählte ich jede Errungenschaft für mich selbst. Konnte auch alles gut verbergen. Ungefähr im Jahr 2002 verguckte ich mich in eine Frau aus unserer Heimatstadt. Ich sah sie sehr selten wusste nicht wo sie arbeitet und hatte keine Möglichkeit sie anzusprechen. Oder ich traute mich noch nicht?! Unsere Begegnungen waren nur flüchtig wenn wir uns beim Einkauf sahen oder mit dem Auto aneinander vorbeifuhren. Ich erkundigte mich nach Ihr aber keiner kannte Sie so richtig und konnte mir weiterhelfen. Es blieb dabei ich wusste wo sie ungefähr wohnt aber noch nicht mal Ihren Name.

Im Jahre 2003 fuhren wir im Sommer mit einer befreundeten Familie nach ... in den Urlaub. Ich verliebte mich in eine verheiratete ... Frau mit der ich im Urlaub unbemerkt eine Affäre hatte. Durch die hohen Telefonkosten nach dem Urlaub, bemerkt A alles und ich beichtete. Die Frau aus unserer Heimatstadt war vergessen .Ich sagte A das ich im Oktober noch mal nach ... fahren würde und um alles zu regeln . Das erste Mal dachte ich daran meine Familie zu verlassen.

 Bei dem Gedanken ich ganz allein in ... ohne mein gewohntes Umfeld konnte ich mich nicht für Sie entscheiden. Ich kam traurig aus ... zurück Sie hatte sich zudem noch mal für Ihre Familie entschieden, und A fing mich auf. Mir ging diese Frau aber nicht aus dem Kopf. Durch Anrufe Ihrerseits wurde ich auch immer wieder auf das Erlebnis erinnert was ein vergessen noch schwieriger machte. Ich flüchtete mich in meine Sportvereine Fußball und Radsport und ließ nichts aus um nicht zu Hause zu sein. Jedes Fußballspiel jede Trainingsfahrt war ich mit dabei. Die Vorstandssitzungen im Radsportverein waren Pflicht für mich. A gab mir alle Liebe aber ich tat gar nichts mehr dafür. Shoppen oder nach ... fahren mit Ihr kam für mich nicht in Frage. Im November vorigen Jahres, ich wusste jetzt wo die Frau aus meiner Heimatstadt arbeitet, packte ich meinen ganzen Mut zusammen fuhr auf Ihre Arbeit und fragte ob Sie eine Tasse Kaffee mit mir trinken wolle. Sie gab mir Ihre Telefonnummer und bald darauf trafen wir uns zum ersten Mal. B. Es war und ist sehr schön mit Ihr. Durch meine Verliebtheit und das Ereignis aus ... konnte ich es A nicht lange verheimlichen. Ich konnte Ihr nur noch meinen Fehltritt gestehen. Das ist jetzt 6 Wochen her. Zur Zeit lebe ich bei B gehe nur zum Sachen holen und Post schauen nach Hause. Freitags hole ich ... vom Zug ab, er lernt in ... und fahre Ihn am Sonntag wieder zum Bahnhof. Zum zweiten Male überlege ich meine Familie zu verlassen.

Bin ich bei B fehlt mir meine gewohnte Umgebung, mein zu Haus

Bin ich in meinen zu Haus fehlt mir B

Meine Fragen:

Warum fällt es mir so schwer zu gehen?

Ist meine Beziehung zu A überhaupt noch zu retten?

Sollte ich einen kompletten Neuanfang alleine wagen?

 

 

 

 

 

Hallo ... ,

 

Sie stellen drei Fragen:

 

"Warum fällt es mir so schwer zu gehen?"

Wahrscheinlich weil Sie gute Gründe haben "nicht zu gehen"

 

"Ist meine Beziehung zu A überhaupt noch zu retten?"

 

Ja.

 

 

 

"Sollte ich einen kompletten Neuanfang alleine wagen?"

 

Wenn das für Sie Sinn machen würde, dann können Sie es tun. Wenn nicht, lassen Sie es vielleicht besser bleiben.

 

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ... 

Gesendet: Dienstag, 17. Januar 2006 09:52

An: info@maennerberatung.de

Betreff: psychische Gewalt

 

Hallo!

Ich hatte eine Beziehung mit einem verheirateten Mann, dessen Familie ich gut kenne. Er hat es nicht geschafft, sich von seiner Frau zu lösen - deshalb haben wir auch jetzt keinen Kontakt mehr miteinander.

Es hat uns zu sehr belastet.

Die ganze Zeit über habe ich das Gefühl gehabt, irgendwas stimmt in dieser Ehe nicht. Aber erst jetzt, in den letzten Tagen wurde mir klar, was es ist: die Gewalt, die seine Frau über ihn ausübt. Mit Hilfe von gefühlsmäßiger Manipulation, Schuldzuweisungen, für die er sehr empfänglich ist. Alles eigene, was von ihm kommt, sei es sein Wille oder Gedanken, die ihren nicht entsprechen, wird von ihr runtergemacht, durch Lächerlichmachen, Anführen von "erschlagenenden" Argumenten und wenn es sein muss, mit Erpressung. Oft auch in Sachen Kinder.

Ich bin im Moment ziemlich betroffen, schockiert - auch darüber, dass ich es erst jetzt erkannt habe, jetzt, wo ich Abstand zu ihm habe. Ich weiß, dass das zum Teil daran liegt, dass ich selber solche Art von Gewalt erfahren habe und bis jetzt nicht erkannt habe, dass es Gewalt ist.

Aber ich muss auch zugeben, dass die Vorstellung, Männer können Opfer von Gewalt sein, für mich fast unmöglich schien. Dass auch Männer ohnmächtig sein können, konnte ich nicht glauben. So habe ich auch meinen Freund immer wieder unter Druck gesetzt, weil er es nicht geschafft hat, sich gegen sie durchzusetzen, sich zu lösen von ihr. Das tut mir jetzt wahnsinnig leid.

Ich habe mit seinen Kindern noch Kontakt, habe auch eine sehr enge Beziehung zu ihnen. Sie verfährt mit ihren Kindern genauso wie mit ihrem Mann und ich bin oft einfach nur wütend. Ich komme mir selber total ohnmächtig vor. Und das macht mich verrückt.

Ich kann bei so etwas schwer zu schauen und mich damit abfinden, dass ich doch nichts tun kann. Deshalb wende ich mich jetzt auch an Euch.

Ich liebe diesen Mann immer noch und weiß, dass er auch mich noch liebt. Seit vier Monaten haben wir überhaupt keinen Kontakt mehr und ich weiß auch nicht, ob wir im Moment miteinander reden könnten. Wenn ich etwas gegen seine Frau gesagt habe, dachte er, es geht mir ja nur darum, mit ihm zusammen sein zu können. Für mich ist aber beides da. Ich liebe ihn und seine KInder - und es tut mir so weh, was er mitmacht und wie seine Kinder unter all dem leiden.

Unsere Beziehung war ganz anders. Wir haben sehr viel Achtung füreinander, konnten sehr gut miteinander reden, haben uns beide so wohl gefühlt. Um so schwerer ist für mich zu begreifen, dass er den Unterschied nicht sieht. Dass er immer wieder sagt, er schafft es nicht, aus dieser Ehe rauszukommen. Er ist auch überzeugt davon, dass es für seine Kinder schlimmer ist, wenn sie sich trennen. Aber ich habe schon ein paar Mal mit bekommen, dass das auch eins von den Dingen ist, die ihm seine Frau einredet. Womit sie sogar ihre Kinder schon "infiziert" hat: "Papa gehört uns".

Seine Frau weiß inzwischen, dass wir eine Beziehung hatten, und tut alles dafür, dass ich nichts mehr erfahre von dem, was bei ihnen abgeht. Was sowieso typisch ist für diese Familie: nach außen hin tun sie so, als wäre alles in Ordnung, keiner ahnt irgendwas.

Sie betonen sogar immer wieder, wie wichtig ihnen Familie und Zusammengehörigkeit ist. Wer sie weniger gut kennt, hält sie für eine Traumfamilie.

Als ich ihn kennengelernt habe, ging es ihm furchtbar schlecht. Er hat sogar ein paar Mal von Selbstmord gesprochen. Ich glaube nicht, dass er es ernsthaft tun würde, aber trotzdem habe ich eine wahnsinnige Angst um ihn. Ich sehe auch, dass er immer tiefer darein gerät. Immer weniger Selbstvertrauen hat, sich dadurch immer mehr beeinflussen und unterdrücken lässt, dadurch noch mehr Selbstvertrauen verliert usw.

Ich weiß, dass man als Außenstehender so gut wie nichts machen kann, dass die Initiative von den Betroffenen selbst ausgehen muss. Aber vielleicht könnt Ihr mir doch irgendeinen Rat geben. Was ich ihm zum Beispiel sagen könnte, dass ihm das bewusst wird, was da passiert. Er ist der Überzeugung, er ist Schuld an allem, was in seiner Ehe schief läuft. Und er hat Angst, die Kinder zu verlieren, wenn er sich von ihr trennt. Er entschuldigt alles, was sie tut, sieht es mehr oder weniger als normal an, "bei dem Stress, den sie hat"...

Ich bin schon froh, dass ich zumindest den Kindern ein Stück weit etwas geben kann. Dass sie zu mir eine Beziehung haben, in der sie Wahrheit und Vertrauen und Achtung erfahren können. Wobei ich auch für sie gerne mehr machen würde.

Mich nimmt das alles gefühlsmäßig sehr mit, vor allem diese Hilflosigkeit, in der ich stecke.

Ich würde so gerne etwas tun. Erst gestern war sein Sohn wieder mal bei uns, weil er es zu Hause nicht mehr ausgehalten hat. Und ich habe einfach Angst, dass irgendwann eine Katastrophe passiert.

Viele, liebe Grüße

...

 

 

 

 

 

 

Liebe ... ,

es ist leider manchmal so, dass wir nicht viel tun können, um die Dinge zu wenden. Vielleicht ist es auch hier so.

Sie können möglicherweise diesem Mann nur Ihre Freundschaft oder Liebe anbietet. Was er mit seinem Leben macht, ist weitestgehend sein Thema. Und wenn er noch 20 Jahre in einer in unglücklich machenden Ehe verharrt und keine Änderungen vornimmt, obwohl er dazu Möglichkeiten hätte, so ist es seine Entscheidung, die man letztlich akzeptieren muss. 

Sie können dann vielleicht nur überlegen, was Sie gutes für sich selbst tun können. Dazu gehört vielleicht auch, den Glauben aufzugeben, andere retten zu müssen.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von:

Gesendet: Mittwoch, 8. Juni 2005 21:14

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Nebenbuhler

 

Hallo Hr. Thiel, ich bin 45 J. alt und bin mit meiner Frau 38J. seit 12 Jahren verheiratet. Im Februar letzten Jahres lernten wir auf einer Feier einen Mann 40 J. kennen. Irgendwie kam es dazu das meine Frau mit ihm die Nacht Sex hatte und ich habe es akzeptiert. Meine Frau war begeistert von diesem Mann der viele Vorzüge mir gegenüber hat. Er ist jünger, muskulöser und hat eine starke Körperbehaarung. Das wichtigste ist sein großer, beschnittener Penis der meiner Frau so oft sie will einen Orgasmus verschafft. Einmal im Monat besucht er uns (wenn die Tour es erlaubt) und verbringt die Nacht mit meiner Frau. Ich mache inzischen gute Miene zu einer Sache die mir gar nicht mehr gefällt. Wenn ich mit ihr schlafe ist sie immer sehr enttäuscht wenn ich nach 1 x fertig bin und ich glaube sie merkt nicht viel wenn ich meinen Penis einführe. Soll ich sie vor die Wahl stellen, ich liebe sie nämlich noch sehr.

 

Mit freundlichem Gruß!

 

 

 

 

 

Hallo ... ,

 

vor welche Wahl wollen Sie Ihre Frau stellen, ich oder er, Zusammenbleiben oder Trennung?

Oder wollen Sie ausprobieren, wie es ist, in einer Dreiecksbeziehung mit ihren Vorteilen und Nachteilen zu leben?

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: 

Gesendet: Donnerstag, 9. Juni 2005 21:40

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Aw: AW: Nebenbuhler

 

 Hallo Peter!

Wenn ich ehrlich bin habe ich Angst sie vor die Wahl zu stellen, sie könnte ja einer Trennung zustimmen und ich glaube ich würde daran zerbrechen. Ihre sogenannte Dreiecksbeziehung läuft ja schon und bis Ende letzten Jahres war das für mich auch ok. Inzwischen habe ich Angst und spüre Eifersucht wenn er da ist. Schon wenn er sich anmeldet gerate ich in Panik, meine Gedanken schlagen Alarm! Er geht mit ihr Samstag Abend in das Schlafzimmer und kommt erst Sonntag Abend mit ihr raus. Ich höre ihr Stöhnen oder ihre intimen Gespräche und bin wie gelähmt. Erst wenn er bereit ist für die Abfahrt werde ich locker und unterhalte mich mit ihm ausgezeichnet. Es kehrt dann irgendwie der Alltag ein bis er wieder anruft.

Meine Frau sagt zu mir ds sie mich sehr lieb hat, aber ich sei im Bett nur eine Lusche. Mein Penis wäre zu klein und ich hätte nicht die Potenz die ein ganzer Mann besäße. Ich sollte den Beiden mal zusehen und lernen.

Peter, ich bin auch recht nett und sehe nicht schlecht aus. Soll ich einfach ausgehen wenn er kommt.

 

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Hallo ... ,

 

möglicherweise klammern Sie zu sehr an Ihrer Frau. Dadurch kann die Liebe ersticken und Sexualität - kleiner oder großer Penis, beschnitten oder unbeschnitten, ist da völlig egal - ist dann auch nur noch ein Abbild davon.

 

Trennen brauchen Sie sich sicher nicht, denn so wie Sie es beschreiben hat ja ihre Partnerschaft durchaus auch Ihre positiven Seiten. Falls es doch zu einer Trennung kommen sollte, bitte Denken Sie daran, Sie sind kein kleiner Junge mehr, der daran zerbricht, wenn er sich von der Mama trennen muss.

Vielleicht laden Sie ihre Partnerin mal zur Teilnahme an einer professionellen Paarberatung ein.

Ansonsten kann ich Ihnen auch empfehlen, dass Sie mal was ohne Ihre Frau unternehmen. Vielleicht melden Sie sich mal bei einem Kurs in der Volkshochschule an oder bei einem Tanzkurs. So ganz nebenbei können Sie da auch interessante Frauen kennen lernen und die Frauen haben die Chance auch Sie kennen zu lernen. Machen Sie das aber nicht erst, wenn der Nebenbuhler kommt, sondern gerade dann wenn er nicht da ist.

 

Viel Spaß

 

 

Peter Thiel

 

 


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